Therapeutisches Klonen gescheitert

(Vati­kan) Mit Genug­tu­ung kom­men­tiert die Vati­kan­zei­tung L’Osservatore Roma­no die Nach­richt, daß der wis­sen­schaft­li­che „Vater“ des Klon­scha­fes Dol­ly auf­gibt. Der schot­ti­sche Pro­fes­sor Ian Wil­mut hat­te vor kur­zem sein Ziel, mensch­li­che Embryo­nen zu klo­nen, auf­ge­ge­ben. Die Vati­kan­zei­tung glaubt, daß die­ser Schritt für das „Schei­tern des the­ra­peu­ti­schen Klo­nens“ spricht. Das Ein­ge­ständ­nis des, so wört­lich, „größ­ten wis­sen­schaft­li­chen Fias­kos der letz­ten Zeit“ habe schon län­ger „in der Luft gele­gen“. Wil­muts Schritt zei­ge: „Die, die immer schon gegen die For­schung an mensch­li­chen Embryo­nen waren, hat­ten recht — nicht nur in ethi­scher, son­dern auch in wis­sen­schaft­li­cher Hin­sicht.“ Klo­nen habe sich als „rui­nö­se For­schung“ erwie­sen, die „viel Geld und Ener­gie an eine Sack­gas­se ver­schwen­det“ habe.

Wil­mut, der im schot­ti­schen Edin­burgh arbei­tet, will künf­tig auf die For­schung an adul­ten Stamm­zel­len set­zen. Gegen die­se For­schung hat auch die Kir­che kei­ne Beden­ken, weil sie ohne Ver­wen­dung und Zer­stö­rung von mensch­li­chen Embryo­nen auskommt.

(OR/ RV)