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200 Hiebe für Vergewaltigungsopfer

(Wien) In Sau­di Ara­bi­en ist eine Frau zu sechs Mona­ten Haft und 200 Peit­schen­hie­ben ver­ur­teilt wor­den, nach­dem sie von sie­ben Män­nern ver­ge­wal­tigt wor­den war. Das Gericht ver­schärf­te damit im Beru­fungs­ver­fah­ren ein ange­foch­te­nes Urteil der ersten Instanz, berich­tet Der Stan­dard. Der Frau wird vor­ge­wor­fen, daß sie, als die Ver­ge­wal­ti­ger sie ver­schlepp­ten, mit einem Mann im Auto
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Protestanten und Katholiken in ein Gebäude?

(Hil­des­heim) Bischof Trel­le, sprach sich öffent­lich dafür aus, daß sich Pro­te­stan­ten und Katho­li­ken Kir­chen­ge­bäu­de tei­len könn­ten. Auch die evan­ge­li­sche Lan­des­bi­schö­fin Käß­mann hält Teil-Kir­chen für denk­bar. Zuvor müß­ten aller­dings die Altar­räu­me ange­paßt wer­den. (JF)
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Vom Glaubenszweifel zum Atheismus

von Rudolf Wil­le­ke In einer Anspra­che vom 24.Juli 1958 bezeich­ne­te Papst Pius XII. als Wur­zeln der moder­nen Apo­sta­sie den wis­sen­schaft­li­chen Athe­is­mus, den dia­lek­ti­schen Mate­ria­lis­mus, den Ratio­na­lis­mus, den Lai­zis­mus und als ihre gemein­sa­me Mut­ter die Freimaurerei.
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Protestantische Glaubengemeinschaft der Schweiz spricht sich für Selbstmordhilfe aus

(Bern) Der Schwei­ze­ri­sche Evan­ge­li­sche Kir­chen­bund (SEK) leg­te am Don­ners­tag eine 40-sei­ti­­ge Bro­schü­re zur Ster­be­hil­fe vor. Dar­in heißt, daß einem Ster­be­wunsch „Respekt unab­hän­gig von der eige­nen Zustim­mung“ gebüh­re. Ent­schei­dun­gen von selbst­mord­wil­li­gen Men­schen dürf­ten nicht mora­lisch beur­teilt wer­den. Die Seel­sor­ge dür­fe sol­che Ent­schei­de nicht kri­ti­sie­ren. Gleich­zei­tig heißt es, daß die Selbst­mord­hil­fe nicht zu einem „Weg ohne Alter­na­ti­ve“
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missio fordert von der deutschen Pharma-Industrie bessere medizinische Versorgung für HIV-infizierte Kinder

(Mün­chen) „Wir appel­lie­ren an die Phar­­ma-Indu­­strie in Deutsch­land, den welt­weit rund 2,3 Mil­lio­nen Kin­dern, die an Aids erkrankt sind, eine lang­fri­stig erschwing­li­che Ver­sor­gung mit anti­re­tro­vi­ra­len Arz­nei­mit­teln zu ermög­li­chen“, for­dern die Prä­si­den­ten des Inter­na­tio­na­len Katho­li­schen Mis­si­ons­werks mis­sio, Pater Her­mann Schalück (ofm) und Pater Eric Eng­lert (osa). Laut Exper­ten bekom­men welt­weit ledig­lich zehn Pro­zent der infi­zier­ten Kin­der
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Selbstmordhilfsverein „Dignitate“ wird abgelehnt

(Ber­lin) Die Ableh­nung an der Orga­ni­sa­ti­on Dignita­te wächst in der Bevö­ke­rung. Neben der Kir­che und pro­te­stan­ti­schen Ver­ei­ni­gun­gen haben sich auch Ärz­te und die Hos­piz­be­we­gung klar gegen das Kon­zept des Ver­eins aus­ge­spro­chen. Dignita­te will in Deutsch­land Men­schen Mit­tel zum Selbst­mord aus­hän­di­gen. Der Part­ner­ver­ein „Digni­tas“ ver­ab­reicht der­zeit selbst­mord­wil­li­gen Deut­schen einen töd­li­chen Medi­ka­men­ten­cock­tail in der Schweiz, zuletzt auf
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Debatte um Blazquez‚ Worte

(Madrid) Die Äuße­rung des Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz zum Spa­ni­schen Bür­ger­krieg erfährt in der Öffent­lich­keit viel Auf­merk­sam­keit – und unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen. Bischof Ricar­do Blaz­quez von Bil­bao hat­te am Mon­tag die Voll­ver­samm­lung der Bischofs­kon­fe­renz eröff­net. Dabei rief er die Spa­ni­er – ange­fan­gen mit der Kir­che – zu der Bereit­schaft auf, „um Ver­ge­bung zu bit­ten“ für mög­li­che Feh­ler
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Spanischer Bischof entschuldigt sich für angebliche Unterstützung der Franco-Diktatur

(Madrid) Der spa­ni­sche Vor­sit­zen­de der Bischofs­kon­fe­renz, Ricar­do Blaz­quez, hat sich im Namen der katho­li­schen Kir­che für die Unter­stüt­zung der Faschi­sten im Jahr 1936 und die dar­auf­fol­gen­de Dik­ta­tur ent­schul­digt. Das berich­te­te die spa­ni­sche Zei­tung El Pais am Diens­tag. „Bischof Blaz­quez ent­schul­digt sich bei der Gesell­schaft für die Posi­ti­on der Kir­chen­die­ner wäh­rend des Umstur­zes und des Bür­ger­kriegs
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Therapeutisches Klonen gescheitert

(Vati­kan) Mit Genug­tu­ung kom­men­tiert die Vati­kan­zei­tung L’Osservatore Roma­no die Nach­richt, daß der wis­sen­schaft­li­che „Vater“ des Klon­scha­fes Dol­ly auf­gibt. Der schot­ti­sche Pro­fes­sor Ian Wil­mut hat­te vor kur­zem sein Ziel, mensch­li­che Embryo­nen zu klo­nen, auf­ge­ge­ben. Die Vati­kan­zei­tung glaubt, daß die­ser Schritt für das „Schei­tern des the­ra­peu­ti­schen Klo­nens“ spricht. Das Ein­ge­ständ­nis des, so wört­lich, „größ­ten wis­sen­schaft­li­chen Fias­kos der
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Lebensschutzorganisationen kritisieren die Leitlinien der amerikanischen Bischofskonferenz

(Bosten) Kar­di­nal Sean P. O‚Malley hat in einem Zei­tungs­in­ter­view die Demo­kra­ti­sche Par­tei kri­ti­siert. Die Par­tei gehe äußerst unsen­si­bel mit der Posi­ti­on der Kir­che, dem Evan­ge­li­um und mora­li­schen Fra­gen um, erklär­te der Kar­di­nal der Zei­tung Bos­ton Glo­be. Es gren­ze an einen Skan­dal, daß vie­le Katho­li­ken Poli­ti­ker der Demo­kra­ti­schen Par­tei unter­stütz­ten, die sich für die Abtrei­bung aus­sprä­chen.