Die Verantwortung der Kardinäle. Im Bild Kardinal Raymond Burke, der als Unterzeichner der Dubia an Papst Franziskus seine Aufgabe ernst nimmt.
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De Mattei: Die unverzichtbaren Pflichten der Kardinäle der Heiligen Römischen Kirche

von Rober­to de Mat­tei* In sei­ner Rede bei der Fon­da­zio­ne Lepan­to am 5. Dezem­ber 2016, sag­te Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke: „Die Last auf den Schul­tern eines Kar­di­nals ist sehr groß. Wir sind der Senat des Pap­stes und sei­ne ersten Rat­ge­ber und müs­sen dem Papst vor allem die­nen, indem wir ihm die Wahr­heit sagen. Fra­gen zu stel­len,
ZdK-Vorsitzener Thomas Sternberg übte unverhältnismäßige Kritik an Kardinal Meisner
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Die katholische Ehelehre steht auf dem Spiel – Warum der liberale deutsche Katholizismus so gereizt und aggressiv auf den Dubia-Brief an den Papst reagiert

Was ist der Hin­ter­grund für die unver­hält­nis­mä­ßig schar­fen Angrif­fe auf die vier Kar­di­nä­le, die in einem Brief den Papst um lehr­mä­ßi­ge Klar­heit gebe­ten hat­ten? Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker. Kürz­lich erfolg­ten zwei hef­ti­ge Attacken gegen den Köl­ner Kar­di­nal Joa­chim Meis­ner. Der Angriff gegen den eme­ri­tier­ten Kir­chen­mann kam aus kirch­li­chen Kreisen.
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Marius Reiser, Die Autorität der Heiligen Schrift im Wandel der Zeiten – Studien zur Geschichte der biblischen Exegese und Hermeneutik

Von Wolf­ram Schrems* Mari­us Rei­ser, aus Baden-Wür­t­te­m­­berg gebür­ti­ger Theo­lo­ge und Phi­lo­lo­ge, wur­de 2009 einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt, als er aus Pro­test gegen den Niveau­ver­fall an den Uni­ver­si­tä­ten durch den dik­ta­to­risch imple­men­tier­ten „Bolo­­gna-Pro­­zeß“ sei­nen Lehr­stuhl für Neu­es Testa­ment an der Johan­­nes-Guten­­berg-Uni­­ver­­­si­tät Mainz auf­gab. Da Rei­ser Geburts­jahr­gang 1954 ist, geschah die­ser Schritt noch lan­ge vor einer mög­li­chen
Ehemalige Pfarrkirche St. Antonius von Padua (in Wien 15), heute Kirche der rumänisch-orthodoxen Kirche
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„Reißt diesen Tempel nieder“ – Logik einer Abbruchkirche

(Wien) Unter dem Titel „Reißt die­sen Tem­pel nie­der“ ver­faß­te Pfar­rer Mar­tin Rup­p­recht, Dechant des 15. Wie­ner Gemein­de­be­zir­kes, einen Gast­kom­men­tar in der Wie­ner Zei­tung. Der bezeich­nen­de Unter­ti­tel lau­tet: „War­um wir noch mehr Kir­chen ver­schen­ken soll­ten“. Wenig ver­wun­der­lich, daß der Kom­men­tar sogar dem links­la­sti­gen und „kir­chen­kri­ti­schen“ ORF eine Mel­dung wert war.
Papst Franziskus als Martin Luther. Der schräge Humpr der Deutschen Sektion von Radio Vatikan.
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Papst Franziskus als neuer Luther – Der Humor der Deutschen Sektion von Radio Vatikan

Von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Die Foto­mon­ta­ge ist schon seit eini­ger Zeit in Umlauf, den­noch haben wir dar­auf ver­zich­tet, sie zu ver­öf­fent­li­chen, weil sie als bil­li­ge und respekt­lo­se Pro­pa­gan­da abge­tan wer­den hät­te kön­nen. Inzwi­schen wur­de sie jedoch von völ­lig unver­däch­ti­ger Sei­te, näm­lich von Radio Vati­kan ver­öf­fent­licht, wo sie offen­bar für wit­zig und gut gehal­ten wird.
"Utopia" von St. Thomas Morus (1516)
Buchbesprechungen

1516: Utopia des heiligen Thomas Morus

von Amand Tim­mermans Vor exakt 500 Jah­ren erschien in Löwen ( heu­te Bel­gi­en) das berühm­te­ste Werk des hei­li­gen Tho­mas Morus: Libel­lus vere aureus nec minus salu­t­a­ris quam festi­vus de opti­mo rei­pu­bli­cae sta­tu deque nova insu­la Uto­pia (Wirk­lich gol­de­nes und nicht weni­ger heil­sa­mes als auch fest­li­ches Büch­lein über den aller­be­sten Zustand des Staats­we­sens und über die
Papst Franziskus und die Abtreibung: Das päpstliche Schreiben Misericordia et misera wurde von den Medien "mißverstanden", doch der Vatikan stellt nicht richtig.
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„Treibt ruhig ab, der Papst vergibt euch“ – Verzerrte Darstellung ohne Dementi des Vatikans

Ein Kom­men­tar von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Wel­ches Lehr­amt gilt: das Lehr­amt von Papst Fran­zis­kus, das Lehr­amt von Fran­zis­kus mit Euge­nio Scal­fa­ri oder das Lehr­amt der Mas­sen­me­di­en über Fran­zis­kus? Die­se Fra­ge stellt sich nach den Reak­tio­nen der Mas­sen­me­di­en auf das Apo­sto­li­sche Schrei­ben Miser­i­cor­dia et mise­ra. Mit dem Schrei­ben gewähr­te Papst Fran­zis­kus dau­er­haft allen Beicht­vä­tern die Voll­macht, von
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Philippika 3 – Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein

Von Ste­pha­nus Fla­vi­us Seit 2002 fin­det sich das Fest Mariä Namen wie­der im All­ge­mei­nen Römi­schen Kalen­der, aus dem es 1970 gestri­chen wor­den war. In Wien frei­lich wur­de es immer in hohen Ehren gehal­ten, wur­de sei­ne Fei­er doch zum Geden­ken an den Sieg über die Tür­ken im Jah­re 1683 – eben vor Wien – für die
Sterbesegen: Ende Jänner 2016 erhielten alle Haupt- und Ehrenamtlichen Krankenhausseelsorger der Erzdiözese Wien ein Büchlein zugesandt: „Die Feier des Sterbesegens. Eine liturgische Handreichung für alle Getauften.“ Herausgegeben wurde das Büchlein vom „Arbeitskreis Sterbesegen, Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge, Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien".
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Philippika 2 – Sterbebegleitung in der Erzdiözese Wien

von Ste­pha­nus Fla­vi­us Spä­te­stens seit der Prä­sen­ta­ti­on von Amo­ris Lae­ti­tia am 8. April 2016 ist bekannt, daß Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born – wenig­stens in eini­gen Fäl­len –, die Spen­dung der  Kom­mu­ni­on an Men­schen für mög­lich hält, die nicht nach dem Gesetz Got­tes und dem Gebot der Kir­che leben. In sei­nem Bei­trag Das Mar­ty­ri­um des hl. Karl
8. Dezember 2015: Papst Franziskus öffnete am Fest Mariä Unbefleckte Empfängnis die Heilige Pforte der Peterskirche im Vatikan.
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Ein Heiliges Jahr ohne Ablaß: Das Jubeljahr, das keines sein wollte

von Rober­to de Mat­tei* Laut den am 12. Novem­ber von Msgr. Rino Fisi­chel­la [1]Kuri­en­erz­bi­schof Rino Fisi­chel­la ist seit 2010 Vor­sit­zen­der des Päpst­li­chen Rates zur För­de­rung der Neue­van­ge­li­sie­rung, der Aus­lands­pres­se mit­ge­teil­ten Zah­len, wer­den bis zum Abschluß des Hei­li­gen Jah­res am kom­men­den Sonn­tag 21 Mil­lio­nen Pil­ger nach Rom gekom­men sein. Eine Mil­li­ar­de Men­schen wird die in der