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Generalaudienz/ Katechese

Der Mensch braucht Antwort auf die Grundfrage: Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Vor dem Ende des Prie­ster­jah­res möch­te ich in den Kate­che­sen der Gene­ral­au­di­enz noch ein­mal eini­ge Aspek­te des prie­ster­li­chen Dien­stes mit euch betrach­ten. Es paßt auch gut in die Oster­zeit, wenn wir uns dar­an erin­nern, daß der Auf­er­stan­de­ne es war, der die Jün­ger geru­fen hat, zu tau­fen, Men­schen zu leh­ren und zu

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Generalaudienz/ Katechese

Frohbotschaft treu und mutig verkünden – Wunderbares Heilswirken Gottes

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Die Freu­de über die Auf­er­ste­hung Jesu prägt die­se Woche der Osterok­tav und dar­über hin­aus die fünf­zig Tage bis zum Pfingst­fest. So steht die heu­ti­ge Audi­enz ganz im Licht von Ostern, dem wun­der­ba­ren Heils­wir­ken Got­tes, das den zen­tra­len Inhalt und den Haupt­grund unse­res Glau­bens dar­stellt. Auch wenn sich der Vor­gang der Auf­er­ste­hung

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Generalaudienz/ Katechese

Christus als Opfer des Neuen Bundes zur Erlösung der Menschen von der Sünde

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Mor­gen beginnt das Oster-Tri­­du­um, die drei öster­li­chen Tage vom Lei­den, vom Tod und von der Auf­er­ste­hung des Herrn. Die­se drei hei­li­gen Tage sind im Grun­de ein ein­zi­ger Tag, eine ein­zi­ge Fei­er des Oster-Myste­­ri­ums und bil­den die Mit­te des gan­zen lit­ur­gi­schen Jahrs. Am Vor­mit­tag des Grün­don­ners­tags, vor dem eigent­li­chen Tri­du­um, fin­det in den

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Albertus Magnus – „affektive Wissenschaft“ als Verbindung von Verstand und Wille

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! In der Rei­he der gro­ßen Glau­bens­ge­stal­ten des Mit­tel­al­ters wen­den wir uns heu­te einem bedeu­ten­den Theo­lo­gen der Scho­la­stik zu: dem hei­li­gen Alber­tus Magnus. Der Bei­na­me „der Gro­ße“ weist auf die Wei­te und Tie­fe sei­nes Wis­sens hin, die Alber­tus mit inne­rer Fried­fer­tig­keit und einem über­aus tugend­haf­ten Leben ver­band. Er wur­de um 1200 in

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Höchste Erfüllung ist die Schau Gottes

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Heu­te möch­te ich wie schon in den ver­gan­ge­nen bei­den Wochen über den hei­li­gen Bona­ven­tu­ra spre­chen und wei­te­re Aspek­te sei­nes Den­kens ver­tie­fen. Der Fran­zis­ka­ner Bona­ven­tu­ra hat gemein­sam mit sei­nem Zeit­ge­nos­sen, dem Domi­ni­ka­ner Tho­mas von Aquin, wesent­lich zur Blü­te der Theo­lo­gie im Mit­tel­al­ter bei­getra­gen. Hier auf dem Peters­platz ste­hen ihre Sta­tu­en am vor­de­ren

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Christus lebt in der Kirche und ist in ihr unerschöpflich

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Bei der Audi­enz ver­gan­ge­ne Woche habe ich die Per­son und das Leben des hei­li­gen Bona­ven­tu­ra vor­ge­stellt. Heu­te möch­te ich kurz über sein Den­ken und sein Werk spre­chen. In sei­nem letz­ten, unvoll­endet geblie­be­nen Werk Hexaà«meron – eine Aus­le­gung zu den sechs Schöp­fungs­ta­gen – leg­te er eine Geschichts­theo­lo­gie vor. Inner­halb des Fran­zis­ka­ner­or­dens war

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Der hl. Bonaventura als bedeutender Theologe – Versöhnung der griechischen und lateinischen Kirche von 1274

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Wenn ich bei der heu­ti­gen Kate­che­se über den hei­li­gen Bona­ven­tu­ra spre­che, so tue ich dies nicht ohne eine gewis­se Nost­al­gie. Die­ser Hei­li­ge ist mir im Stu­di­um und zu Beginn mei­ner wis­sen­schaft­li­chen Tätig­keit ein hoch­ge­schätz­tes Vor­bild und ein Beglei­ter gewor­den, dem ich Wesent­li­ches für mei­ne geist­li­che Prä­gung ver­dan­ke. Bona­ven­tu­ra wur­de um 1217

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Wir gehen auf die Auferstehung zu

Mit einem Pau­lus­zi­tat begann Papst Bene­dikt XVI. sei­ne Gedan­ken zur Fasten­zeit bei der Gene­ral­au­di­enz an die­sem Mitt­woch: „Jetzt ist sie da, die Zeit der Gna­de; jetzt ist er da, der Tag der Ret­tung“. Mit dem Asche­kreuz und dem Jesu Auf­ruf zu Umkehr und Glau­be an das Evan­ge­li­um begin­ne der Weg zum Oster­fest. „Umkehr und Glau­be

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„Irrgläubige zur Umkehr und Rückkehr in die Kirche bewegen“ – Heiliger Antonius von Padua als Vorbild

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Der hei­li­ge Anto­ni­us von Padua ist zwei­fels­oh­ne einer der belieb­te­sten Volks­hei­li­gen der Kir­che. Anto­ni­us gehör­te noch zur ersten Genera­ti­on der Fran­zis­ka­ner und hat ent­schei­dend an der Ent­wick­lung der fran­zis­ka­ni­schen Spi­ri­tua­li­tät und Theo­lo­gie mit­ge­wirkt. Ursprüng­lich stamm­te Fer­nan­do – so hieß Anto­ni­us mit Tauf­na­men – aus Lis­sa­bon und wur­de zunächst Augu­­sti­­ner-Chor­herr. Unter dem

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Glaube ist Sache des ganzen Menschen – Sentimentalität und Vernunft

Lie­be Brü­der und Schwe­stern! Vori­gen Mitt­woch habe ich über den hei­li­gen Franz von Assi­si gespro­chen, heu­te will ich die Kate­che­se einem sei­ner Zeit­ge­nos­sen wid­men, der eben­falls einen wich­ti­gen Bei­trag zur Erneue­rung der Kir­che im 13. Jahr­hun­dert und dar­über hin­aus gelei­stet hat. Es ist der hei­li­ge Domi­ni­kus, der Grün­der des Pre­­di­­ger- oder Domi­ni­ka­ner­or­dens. Sein Bio­graph Jor­dan