Et nos credidimus caritati

Supplik


Tu es Petrus et super hanc Petram aedificabo ecclesiam meam. Seit 726 Jahren ziert diese Bronzefigur des Apostels Petrus den Petersdom. Sie wird auch noch heute an den Apostelfesten mit der Tiara gekrönt.
Tu es Petrus et super hanc Petram aedificabo ecclesiam meam. Seit 726 Jahren ziert diese Bronzefigur des Apostels Petrus den Petersdom. Sie wird auch noch heute an den Apostelfesten mit der Tiara gekrönt.

Fol­gen­de Sup­plik (Bit­te) rich­tet sich mit Blick auf die ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) direkt an Papst Leo XIV. Wer sie mit­un­ter­zeich­nen möch­te, kann sich an fol­gen­den Adres­se wen­den: supplik[@]protonmail.com (die ecki­gen Klam­mern weglassen).

Et nos credidimus caritati

Sanc­tis­si­me Pater Leo XIV

Wie Eure Hei­lig­keit bereits ver­nom­men hat, bit­tet die FSSPX um die Erlaub­nis zur Wei­he von Bischö­fen ohne Jurisdiktion.

Um der Lie­be und der Ein­heit wil­len und im Gehor­sam gegen­über dem Herrn­wort „Ein neu­es Gebot gebe ich euch: Liebt ein­an­der! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr ein­an­der lie­ben. Dar­an wer­den alle erken­nen, dass ihr mei­ne Jün­ger seid: wenn ihr ein­an­der liebt.“ (Joh 13,34–35), gewährt bit­te der FSSPX die ersehn­te Wei­he von Bischö­fen ohne Jurisdiktion.

Eine sol­che päpst­li­che Gewähr wäre kon­kre­tes Zei­chen der lie­be­vol­len Ein­heit inner­halb der Chri­sten­heit, an wel­cher wir nach Chri­sti Wort zu erken­nen sein sollen.

Und dies wür­de Eurem beson­de­ren pon­ti­fi­ka­len Anlie­gen nach kirch­li­cher Ein­heit entsprechen.

Der Hei­li­ge Geist wirkt in der Kir­che. Aber nie­man­dem ist gege­ben zu wis­sen, wo, wann und an wel­cher Stel­le er wirkt. Allen­falls kann man das Wir­ken des Hei­li­gen Gei­stes in Rück­schau auf die Ver­gan­gen­heit erkennen.

Aber wer will für heu­te und die Zukunft fest­le­gen, ob der Hei­li­ge Geist eher in Rich­tung Tra­di­tio­nis cus­to­des und Fidu­cia sup­pli­cans oder in Rich­tung der Wer­ke der FSSPX wirkt?

Als das pil­gern­de Volk Got­tes, lasst uns Sei­nes Urteils bei der Ern­te ver­trau­en, indem wir an das Gleich­nis vom Unkraut (Mt 13,24–30) denken.

Sanc­tis­si­me Pater Leo XIV, bit­te gewährt.

Per Mari­am in Chri­sto Erfurt, 20. Febru­ar 2026

Dr. Mark Thomas

Bild: Wiki­com­mons

4 Kommentare

  1. Papst Leo wäre gut bera­ten, sich nicht zu einer wei­te­ren Exkom­mu­ni­ka­ti­on hin­rei­ßen las­sen. Sowohl in den Bischofs­wei­hen der FSSPX als auch den Wei­hen der Prie­ste­rin­nen und Bischö­fin­nen der RCWP steht die edle Absicht, Gott und den Men­schen zu dienen.

    • Es gibt kei­ne „Prie­ste­rin­nen“ und „Bischö­fin­nen“. Wer eine sol­che Wei­he simu­liert, hat daher auch kei­ne „edle Absicht“. 

      Es ist erstaun­lich, wer sich aller auf die­sem Forum tum­melt. Gibt es mit der „RCWP“, was auch immer das sein soll, eine neue „Kir­che“?

    • Gera­de das zeigt doch, daß der Papst nicht zu jeder edlen Absicht ja und amen sagen oder dar­über hin­weg­se­hen kann.

  2. Hei­li­ger Vater.…
    Zei­gen sie väter­li­chen Groß­mut und Milde
    Bit­te geneh­mi­gen Sie die ange­kün­dig­ten Weihen
    Ewi­ges ver­gelts Gott

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