Die Bischöfe haben mit ihrem Appell gegen die AfD sicher nicht aus kirchlicher Sicht gehandelt

Bischöfe im Wahlkampfmodus des Establishments


Kirche und AfD, das konstruierte "schwierige Verhältnis" von Bischöfen im Wahlkampfmodus
Kirche und AfD, das konstruierte "schwierige Verhältnis" von Bischöfen im Wahlkampfmodus

Ein Kom­men­tar von Giu­sep­pe Nardi

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Die katho­li­schen Bischö­fe im Osten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land haben einen Appell unter­zeich­net, mit dem sie die Bür­ger davor war­nen, die AfD zu wäh­len. Die Bischö­fe Ste­fan Heße (Ham­burg), Hei­ner Koch (Ber­lin), Ger­hard Fei­ge (Mag­de­burg), Ulrich Ney­meyr (Erfurt), Hein­rich Tim­me­re­vers (Dres­den-Mei­ßen) und Wolf­gang Ipolt (Gör­litz) haben die bevor­ste­hen­den EU-Wah­len und die im Herbst fol­gen­den Land­tags­wah­len in Bran­den­burg, Thü­rin­gen und Sach­sen im Blick. Sie haben damit offen­sicht­lich den Macht­er­halt der Regie­ren­den im Blick. Haben sie aber auch die Kir­che im Blick?

Die sechs Bischö­fe unter­stel­len der AfD, nicht für eine „freie und viel­fäl­ti­ge Gesell­schafts­ord­nung auf der Grund­la­ge unse­rer Ver­fas­sung“ ein­zu­tre­ten, wor­aus sie fol­gern, daß AfD-Posi­tio­nen „inak­zep­ta­bel“ sei­en, und rücken sie als Drauf­ga­be gleich in die Nähe der NSDAP.

Die gan­ze Über­le­gung ist aller­dings ein durch­sich­ti­ges, künst­li­ches Kon­strukt, nichts ande­res als ein dia­lek­ti­sches Wort­spiel. Eine sich selbst bewahr­hei­ten­de Prophezeiung.

Haben die Bischö­fe damit eine kirch­li­che Posi­ti­on ver­tre­ten? Sicher nicht.

Sie haben ihre Pri­vat­mei­nung ver­kün­det und das auf eine ziem­lich pein­li­che und unehr­li­che Art und Wei­se, indem sie den Ein­druck erwecken, sie wür­den das im Namen der Kir­che tun.

Die sechs Unter­zeich­ner haben nur im Namen ihrer per­sön­li­chen Inter­es­sen und Pri­vi­le­gi­en gespro­chen. Ihr Appell könn­te aus der Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung der Ampel-Regie­rung bzw. den Wahl­kampf­zen­tra­len der eta­blier­ten Alt-Par­tei­en stam­men. Wort für Wort. Die Par­tei­en neh­men es, zumal im Wahl­kampf, mit der Wahr­heit nicht so genau. Die Bischö­fe soll­ten es aber tun.

Die enge Kon­kor­dats-Ver­ban­de­lung der Kir­che mit dem Staat, auf die in sol­chen Momen­ten ver­wie­sen wird, ist bekannt, aber nicht das Pro­blem. Die Bischö­fe müs­sen nicht kuschen vor dem Staat, um ihr Geld zu erhal­ten. Das Hit­ler-Kon­kor­dat – da gibt es wirk­lich eine Nähe zum NS-Staat und betrifft die Bischö­fe und nicht die AfD – ist auch nicht das Kuckucks­ei, das der Kir­che ins Nest gelegt wur­de. Die Zah­lun­gen an die Kir­che sind, was die wenig­sten wis­sen, Ent­schä­di­gun­gen, die der Rechts­staat für das Unrecht der Ent­eig­nung des Kir­chen­gu­tes im Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­schluß von 1803 leistet.

Es ist nicht das Kon­kor­dat, es sind die heu­ti­gen Bischö­fe, die sich in eine bedenk­li­che Mes­al­li­ance mit den Regie­ren­den ein­ge­las­sen haben. Anstatt ihre Auf­ga­ben zu erfül­len und ihre Eigen­stän­dig­keit zu beto­nen, degra­die­ren sie sich zu Steig­bü­gel­hal­tern der Mäch­ti­gen, die vor Wah­len schnö­de Wahl­kampf­hil­fe zu lei­sten haben und dabei tat­säch­li­che Bedro­hun­gen der frei­heit­li­chen Rechts­ord­nung übersehen.

Aus kirch­li­cher Sicht ist die AfD wahr­schein­lich die Par­tei, die objek­tiv am wenig­sten gegen kirch­li­che Posi­tio­nen ver­stößt. Damit ist schon alles über die Par­tei­nah­me der unter­zeich­nen­den Bischö­fe aus­ge­sagt. Oder erin­nert sich jemand an bischöf­li­che War­nun­gen und Appel­le, jene Alt-Par­tei­en nicht zu wäh­len, die die Mas­sen­tö­tung unschul­di­ger unge­bo­re­ner Kin­der zur Con­di­tio sine qua non erklärt haben?

Mit ihrem Appell ver­tei­di­gen die Bischö­fe nur ihre per­sön­li­chen Pri­vi­le­gi­en im der­zei­ti­gen Macht­sy­stem. Sie wol­len dazu­ge­hö­ren, am Tisch der Mäch­ti­gen sit­zen und fürch­ten mit die­sen, deren Macht­ver­lust. Die katho­li­sche Kir­che ist aber weder eine pro­te­stan­ti­sche noch eine ortho­do­xe Staats­kir­che. Sie ist kein Bei­wa­gen der Mächtigen.

Der Appell der Bischö­fe ist daher nicht nur unglück­lich, son­dern objek­tiv bedenk­lich und daher schäd­lich für die Kirche.

Bild: Col­la­ge von Wahlkampfplakaten

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Katho­li­sches war die erste katho­li­sche Publi­ka­ti­on, die das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch beleuch­te­te, als ande­re noch mit Schön­re­den die Qua­dra­tur des Krei­ses versuchten.

Die­se Posi­ti­on haben wir uns weder aus­ge­sucht noch sie gewollt, son­dern im Dienst der Kir­che und des Glau­bens als not­wen­dig und fol­ge­rich­tig erkannt. Damit haben wir die Bericht­erstat­tung verändert.

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8 Kommentare

  1. Dem Gesag­ten kann man nur zustimmen.
    Eigent­lich dach­te man, bischöf­li­che Wahl­emp­feh­lun­gen gehör­ten in die Mot­ten­ki­ste der Geschich­te? Und ich fra­ge mich, leben die Bischö­fe im sel­ben Deutsch­land? Bekom­men sie nichts mit von den gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fehl­ent­wick­lun­gen und Ver­wer­fun­gen, die zual­ler­erst durch desa­strö­se Ent­schei­dun­gen der der­zei­ti­gen Regie­rung ver­ur­sacht werden?

    https://​www​.katho​lisch​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​5​0​4​6​4​-​k​a​t​h​o​l​i​s​c​h​e​-​o​s​t​-​b​i​s​c​h​o​e​f​e​-​e​r​t​e​i​l​e​n​-​r​e​c​h​t​e​n​-​p​a​r​t​e​i​e​n​-​w​i​e​-​a​f​d​-​e​i​n​e​-​a​b​s​age

    Im katho­li­schen Nach­rich­ten­por­tal, das m.W. über­wie­gend von der DBK finan­ziert wird, heißt es jedoch:

    „Zum Beginn des Super­wahl­jahrs war­nen die sechs für Ost­deutsch­land zustän­di­gen katho­li­schen Bischö­fe vor den Umtrie­ben rech­ter Par­tei­en. In einem gemein­sa­men Appell erklä­ren sie unter Ver­weis auf ihr Gewis­sen, sie könn­ten die Posi­tio­nen extre­mer Par­tei­en wie der „III. Weg“, der Par­tei Hei­mat oder auch der AfD nicht akzep­tie­ren. Neben den Wah­len zum Euro­päi­schen Par­la­ment fin­den 2024 Land­tags­wah­len in Bran­den­burg, Sach­sen und Thü­rin­gen sowie Kom­mu­nal­wah­len in neun Bun­des­län­dern statt..

    Wört­lich heißt es in dem Schrei­ben: „Kru­de Aus­wei­sungs­phan­ta­sien für Migran­ten und ihre Unter­stüt­zer, die Ableh­nung von Schutz­an­ge­bo­ten für Geflüch­te­te, die Aus­gren­zung von Men­schen mit Behin­de­rung, der allei­ni­ge Fokus auf Lei­stungs­fä­hig­keit, die Leug­nung des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels und die pau­schale­Ver­ächt­lich­ma­chung von poli­ti­schen Akteuren
    und Insti­tu­tio­nen sind mit die­sen Grund­wer­ten unse­rer Gesell­schaft unvereinbar.“

    Die Bischö­fe räu­men ein, dass vie­le Men­schen poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht mehr ver­stün­den.. Sie sei­en ver­un­si­chert, wütend und hät­ten Angst vor dem sozia­len Abstieg. Aber: „Das darf uns nicht dazu brin­gen, uns von popu­li­sti­schen Aus­sa­gen und schein­bar ein­fa­chen Lösun­gen ver­ein­nah­men zu las­sen.“ Unter­zeich­net ist der Auf­ruf von den Erz­bi­schö­fen Hei­ner Koch (Ber­lin) und Ste­fan Heße (Ham­burg) sowie den Bischö­fen Ger­hard Fei­ge (Mag­de­burg), Ulrich Ney­meyr (Erfurt), Hein­rich Tim­me­re­vers (Dres­den-Mei­ßen) und Wolf­gang Ipolt (Gör­litz).

    Die Bischö­fe erin­nern zudem dar­an, dass die Ori­en­tie­rung an den christ­li­chen Wer­ten, den Men­schen­rech­ten, den Wer­ten der Demo­kra­tie, des Rechts­staats und der sozia­len Markt­wirt­schaft Deutsch­land Frie­den und Wohl­stand gebracht hät­ten. „Auf die­ser Grund­la­ge wer­den wir auch die Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit bewäl­ti­gen.“ Sie appel­lie­ren an die Wäh­ler: „Tre­ten Sie ein für unse­re freie und viel­fäl­ti­ge Gesell­schafts­ord­nung auf der Grund­la­ge unse­rer Verfassung!“

    Die AfD bezeich­ne­te Heße als „demo­kra­tie­feind­lich“, ihr Gedan­ken­gut als „völ­kisch und natio­na­li­stisch“. Der Erz­bi­schof, der auch Flücht­lings­bi­schof der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz (DBK) ist, wei­ter: „Eine Schnitt­men­ge zwi­schen Chri­sten­tum und Afd exi­stiert nicht“.
    Ende des Zitats von Katho​lisch​.de.

    Ich hal­te die pau­scha­le Ver­ur­tei­lung der AFD nicht für gerecht­fer­tigt, da machen es sich die Bischö­fe zu ein­fach, in das­sel­be Horn der eta­blier­ten Par­tei­en und Main­stream Medi­en zu blasen.
    Wenn anti­de­mo­kra­ti­sche Ten­den­zen, Ras­sis­mus oder Anti­se­mi­tis­mus unter­stellt wer­den, möge das bit­te belegt werden.

    Nach mei­ner Beob­ach­tung ist es der Umgang der ande­ren Par­tei­en mit der Afd, der demo­kra­ti­schen Anstand ver­mis­sen läßt. Ange­fan­gen von ganz nor­ma­len mensch­li­chen Umgangs­for­men (AfD Poli­ti­ker berich­ten, sie wür­den auf den Flu­ren im BT nicht gegrüßt, oder der Auf­zug wür­de ver­las­sen, wenn ein AfD Abge­ord­ne­ter ein­steigt) bis hin zu laut­star­ken Miß­fal­lens­be­kun­dun­gen oder demon­stra­tiv gelang­weil­tem Han­dy-Spie­len, wenn ein Abge­ord­ne­ter sei­ne in der Regel sach­li­chen, fun­dier­ten Argu­men­te vor­trägt. Frau Strack- Zim­mer­mann ver­stieg sich gar zu der fäkal­sprach­li­chen Äuße­rung, die Par­tei sei ein Hau­fen Sch… und ihre Anhän­ger „Schmeiß­flie­gen“.
    In Talk – Shows wer­den Afd-Poli­ti­ker grund­sätz­lich nicht ein­ge­la­den, die öffentlich-rechtlichen
    Medi­en sind fest in links-grü­ner Meinungsübermacht.
    Für Polit­be­trieb ( ein­schließ­lich CDU/​CSU) und Medi­en gilt: Statt Sach – Aus­ein­an­der­set­zung gibt es Abgren­zung, „Brand­mau­ern“, pau­scha­le Ver­un­glimp­fung oder Angrif­fe ad personam.
    Hier wür­de es der Kir­che gut anste­hen, argu­men­ta­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung ein­zu­for­dern im Sin­ne der Demo­kra­tie und Frau Strack- Zim­mer­mann zurecht­zu­wei­sen ob ihrer Ver­ach­tung, die an Nazi- Dik­ti­on erin­nert, Wäh­ler als Unge­zie­fer zu bezeichnen.

    Es gäbe sovie­le Punk­te im Pro­gramm der Ampel-Koali­ti­on, die aus christ­li­cher Sicht als untrag­bar zurück­zu­wei­sen sind, wie die desa­strö­se Fami­li­en­po­li­tik, Mehr-Eltern­schaft, evt Leih­mut­ter­schaft, die athe­isti­sche Gen­der- Ideo­lo­gie und Sexua­li­sie­rung, Dra­gen­frei­ga­be, das Selbst­be­stim­mungs­ge­setz, die För­de­rung der Abtrei­bung und ärzt­li­che Aus­bil­dung dazu, die Eutha­na­sie – statt Kri­tik und Wider­spruch dröh­nen­des Schwei­gen und geschmei­di­ges Zuar­bei­ten im Schul­ter­schluß mit einem ZDK, des­sen Prä­si­den­tin eben­dies sogar fordert?

    Die­se Poli­tik ent­spricht christ­li­chen Wer­ten, für die­se Par­tei­en gilt ihre Wahlempfehlung ?

    Für mich haben sie Ver­trau­en und Glaub­wür­dig­keit ver­spielt, nicht zuletzt durch Ihre kri­tik­lo­se Unter­stüt­zung der bela­sten­den, aber durch­weg sinn­lo­sen Coro­na – Mass­nah­men, deren Auf­ar­bei­tung aus­steht (mil­lio­nen­fa­che Impf-Neben­wir­kun­gen und Schä­den, Über­sterb­lich­keit, dubio­se Impf­stoff­be­stel­lun­gen, Mil­li­ar­den­be­trug bei Tests etc) – sowohl was die Regie­rungs­pol­ti­tik wie auch das Mit­wir­ken der Kir­che angeht. Soll das alles zuge­deckt blei­ben ? Wie wäre es, wenn Sie, um die Men­schen vor wei­te­ren sol­cher Mass­nah­men zu schüt­zen, sich mit den Risi­ken wei­te­rer mRNA- Imp­fun­gen ver­traut machen, wie sie die WHO schon wie­der in der Pipe­line hat, ver­bun­den mit Zen­sur- und Kontrollmassanhmen ?

    AfD ‑Poli­ti­kern ist zu dan­ken, daß sie mit einem hoch­ka­rä­tig besetz­ten Sym­po­si­on einen Mei­len­stein der Auf­klä­rung gesetzt haben (Bun­des­tag, 11.und 12.11.23).

    Glück­li­cher­wei­se gibt es noch Wis­sen­schaft­ler und Ärz­te, die selbst auf Kosten ihrer Kar­rie­re (Prof. Sön­nich­sen, Prof. Hockertz und vie­le ande­re) zu ihrem Gewis­sen ste­hen und sich nicht des Vor­ur­teil einer „Kon­takt­schuld“ wegen davon haben abhal­ten las­sen, bei die­sem Sym­po­si­on ihre Erkennt­nis­se vor­zu­tra­gen, wäh­rend der gesund­heits­mi­ni­ster und die zustän­di­gen Insti­tu­te wei­ter leug­nen und Auf­klä­rung verhindern.
    Auf­ga­be der Kir­che, der Bischö­fe wäre ein Blick auf die Opfer (Impf­ge­schä­dig­te, trau­ern­de Ange­hö­ri­ge ein­sam Ver­stor­be­ner in den Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, Mas­ken­ge­schä­dig­te Kin­der), Bei­stand und Ent­schul­di­gung für eige­nes, kirch­li­ches Fehlverhalten.

    Betref­fend der Migra­ti­on ist anzu­mer­ken, daß kirch­li­che Orga­ni­sa­tio­nen wie Cari­tas und Dia­ko­nie nicht unwe­sent­lich an der Unter­brin­gung und Ver­sor­gung verdienen.
    Die Schat­ten­sei­ten wie wach­sen­de Bela­stung des Haus­hal­tes durch Sozi­al­lei­stun­gen, Woh­nungs­not, Anstieg der Gewalt­kri­mi­na­li­tät, Tole­rie­ren man­geln­der Inte­gra­ti­ons­be­reit­schaft isla­misch sozia­li­sier­ter jun­ger Män­ner, Arbeits­un­wil­lig­keit bei Bür­ger­geld – hat die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rung zu erdul­den und zu bezah­len, wird von den Bischö­fen mit kei­nem Wort thematisiert.

    Ich hal­te es für abge­ho­ben und arro­gant, den Bür­gern zu unter­stel­len, sie „ver­stün­den poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht“. Die Demon­stra­tio­nen von Bau­ern, LkW- Fah­rern, Hand­wer­kern und Mit­tel­ständ­lern, poli­tisch als „Nazis“ geframed, zeig­ten in ihrem fried­lich-geord­ne­ten Ablauf: die­se Bür­ger und mit ihnen Mil­lio­nen, die tag­täg­lich die Fol­gen die­ser Regie­rungs­po­li­tik – das ver­spro­che­ne „Grü­ne Wirt­schafts­wun­der“ – aus­ba­den müs­sen, die haben sehr wohl ver­stan­den und machen von ihrem demo­kra­ti­schen Recht Gebrauch, einen Rich­tungs­wech­sel einzufordern.

    Und wenn Bischof Ney­meyr kein Ver­ständ­nis für „Leug­ner des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels“ hat, möge er die Stim­men der Wis­sen­schaft­ler zur Kennt­nis neh­men, die eine mono­kau­sa­le CO2 ‑Ver­ur­sa­chung für ein wis­sen­schaft­lich nicht halt­ba­res, aber lukra­ti­ves Geschäfts­mo­dell auf dem Rücken der Bevöl­ke­rung hal­ten. Und wenn es um „Schutz der Umwelt“ geht:
    Die Absur­di­tät der ver­ord­ne­ten Maß­nah­men – gera­de für Deutsch­land – wird deut­lich, wenn man die
    Kosten und den Nut­zen in einer ehr­li­chen Gesamt­be­trach­tung gegenüberstellt.
    Dem­nach sind E‑Autos (die gera­de bei zwei­stel­li­gen Minus­gra­den rei­hen­wei­se ste­hen­blei­ben oder nicht auf­ge­la­den wer­den können),nicht CO2 spa­ren­der als ein Die­sel. Wind­rad Strom ist weder kosten­gün­stig, noch „grün“ wegen der Ton­nen Beton­fun­da­men­te etc. Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten ste­hen nicht zur Ver­fü­gung, Müll­pro­ble­me sind unge­löst, sowohl für Bat­te­rien als auch für Rotor­blät­ter, und das nach kur­zer Nut­zung. Wind­rä­der und Foto­vol­ta­ik ver­än­dern das Mikro­kli­ma, etc. 

    Anschei­nend fehlt es Ihnen an Ver­ständ­nis, weil sie sich weit von den Sor­gen der Men­schen ent­fernt haben und die­se selbst nicht haben.
    So eine schüt­te­re, heuch­le­ri­sche Moral­pre­digt braucht kein Mensch, ver­tieft die Ent­täu­schung der gebeu­tel­ten Gläu­bi­gen: Hir­ten, die mit den Wöl­fen tan­zen statt die Her­de zu schützen.

    Abschlie­ßend sei gesagt, mir geht es um Wür­di­gung der Sach­ar­gu­men­te und einen fai­ren Umgang aller poli­ti­schen Kräf­te mit­ein­an­der. Wenn Par­tei­en wie die CDU in ihrem Oppo­si­ti­ons­auf­trag ver­sa­gen, wenn Medi­en und die Justiz kri­ti­sche Distanz zur Regie­rung ver­mis­sen las­sen, wer­den ande­re Kräf­te, viel­leicht jetzt auch die Wer­te­uni­on, die Lücke fül­len und die­se Auf­ga­ben wahrnehmen. 

    Den Bischö­fen wür­de es gut anste­hen, sich der Ver­kün­di­gung des Glau­bens zuzuwenden.

    h

  2. Das sind genau die Bischö­fe, die u.a. das Homo­se­xu­el­le Aus­le­ben seg­nen wol­len. Nur Bischof Ipolt passt nicht so ganz in die Rei­he, über ihn kann man noch ent­täuscht sein, die ande­ren sind Poli­ti­ker, trau­rig. Wir Katho­li­ken soll­ten sie genau fra­gen, ob sie die Reden im Bun­des­tag anhö­ren und was sie kanz kon­kret gegen das Par­tei­pro­gramm der AFD haben. Punkt für Punkt. und sie soll­ten drin­gend auf­hö­ren, die Gläu­bi­gen als unrei­fe Klein­kin­der zu behan­deln, die drin­gend ein betreu­tes Den­ken brau­chen. Viel­leicht ist der hl. Geist ja eher bei uns?

  3. Nach Ber­lin und Dres­den hat­te ich geschrie­ben und gebe­ten, dass die Hir­ten ihren Prie­ster das Seg­nen homo­se­xu­el­len Aus­le­bens unter­sa­gen. Ich erhielt sogar zwei Ant­wor­ten, mit den glei­chen Text­bau­stei­nen, „sie wol­len in der Ein­heit mit dem Papst und der Welt­kir­che blei­ben“. Kar­di­nal Mül­ler hat­te noch kei­ne, aber Weih­bi­schof Ele­gan­ti hat­te schon eine Stel­lung­nah­me ver­öf­fent­lich. Die­se sand­te ich den bei­den Bischö­fen als auch mei­ne Ant­wort. Dar­auf erhielt ich wie­der zwei Ant­wor­ten. Einer war empört und schrieb mir, er wer­de wei­te­re Mails nicht mehr beant­wor­ten (ich hat­te über­haupt kei­ne Ant­wort erwar­tet). Der zwei­te schrieb mir durch sei­nen Pres­se­spre­cher „es gäbe vie­le Bischö­fe, ich sol­le mir nicht den­je­ni­gen aus­su­chen, der mei­ner Mei­nung am näch­sten ist, er zumin­dest höre auf den für ihn zustän­di­gen Bischof; dann woll­te er noch wis­sen, wie ich auf Weih­bi­schof Ele­gan­ti käme“. Ich teil­te ihm mit, dass ich die Stel­lung­nah­me vom Weih­bi­schof zufäl­lig gele­sen habe und mir eine eige­ne For­mu­lie­rung erspa­ren woll­te. Ich habe dann dar­auf ver­zich­tet ihm noch zu schrei­ben, dass Kar­di­nal Mül­ler eben­falls eine rich­ti­ge Stel­lung­nah­me ver­öf­fent­licht hat und die­ser ist ja wohl nicht einer von vie­len Bischö­fen, son­dern ein gläu­bi­ger Glaubenspräfekt.
    Die Bischö­fe, die jetzt mei­nen, mir ihre per­sön­li­che Pro­pa­gan­da zur Wahl auf­drän­gen zu müs­sen, sind u.a. die, die auch den got­tes­lä­ster­li­chen Segen ertei­len wol­len. Nur Bischof Ipolt passt nicht so ganz ins Bild, von ihm war ich nur ent­täuscht, ich hof­fe, er kann nur dem Druck nicht stand­hal­ten, von den ande­ren habe ich nichts ande­res erwar­tet, das sind woke Mit­läu­fer-Glo­ba­li­sten-Poli­ti­ker, wir aber haben ein Recht auf die Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums, ob gele­gen oder ungelegen.
    Wir soll­ten sie alle Fra­gen, was sie zu dem neu­en gegen die Schöp­fungs­ord­nung gerich­te­ten Fami­li­en­rechts-Ent­wurf des sich katho­lisch nen­nen­den FDP-Mini­sters Busch­mann sagen – meh­re­re Müt­ter, Namens­ein­tra­gun­gen beim Stan­des­amt hin und her, Poly­amo­rie nebeneinander/​ hin­ter­ein­an­der, Nor­ma­li­tät aller Per­ver­si­tä­ten mit schwe­ren Schä­den für die Ent­wick­lung der Kin­der und wie sie dage­gen anpre­di­gen werden.

    • Hin und wie­der bei den Her­ren anklin­geln, ist immer gut. Wer­den sie doch auf­grund unse­res Zeug­nis­ses gerich­tet. Man kann die Aut­ho­ri­tät eines sach­ge­mä­ßen Zeug­nis­ses nicht hoch genug ein­schät­zen. Auch wir kön­nen für die Unter­las­sung gerich­tet wer­den. Das ist dann der Fall, wenn unser Zeug­nis eine Umkehr mög­lich gemacht hätte.

  4. Ergän­zend zum Kom­men­tar 22.1.24 eini­ge Links:

    https://​www​.tichys​e​inblick​.de/​t​i​c​h​y​s​-​e​i​n​b​l​i​c​k​/​w​i​e​-​t​r​a​n​s​f​o​r​m​a​t​i​o​n​-​u​n​d​-​m​i​g​r​a​t​i​o​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​v​e​r​a​e​n​d​e​r​n​/​amp Voll­ver­sor­gung lockt, Cari­tas und Dia­ko­nie verdienen.

    Ent­glei­sung von Frau Strack-Zimmermann:

    https://​www​.focus​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​b​e​i​-​n​e​u​j​a​h​r​s​e​m​p​f​a​n​g​-​d​e​r​-​f​d​p​-​s​t​r​a​c​k​-​z​i​m​m​e​r​m​a​n​n​-​a​t​t​a​c​k​i​e​r​t​-​a​f​d​-​j​e​-​g​r​o​e​s​s​e​r​-​d​e​r​-​h​a​u​f​e​n​-​s​c​h​e​i​s​s​e​-​u​m​s​o​-​m​e​h​r​-​f​l​i​e​g​e​n​_​i​d​_​2​5​9​5​7​5​5​7​7​.​h​tml

    https://​reit​schu​ster​.de/​p​o​s​t​/​a​f​d​-​n​a​z​i​-​p​a​r​t​e​i​-​u​n​d​-​h​a​u​f​e​n​-​s​c​h​e​i​s​s​e​-​i​h​r​e​-​w​a​e​h​l​e​r​-​f​l​i​e​g​en/

    Betref­fend Klimawandel:

    https://​eike​-kli​ma​-ener​gie​.eu/​2​0​2​3​/​0​9​/​1​1​/​1​6​0​9​-​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​e​r​-​w​e​l​t​w​e​i​t​-​v​e​r​u​r​t​e​i​l​e​n​-​d​i​e​-​k​l​i​m​a​-​h​y​s​t​e​r​ie/

    https://​eike​-kli​ma​-ener​gie​.eu/​2​0​2​3​/​1​0​/​0​7​/​t​a​u​s​e​n​d​e​-​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​e​r​-​s​c​h​l​i​e​s​s​e​n​-​s​i​c​h​-​z​u​s​a​m​m​e​n​-​z​u​r​-​b​e​e​n​d​i​g​u​n​g​-​d​e​r​-​k​l​i​m​a​n​o​t​s​t​a​n​d​s​-​h​y​s​t​e​r​ie/

    https://t.me/rppinstitut/6465 Inter­es­san­ter 7 Min Bericht von Report, aus 2007
    „Auf­ga­be des IPCC ist es, die Men­schen zu über­zeu­gen, daß sie Schuld haben am Kli­ma­wan­del“. Es gehe um Geld und Macht. Zu Wort kom­men u.a. Prof. Björn Lom­borg und Nigel Calder

    http://​www​.ach​gut​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​s​i​n​d​_​d​i​e​_​k​l​i​m​a​d​a​t​e​n​_​m​a​n​i​p​u​l​i​ert Nach­for­schun­gen von Prof.EWERT zei­gen es

    https://tkp.at/2023/12/30/schlechte‑t

    empe­ra­tur-und-kli­ma­da­ten-fueh­ren-zu-fal­schen-schlues­sen-und-pro­gno­sen/ Mess­or­te in Städ­te ver­legt, wo es hei­ßer ist, ohne Kor­rek­tur gg frü­her Land

    Coro­na- Aufarbeitung:

    https://​www​.you​tube​.com/​p​l​a​y​l​i​s​t​?​a​p​p​=​d​e​s​k​t​o​p​&​l​i​s​t​=​P​L​q​u​b​M​6​P​k​6​_​a​d​R​h​q​o​f​q​J​G​p​j​j​J​q​8​0​N​u​_​Alw
    Coro­na-Sym­po­si­on, Play­li­ste Ein­zel­vor­trä­ge und Auf­zeich­nun­gen von Tag 1(11.11.) und 2 (12.11.)

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​Q​o​o​Y​e​Y​c​5​7D8 Höhe­punk­te des Coro­na-Sym­po­si­ons im Bundestag

  5. In den letz­ten Tagen haben deutsch­land­weit „Demon­sta­tio­nen gegen Rechts“ mit zehn­tau­sen­den Teil­neh­mern Schlag­zeielen gemacht, zu denen sich auch Bischö­fe wohl­wol­lend und ermu­ti­gend geäu­ßert haben.
    Zum zeit­gleich geäu­ßer­ten Vor­ha­ben von Fami­li­en­mi­ni­ste­rin Paus, die Grund­rech­te der Ver­samm­lungs­frei­heit und Frei­heit der Mei­nungs­äu­ße­rung durch „Bann­mei­len“ vor Abtrei­bungs­ein­rich­tun­gen ein­zu­schrän­ken, herrscht dage­gen dröh­nen­des Schwei­gen der Bischöfe.

    Aus­lö­send für die Demon­stra­tio­nen war ein tak­tisch im Janu­ar ver­öf­fent­lich­ter Bericht des Recher­che – Netz­werks „Cor­rek­tiv“ über eine pri­va­te Ver­samm­lung, eine angeb­li­ches „Geheimtreffen“,das wahr­heits­wid­rig zur „Wann­see­kon­fe­renz 2.0“ hoch­sti­li­siert wur­de, mit Focus auf 4 recht unbe­kann­te AfD – Mit­glie­der, wäh­rend die (5 ?) CDU ler nicht wei­ter erwähnt wurden.

    Bei den Demon­stran­ten waren auch Mit­glie­der ais dem links­ra­di­ka­len Spek­trum und der Anti­fa, zum Teil wur­den Pla­ka­te mit „AFD­ler töten. Nazis aus­wei­sen“ gezeigt.

    Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent Hal­den­wang sag­te im Kreis ver­trau­ter Jour­na­li­sten, daß sie vor­ab infor­miert waren, mit Bezug auf die Teil­neh­mer: „Wir ken­nen sie alle“.
    Mög­li­cher­wei­se wur­de das Tref­fen abge­hört ( Wortprotokolle)
    https://​www​.tichys​e​inblick​.de/​d​a​i​l​i​-​e​s​-​s​e​n​t​i​a​l​s​/​v​e​r​f​a​s​s​u​n​g​s​s​c​h​u​t​z​-​t​r​e​f​f​e​n​-​l​a​n​d​h​a​u​s​-​a​d​l​on/

    Die stell­ver­tre­ten­de Chef­re­dak­teu­rin von „Cor­rek­tiv“ sag­te die Unwahr­heit im Pres­se­club, wenn sie behaup­tet, Cor­rek­tiv habe nicht von Depor­ta­tio­nen gespro­chen, erst in der nach­fol­gen­den Bericht­erstat­tung der Medi­en, sie die­ser Begriff aufgetaucht.

    Eben­falls unrich­tig ist die Behaup­tung, Cor­rek­tiv erhal­te kein Geld von der Bundesregierung

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​7​g​i​I​3​1​_​4​QbQ

    „Wäh­rend Deutsch­land nun über die migra­ti­ons­po­li­ti­schen Plä­ne der AfD spricht, bleibt die Fra­ge: Wie objek­tiv und unab­hän­gig ist das Pro­jekt, das aus sei­ner Abnei­gung gegen die AfD kei­nen Hehl macht, eigent­lich? Die 46köpfige Redak­ti­on und 36 wei­te­re Ange­stell­te kosten „Cor­rec­tiv“ jähr­lich rund drei Mil­lio­nen Euro (2021). Die wie­der­um stam­men haupt­säch­lich von Stif­tun­gen (42 Pro­zent) und Pri­vat­per­so­nen (40 Pro­zent). Doch auch Steu­er­gel­der flie­ßen an das Recher­che-Netz­werk.“ Wei­ter über die Ent­ste­hungs­ge­schich­te von Correktiv:
    https://​jun​ge​frei​heit​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​2​0​2​4​/​w​e​r​-​f​i​n​a​n​z​i​e​r​t​-​c​o​r​r​e​c​t​iv/

    Auf der Sei­te von Cor​rek​tiv​.org sind auch die Initia­to­ren genannt und Jah­res­be­rich­te der Zuwen­dun­gen geli­stet: https://​cor​rec​tiv​.org/​u​e​b​e​r​-​u​n​s​/​f​i​n​a​n​z​en/

    Zum Bei­spiel Zuwen­dun­gen in 2023:

    Spen­den von Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern 1.894.570,40€
    Lumi­na­te 661.018,53€
    Bun­des­kas­se 431.059,85€
    Schöpf­lin Stif­tung 286.000,00€
    Lan­des­haupt­kas­se NRW 145.338,00€
    Mer­ca­tor Stif­tung 140.000,00€
    RAG-Stif­tung Spen­de 120.000,00€
    Goog­le Ger­ma­ny GmbH 115.425,00€
    The Sun­ri­se Pro­ject 106.400,00€
    Sticht­ing Adessi­um 72.000,00€

    Kann es sein, daß die Bischö­fe sich hin­ter den Kar­ren der Regie­rung span­nen las­sen, um den geplan­ten Abbau der Finan­zie­rung der Kir­chen zu ver­hin­dern oder zu verzögern ?
    Es ist zur Zeit ja ruhig gewor­den um die­ses The­ma, aber „wenn der Mohr sei­ne Schul­dig­keit getan hat“, kann er gehen- die Absicht bleibt, das ist sicher. 

    Soll­ten mit pro­ak­ti­ver Unter­stüt­zung oder mit Still­schwei­gen christ­li­che Wer­te ver­ra­ten wer­den – es wird den Bischö­fen auf die Füße fal­len. Und mich wür­de nicht wun­dern, wenn die­ses Jahr Gläu­bi­ge aus Ent­täu­schung wegen die­ser Hal­tung der „Hir­ten“ aus der Kir­chen­steu­er­zah­l­er­ge­mein­schaft aus­tre­ten, wo Irdisch – Poli­ti­sches mit ver­ord­ne­ter Mei­nung (sie­he auch Coro­na, sie­he Kli­ma­wan­del, sie­he Früh­sexua­li­sie­rung, Gen­der, Regen­bo­gen­pro­pa­gan­da) den Vor­rang hat vor den eigent­li­chen Kern­auf­ga­ben der Glau­bens­ver­kün­di­gung und Evan­ge­li­sie­rung, auch im Hin­blick auf das Vor­drin­gen des Islam.
    Es wäre sinn­voll, beim Kir­chen­aus­tritt die Grün­de zu erhe­ben. Die von den syn­odal Beweg­ten gepfleg­te Über­zeu­gung, umfas­sen­de oder schnel­le­re Refor­men wür­den Men­schen an die Kir­che bin­den, hal­te ich für ab-wegig.

    Christ­li­che Wer­te erken­ne ich hier: Wie aus einer „ande­ren Welt“- rea­li­stisch, ver­nünf­tig, klug, ver­söh­nend, unpo­le­misch klin­gen m.E. die Wor­te von Dr. Maassen. 

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​v​g​L​m​i​k​s​x​law
    „Unser Ziel ist eine Ver­än­de­rung der Poli­tik“, Dr. Maa­ßen (Rede in Erfurt 1/​2024)
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​_​Q​p​u​t​o​U​J​2Xw Dr. Maas­sen – Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che durch die Regie­rung mit­tels Antifa.

    Obwohl die Zer­split­te­rung der Par­tei­en­land­schaft an sich nicht wün­schens­wert ist und Gefah­ren birgt, auf die wei­te­re Ent­wick­lung darf man gespannt sein. Pau­scha­le Vor­ver­ur­tei­lun­gen und kate­go­ri­sche Abschot­tung hin­ter „Brand­mau­ern“ jeden­falls sind kon­tra­pro­duk­tiv und ver­tie­fen nur die Spal­tung in unse­rem Land. 

    Schließ­lich – was wir viel­leicht zuwe­nig beden­ken – die Mah­nung im 1.Timotheusbrief:

    1 Tim2,1 ff „Vor allem for­de­re ich zu Bit­ten und Gebe­ten, zu Für­bit­te und Dank­sa­gung auf, und zwar für alle Men­schen, für die Herr­scher und für alle, die Macht aus­üben, damit wir in aller Fröm­mig­keit und Recht­schaf­fen­heit unge­stört und ruhig leben kön­nen. Das ist recht und gefällt Gott, unse­rem Ret­ter; er will, dass alle Men­schen geret­tet wer­den und zur Erkennt­nis der Wahr­heit gelangen.“
    und: https://​beten​fuer​bi​schoe​fe​.de/​g​e​b​e​t​s​v​o​r​s​c​h​l​ag/
    Die­se Gebets­in­itia­ti­ve ist Anfang März 2020 auf den Weg gebracht wor­den. Ein Gedan­ke, den der Köl­ner Weih­bi­schof Dr. Domi­ni­kus Schwa­der­lapp in einem Gespräch eigent­lich ganz neben­bei erwähn­te, war sinn­ge­mäß folgender:
    „Es wäre doch schön, wenn alle deut­schen Bischö­fe Gebets­pa­ten hätten.“

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