Der bekannte Philosoph Josef Seifert wurde aus der von ihm selbst mitgegründeten Internationalen Akademie für Philosophie entlassen, weil er Kritik an Papst Franziskus gewagt hatte. Die "Misericordina" der Bergoglianer hinterläßt eine Spur der Verwüstung in der Kirche.
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Wer trennt sich von der Kirche? – Roberto de Mattei zur Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia

Von Rober­to de Mat­tei* Die Nach­richt wur­de von Mai­ke Hick­son gemel­det. Am 31. August hat Msgr. Javier Mar­ti­nez Fernán­dez, Erz­bi­schof von Gra­na­da, den öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen Josef Sei­fert, nach­dem er ihn bereits vom Lehr­auf­trag sus­pen­diert hat­te, ganz aus der Inter­na­tio­na­len Aka­de­mie für Phi­lo­so­phie (IAP) aus­ge­schlos­sen, zu deren Grün­dern Sei­fert gehör­te, die heu­te aber vom Erz­bis­tum abhängt.
Papst Franziskus mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Ettore Gotti Tedeschi: Der neue "Heilige Stuhl", die UNO, will die Kontrolle über den wirklichen Heiligen Stuhl übernehmen
Christenverfolgung

Die UNO will die katholische Kirche unter ihre Kontrolle bringen. Und Bergoglio …

von Etto­re Got­ti Tede­schi* Es gibt einen ande­ren Hei­li­gen Stuhl, der jenem von Rom die Rich­tung dik­tie­ren will. Es han­delt sich um die UNO, die immer mehr den Ton­fall, die Ambi­tio­nen, die Spra­che (und die Macht) eines Agen­ten der glo­ba­len Gno­sis ange­nom­men hat. Zu Ein­wan­de­rung, Umwelt oder Demo­gra­phie ist es immer schwie­ri­ger, dem Man­tra der
Der 8. Marsch fürs Läbe sollte im Jubiläumsjahr "600 Jahre Klaus von Flüe" als Aktion "Bäte für Läbe" in dessen Heimat Obwalden stattfinden. Die Gemeinden und die Kantonsregierung lehnen "aus Angst vor Gegendemonstrationen" ab.
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Protestbrief gegen das behördliche Verbot des Schweizer „Marsches für das Leben“

(Zürich) Der „Marsch fürs Läbe“, die Schwei­zer Aus­ga­be der aus den USA kom­men­den Lebens­rechts­ak­ti­on Marsch für das Leben soll­te 2017 nicht in Zürich oder Bern statt­fin­den, son­dern erst­mals am 17. Sep­tem­ber im Kan­ton Obwal­den. Obwal­den ist näm­lich die Hei­mat des hei­li­gen Bru­der Klaus, des Schutz­pa­trons der Schweiz, der vor 600 Jah­ren gebo­ren wur­de. Das drei­fa­che
Neue Zürcher Zeitung: "Schweigt, Ihr Heuchler"
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Schweigt, ihr Heuchler – NZZ über Giacomo Leopardi und Papst Franziskus

Ein Kom­men­tar von Ste­pha­nus Fla­vi­us Die Neue Zür­cher Zei­tung vom 4. Sep­tem­ber 2017 (Sei­te 19) bie­tet etwas höchst Inter­es­san­tes: Unter der Über­schrift „Schweigt, ihr Heuch­ler“ ist ein Bild von klei­nen Papst-Fran­­zi­s­­kus-Sta­tu­et­ten aus Pla­stik zu sehen. Die Sache über­rascht inso­fern, als die NZZ als das Gemein­de­blatt der Schwei­zer Frei­mau­re­rei gilt. Und sagt man den beschürz­ten Brü­dern und Papst
Statue des Erzengels Michael in der Kartause Serra San Bruno, in der Dom François de Sales Pollien 1936 gestorben ist.
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Gelebtes Christentum – Das Gegenmittel zur nachkonziliaren Mentalität

von Rober­to de Mat­tei* Man kann sich nicht vom histo­ri­schen Kon­text iso­lie­ren, in dem man lebt, und noch weni­ger gegen die eige­ne Zeit ankämp­fen. Man müs­se sich an die Situa­tio­nen anpas­sen, „aggiorn­ar­si“. Das ist der Refrain, der in der katho­li­schen Welt seit den Zei­ten des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils in Umlauf ist. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris
Pasquino auf der Piazza Pantaleo in Rom
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„Ein Kasper und ein Kardinal, die leben une liaison fatale“ – Der Pasquinaten zweiter Teil von Stephanus Flavius

Seit ver­gan­ge­nem Febru­ar wur­de in Rom die Kri­tik­form der Pas­qui­na­ten wie­der­auf­ge­grif­fen und wie bis ins 19. Jahr­hun­dert auch wie­der auf den regie­ren­den Papst ange­wandt. Ende Juli griff Ste­pha­nus Fla­vi­us die­se Form mit „Berg­o­glio Dein, Berg­o­glio mein“ auch nörd­lich der Alpen auf. Hier nun sei­ner Pas­qui­na­ten zwei­ter Teil. * Ein Kas­per und ein Kar­di­nal,Die leben une liai­son
Pierre Chaunu, Historiker und Demograph, der als einer der Ersten Europa vor den Gefahren des demographischen Niedergangs warnte.
Christenverfolgung

Pierre Chaunu – Die demographische Rückeroberung und der jakobinische Völkermord

von Mar­co Respin­ti* Es gibt in der uni­ver­si­tä­ren Welt des heu­ti­gen Frank­reichs eine Kon­stan­te. Bestimm­te, nam­haf­te Demo­gra­phen waren oder sind auch renom­mier­te Histo­ri­ker sowohl im aka­de­mi­schen Sinn des Wor­tes als auch in einem wei­te­ren, aber des­halb nicht weni­ger ernst­zu­neh­men­den Sinn. Das gilt vor allem für Alfred Sau­vy, der 1952 den Begriff „Drit­te Welt“ präg­te, indem
Das Schweigen des Papstes 2
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Marie d’Armagnac: „Das Schweigen des Papstes“ – Keine Schwäche, sondern eine Strategie

In der Aus­ga­be 942 des fran­zö­si­schen Maga­zins Mon­de & Vie erschien der Arti­kel „Das Schwei­gen des Pap­stes“ von Marie d’Armagnac. Das 1953 gegrün­de­te Maga­zin gehört zu den bedeu­tend­sten Publi­ka­tio­nen des fran­zö­si­schen Tra­di­tio­na­lis­mus. Her­aus­ge­ber ist Jean-Marie Molitor, Chef­re­dak­teur seit 2014 Pater Guil­laume de Tanoüarn IBP. 1989 für die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. zum Prie­ster geweiht, trenn­te
Abbruch des Hochaltares der Kathedrale von Oristano, im Bild festgehalten von einem entsetzten Gläubigen. Der neue Erzbischof ließ nicht nur einen Volksaltar aufstellen, sondern "sicherheitshalber" den Hochaltar zum teil abbrechen und zurückbauen. Damit wurde er für die Zelebration unbrauchbar gemacht und dient nur mehr als Tabernakel.
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Die Zerstörung des sakralen Raums

Wie sich die Amts­kir­che mit dem gei­sti­gen und mate­ri­el­len Bil­der­sturm der Welt pro­sti­tu­iert und die Welt sich der Kir­chen bemäch­tigt. Ein Gast­bei­trag von Prof. Dr. med. Eber­hard Gross, Hamburg.
"Den Anklopfenden", der um Aufnahme in den Freimaurerbund ansucht, erwarten ...
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Den Anklopfenden erwarten beim Freimaurerbund Initiation und Gnosis

Von P. Pao­lo Maria Sia­no FFI* In „Eras­mus“, dem offi­zi­el­len Mit­tei­lungs­blatt der Frei­mau­re­rei des Groß­ori­ents von Ita­li­en (GOI), Nr. 7 vom Juli 2017, heißt es auf Sei­te 14, daß es „Online einen Boom von Anklop­fen­den“ gibt, das heißt, daß „die Anträ­ge um Mit­glied­schaft im Groß­ori­ent über Inter­net zuneh­men“. In der Frei­mau­rer­spra­che wer­den als „Anklop­fen­de“ jene bezeich­net,