missio fordert von der deutschen Pharma-Industrie bessere medizinische Versorgung für HIV-infizierte Kinder

(Mün­chen) „Wir appel­lie­ren an die Phar­ma-Indu­strie in Deutsch­land, den welt­weit rund 2,3 Mil­lio­nen Kin­dern, die an Aids erkrankt sind, eine lang­fri­stig erschwing­li­che Ver­sor­gung mit anti­re­tro­vi­ra­len Arz­nei­mit­teln zu ermög­li­chen“, for­dern die Prä­si­den­ten des Inter­na­tio­na­len Katho­li­schen Mis­si­ons­werks mis­sio, Pater Her­mann Schalück (ofm) und Pater Eric Eng­lert (osa). Laut Exper­ten bekom­men welt­weit ledig­lich zehn Pro­zent der infi­zier­ten Kin­der eine ange­mes­se­ne Behand­lung mit moder­nen Medi­ka­men­ten, durch die die Mäd­chen und Jun­gen mit dem töd­li­chen Virus über­le­ben kön­nen. Unter­stüt­zung für ihre For­de­rung erhof­fen sich die bei­den mis­sio-Prä­si­den­ten durch rege Teil­nah­me der Öffent­lich­keit an einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on, die am 1. Dezem­ber 2007 star­tet: „Es ist Aus­druck unse­rer pasto­ra­len Ver­ant­wor­tung im Kampf gegen Aids – und wir kom­men damit der Bit­te unse­rer Part­ner in den betrof­fe­nen Län­dern nach – wenn wir uns dafür stark machen, daß auch die ärm­sten Kin­der eine ange­mes­se­ne medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung erhalten.“

(PM/ JF)