Da sich die römische Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen 2026 auf einer ganz anderen Ebene der Rechtsqualität bewegt als 1988, geht die FSSPX den Rechtsweg und rekurriert beim Heiligen Stuhl gegen das Exkommunikationsdekret.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die
Verleihung der Kardinalswürde durch Papst Benedikt XVI. an Raymond Burke.
Liturgie & Tradition

Kardinal Burke: „Er hat eine unvorstellbare Last auf sich genommen“

Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der Kar­di­nal aus den USA, war Bene­dikt XVI. sehr ver­bun­den. Bene­dikt hat­te den bril­lan­ten Juri­sten an die Römi­sche Kurie beru­fen und zum Kar­di­nal kre­iert. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus und der kirch­li­chen Tra­di­ti­on fiel im Anschluß an die erste Bischofs­syn­ode über die Fami­lie, bei der er zum Wort­füh­rer der Ver­tei­di­ger der über­lie­fer­ten
Nachrichten

Freispruch für P. Hermann Geißler

(Rom) Ein Rich­ter­se­nat des Ober­sten Gerichts­hofs der Apo­sto­li­schen Signa­tur in Rom sprach P. Her­mann Geiß­ler von der geist­li­chen Fami­lie Das Werk von allen Vor­wür­fen frei. Eine ehe­ma­li­ge Ange­hö­ri­ge des Wer­kes beschul­dig­te ihn, sie 2009 sexu­ell belä­stigt zu haben. 
Kardinal Burke von Franziskus an die Apostolische Signatur zurückberufen - als einfaches Mitglied
Forum

Franziskus beruft Kardinal Burke wieder zurück an die Apostolische Signatur – Schlechter Regierungsstil

Von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Papst Fran­zis­kus hat heu­te Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke zum Mit­glied des Ober­sten Gerichts­ho­fes der Apo­sto­li­schen Signa­tur ernannt. Man könn­te die Ernen­nung als Aus­druck eines unge­wöhn­li­chen Regie­rungs­stils bezeich­nen. Man könn­te sie aber auch nur einen schlech­ten Regie­rungs­stil nennen.