Plädoyer für mehr soziale Kontakte – Die Corona-Chance der Kirche

Die falschen Prämissen, die zu falschen Lösungen führen

Roboter statt Menschen: Will die Bundesärztekammer ernsthaft die Entmenschlichung?
Roboter statt Menschen: Will die Bundesärztekammer ernsthaft die Entmenschlichung?

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nardi

Kei­ne Woche ver­geht, in der Lan­des- oder Bun­des­re­gie­run­gen nicht wei­te­re, meist stren­ge­re Maß­nah­men „zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie“ ver­kün­den. Sie beru­fen sich dabei auf stei­gen­de „Fall­zah­len“, die durch den umstrit­te­nen PCR-Test ermit­telt wer­den. Des­sen Erfin­der Chri­sti­an Dro­sten, der Coro­na-Haupt­be­ra­ter der deut­schen Bun­des­re­gie­rung, schaff­te damit das unge­wöhn­li­che Kunst­stück, zwar in Sachen Coro­na­vi­rus-Ein­däm­mung ver­sagt, dafür aber die sai­so­na­le Grip­pe „besiegt“ zu haben. Die­se scheint regel­recht ver­schwun­den zu sein. Doch wie steht es um die Fol­gen der unter­bun­de­nen Sozi­al­kon­tak­te? Die Zah­len sind dra­ma­tisch und ver­lan­gen nach einem Aufschrei.

Die Grip­pe scheint tat­säch­lich ver­schwun­den. Mehr noch: Es fehlt erstaun­li­cher­wei­se an Grip­pe-Impf­stoff. Obwohl die Phar­ma­in­du­strie ein gro­ßes Geschäft damit macht, kla­gen Ärz­te und Apo­the­ken in den ver­schie­de­nen Län­dern, daß der Nach­schub aus­bleibt und ver­spro­che­ne Lie­fe­run­gen nicht ein­tref­fen. Das ver­an­laßt Coro­na-Skep­ti­ker zur Mut­ma­ßung, daß der explo­si­ons­ar­ti­ge Anstieg der „Coro­na-Fäl­le“ (von denen deut­lich über 90 Pro­zent fak­tisch sym­ptom­los sind, wes­halb der Sinn von Mas­sen­testun­gen ange­zwei­felt wird, da eine Infek­ti­ons­ge­fahr durch Sym­ptom­lo­se sogar laut WHO als „unwahr­schein­lich“ gilt) dar­auf zurück­ge­he, daß Dro­stens PCR-Test Grip­pe-Fäl­le als Coro­na-Fäl­le „erkennt“.

Obwohl Coro­na durch die Kor­rek­tur anfäng­li­cher Fehl­be­hand­lun­gen (die bei­spiels­wei­se in Ita­li­en im März zu hoher Sterb­lich­keit führ­ten) kaum noch töd­lich ist und nur mehr Men­schen gefähr­det, die in hohem Alter an ihr Lebens­en­de gelangt sind, zwin­gen Regie­run­gen den Men­schen flä­chen­decken­de Maß­nah­men der „sozia­len Distan­zie­rung“ auf, deren Sinn­haf­tig­keit nicht nur unbe­wie­sen und hoch zwei­fel­haft ist, son­dern deren Nega­tiv­fol­gen hart zu Buche schla­gen. Dazu gehört das Ver­küm­mern von Sozi­al­kon­tak­ten, was die Älte­sten und Jüng­sten beson­ders hart trifft, aber auch ins­ge­samt kran­ke und geschwäch­te Men­schen. Sie alle brau­chen nicht einen Schutz vor einer fik­ti­ven Todes­ge­fahr, die in der von Regie­run­gen und Medi­en behaup­te­ten Form gar nicht exi­stiert, son­dern viel­mehr beson­de­re Auf­merk­sam­keit. Anders aus­ge­drückt: Sie brau­chen nicht mehr sozia­le Distan­zie­rung, son­dern mehr sozia­len Kontakt.

Wie schwer­wie­gend die Fehl­ent­wick­lung ist, zeigt eine rasant stei­gen­de Selbst­mord­ra­te. Die Medi­en the­ma­ti­sie­ren die Fra­ge jedoch kaum und die Regie­run­gen ver­schwei­gen sie sogar. Sie paßt offen­sicht­lich nicht in das Coro­na-Nar­ra­tiv. Jüngst ließ eine Mel­dung den­noch tief blicken. 

Die Tödlichkeit der Corona-Maßnahmen

Micha Quä­ker, der Lan­des­vor­sit­zen­de der Deut­schen Feu­er­wehr­ge­werk­schaft, berich­te­te, daß die Ber­li­ner Feu­er­wehr „im lau­fen­den Jahr einen extre­men Anstieg bei Ein­sät­zen unter dem Stich­wort ‚Bei­na­he Strangulierung/Erhängen‘ ver­zeich­net. In Zah­len aus­ge­drückt: Gab es 2018 nur sie­ben sol­cher Ein­sät­ze, 2019 sogar nur drei, waren es 2020 bis Okto­ber bereits 294.

Mar­cel Luthe, Mit­glied des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses, den die FDP im ver­gan­ge­nen Juli offen­bar auch wegen sei­ner Kri­tik an den Coro­na-Maß­nah­men aus der Frak­ti­on aus­schloß, for­dert vom rot-rot-grü­nen Ber­li­ner Senat Aus­kunft zu den Zah­len. Die Ber­li­ner Zei­tung zitier­te den Abge­ord­ne­ten mit den Worten:

„Jeder ein­zel­ne die­ser Fäl­le ist das Ergeb­nis einer tie­fen Ver­zweif­lung. Woher die­se rührt und wes­halb es einen der­art immensen Anstieg gibt, muss der Senat auf­klä­ren und die Ursa­chen, die in vie­len Fäl­len Men­schen­le­ben kosten kön­nen, sofort abstellen.“

Die Sach­la­ge scheint absurd. Die Regie­run­gen wol­len Todes­fäl­le durch Coro­na ver­hin­dern und pro­du­zie­ren genau die­se durch die Coro­na-Maß­nah­men, neh­men das aber nicht zur Kenntnis.

Ein Ver­gleich zeigt die Dimen­si­on auf: Ber­lin nennt aktu­ell 334 Todes­fäl­le im Zusam­men­hang mit dem Coro­na­vi­rus. Dem ste­hen inzwi­schen über 300 Ein­sät­ze der Feu­er­wehr wegen Sui­zi­den und Sui­zid­ver­su­chen gegen­über. Die tat­säch­li­che Sui­zid­ra­te liegt noch deut­lich höher, da nicht immer die Feu­er­wehr geru­fen wird.

Das hin­der­te den Soros-Ver­ein Cor­rec­tiv, den die mei­sten Main­stream-Medi­en abon­niert haben, nicht dar­an, im Juni gegen jene zu pole­mi­sie­ren, die schon damals auf die Stei­ge­rung auf­merk­sam mach­ten. Die für Cor­rec­tiv typi­sche Haar­spal­te­rei, die allem dient, nur nicht der behaup­te­ten Wahr­heits­fin­dung, war eine Ver­höh­nung der Men­schen, die so ver­zwei­felt sind, daß sie zum Selbst­mord schrei­ten. Doch für Cor­rec­tiv, sei­ne im Dun­keln sit­zen­den Geld­ge­ber und die Regie­run­gen kann nicht sein, was nicht sein darf. Das Bei­spiel zeigt auch, wie schnell sich die angeb­li­che Mensch­lich­keit als unmensch­lich ent­pup­pen kann.

Die Medi­en hät­ten der­zeit viel zu tun, doch sie sind zu sehr damit beschäf­tigt, für jene, die man nicht wirk­lich sieht, die öffent­li­che Mei­nung zu kontrollieren.

Suizidgrund soziale Isolation und Existenzängste

Wäh­rend in den Län­dern des deut­schen Sprach­rau­mes die­ses The­ma ziem­lich ver­schwie­gen oder sogar geleug­net wird, steht es in den USA bereits seit März weit oben in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung. Schon damals schlu­gen Ärz­te eines Vor­stadt­kran­ken­hau­ses von Los Ange­les Alarm, daß ihnen nicht das Coro­na­vi­rus Sor­gen berei­te, son­dern die mit den Coro­na-Maß­nah­men ver­bun­de­nen, stark zuneh­men­den Selbst­mord­fäl­le. Ähn­li­ches wird aus Groß­bri­tan­ni­en, Indi­en, Austra­li­en und ande­ren Län­dern berich­tet. Der US-Medi­zi­ner Jack West­fall, Direk­tor des Robert Gra­ham Cen­ter in Washing­ton, for­mu­lier­te es vor kur­zem so:

„Wir wis­sen, daß sozia­le Iso­la­ti­on psy­chi­sche Stö­run­gen her­vor­ruft und damit Selbst­mord und Dro­gen­miß­brauch enorm begünstigt.“

Der häu­fig­ste Grund für Selbst­mord, so West­fall, sei­en der Arbeits­platz­ver­lust und die damit ver­bun­de­nen Exi­stenz­äng­ste, an zwei­ter Stel­le fol­ge die sozia­le Iso­la­ti­on. In den USA, so der Arzt, sei in den kom­men­den Jah­ren mit bis zu 75.000 zusätz­li­chen Alko­hol- und Dro­gen­to­ten und Selbst­mor­den zu rechnen.

Eine Unter­su­chung erbrach­te allein im März eine um 20 Pro­zent erhöh­te Selbst­mord­ra­te in den US-Streitkräften.

Hauptsache gesund sterben?

Besu­che in Kran­ken­häu­sern, Alten- und Pfle­ge­hei­men sind stark ein­ge­schränkt oder inzwi­schen wie­der ganz ver­bo­ten. Was aber wird geschützt? Was wird damit erreicht? Daß die alten Men­schen gesund, aber ver­einsamt ster­ben? In der Tat scheint für die offi­zi­el­le Gesund­heits­po­li­tik die Wider­sin­nig­keit zu gel­ten, daß man an allen Krank­hei­ten ster­ben darf, nur nicht an Corona.

Was aber wünscht ein Mensch an sei­nem Lebens­en­de? Die Nähe sei­ner Lie­ben, jener Men­schen, die ihm beson­ders nahe­ste­hen. Genau das wird durch eine durch fal­sche Prä­mis­sen aus den Fugen gera­te­ne Gesund­heits­po­li­tik ver­wehrt, wie vie­le dra­ma­ti­sche Zeug­nis­se von Betrof­fe­nen bele­gen. Ein Bei­spiel dafür ist die Video­bot­schaft der 104jährigen Mary Fow­ler aus Schott­land, die dort in einem Pfle­ge­heim lebt und wegen Coro­na seit März kei­nen Ver­wand­ten­be­such mehr emp­fan­gen darf. Ihr Hil­fe­ruf soll­te zu Her­zen gehen.

Der ver­nunft­be­gab­te Mensch weiß, daß er ster­ben muß. Eine wür­di­ge Form des Abschieds ist den mei­sten viel wich­ti­ger, als den einen oder ande­ren Tag län­ger leben zu kön­nen. Zwei dem Autor die­ser Zei­len per­sön­lich bekann­te Fäl­le eines 91jährigen und einer 99jährigen, die von den jeweils zustän­di­gen Lan­des­re­gie­run­gen als „Coro­na-Tote“ gezählt wer­den, bestä­ti­gen bei nähe­rer Prü­fung das Gegen­teil. Bei­de star­ben sym­ptom­los. Erst nach dem Able­ben wur­de das Coro­na­vi­rus durch Dro­stens PCR-Test fest­ge­stellt (oder was Dro­stens PCR-Test auch immer fest­ge­stellt haben mag). Gestor­ben sind sie an Alters­schwä­che, zusätz­lich geschwächt durch das unmensch­li­che Besuchs­ver­bot, das in den Pfle­ge­hei­men herrsch­te, in denen sie unter­ge­bracht waren. Der Ent­zug der ver­trau­ten Umge­bung und ein­set­zen­de Demenz lie­ßen sie mit der ver­wir­ren­den Coro­na-Situa­ti­on in den Hei­men nicht mehr zurecht­kom­men. Sie woll­ten irgend­wann ein­fach nicht mehr. 

Die Wahr­schein­lich­keit, daß jeder von uns einen sol­chen Fall kennt, ist weit höher, als die von Öster­reichs Bun­des­kanz­ler im ver­gan­ge­nen März auf­ge­stell­te Behaup­tung, bald wer­de „jeder von uns jemand ken­nen, der am Coro­na­vi­rus gestor­ben ist“. Der Autor die­ser Zei­len kennt auch nach mehr als neun Coro­na-Mona­ten immer noch kei­nen, dafür aber meh­re­re fal­sche Coro­na-Tote wie die bei­den genann­ten Beispiele.

Ins­ge­samt spricht das Durch­schnitts­al­ter der soge­nann­ten Coro­na-Toten von über 80 Jah­ren eine deut­li­che Spra­che. Mary Fow­ler beschäf­tigt mehr die Fra­ge, ob sie ihre Uren­kel noch ein­mal sehen kann.

Entmenschlichte Robotisierung als Antwort?

Anstatt in die­sem und ande­ren Punk­ten Alarm zu schla­gen, sin­gen Deutsch­lands Ärz­te­ver­bän­de im Regie­rungs-Coro­nachor. Ein erschrecken­des Bei­spiel lie­fer­te die­ser Tage das Deut­sche Ärz­te­blatt, ein offi­zi­el­les Organ der Bun­des­ärz­te­kam­mer und der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung. Als Lösung des Pro­blems feh­len­der Sozi­al­kon­tak­te, rich­tig müß­te es hei­ßen, der von den Regie­run­gen abge­würg­ten Sozi­al­kon­tak­te, schlägt das Blatt den Ein­satz „sozia­ler Robo­ter“ vor. Das Ärz­te­blatt schreibt allen Ernstes:

„Ein­satz von sozia­len Robo­tern kön­ne die nega­ti­ven Fol­gen mög­li­cher­wei­se ver­hin­dern oder zumin­dest mini­mie­ren. Sie könn­ten Men­schen in ihrem täg­li­chen Leben unter­stüt­zen, ein Medi­um für sozia­le Kon­tak­te sein und so zu deut­li­chen Ver­bes­se­run­gen in deren Wohl­be­fin­den führen.“

Wie sieht Ent­mensch­li­chung aus, wenn nicht so?

Die Ent­hu­ma­ni­sie­rung wird von Inter­es­sen­grup­pen unter dem Vor­wand Coro­na vor­an­ge­trie­ben. In man­chen Senio­ren­hei­men sind nun 5G-Robo­ter im Ein­satz, die das Fie­ber mes­sen und an die Mas­ke erinnern.

Par­al­lel wird den Men­schen, allen, beson­ders jedoch Alten, Kin­dern und Kran­ken durch den Mas­kenzwang die schön­ste Form der zwi­schen­mensch­li­chen Begeg­nung geraubt, die Mimik. Was kann ein Lächeln auf­wie­gen? Was ein Lächeln erset­zen? Kin­der ver­ler­nen durch die stu­pi­de Mas­ken­pflicht, die Mimik zu lesen, zu ver­ste­hen und einzusetzen.

Die Regie­run­gen trau­en sich dabei offen­bar selbst nicht über den Weg. Einer­seits wird qua­si aus­nahms­lo­ser Mas­kenzwang ver­ord­net, gleich­zei­tig aber trotz­dem ein Besuch im Alten- oder Pfle­ge­heim ver­bo­ten. Hel­fen die Mas­ken also doch nicht? Ver­traut die Poli­tik ihren eige­nen Zwangs­maß­nah­men nicht. Wird sie selbst durch Zwang zum Zwang getrie­ben? Bei­des paßt jeden­falls nicht zusam­men, son­dern offen­bart ein erschrecken­des Armutszeugnis.

Die Kirche könnte gegensteuern

Die Kir­che könn­te der sozia­len Iso­la­ti­on ent­ge­gen­wir­ken. Doch sie schweigt. Im Juni mein­te ein deut­scher Bischof immer­hin noch, dem Näch­sten auf Distanz „ein Lächeln“ zu schen­ken. Die Mas­ke macht es unmög­lich. Den­noch beschäf­tig­ten sich die Bischö­fe aus­gie­big damit, wie die „sozia­le Distan­zie­rung“ in den Kir­chen umge­setzt wer­den kann.

Da die Regie­ren­den in einem erschrecken­den Anflug der Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit Kin­dern und Jugend­li­chen eine Schuld ein­re­den, sie könn­ten die gelieb­ten Groß­el­tern durch ihren Besuch „töten“, hät­ten die Bischö­fe allen Grund, einen Auf­ruf an die Jugend zu rich­ten, Oma und Opa zu besu­chen. Nicht weni­ger, son­dern mehr sozia­le Kon­tak­te sind in unru­hi­gen Zei­ten gefor­dert. Der Haus­ver­stand sagt es jedem, der es ver­ste­hen will.

Vie­le wert­vol­le Ein­rich­tun­gen der Diö­ze­sen, von den Sozi­al­treffs über die Obdach­lo­sen­kaf­fees bis zu den Frau­en­run­den und den net­ten Zusam­men­künf­ten, wo Omas mit­ein­an­der plau­schen, trat­schen und snacken kön­nen, haben wegen der Coro­na-Maß­nah­men dicht­ge­macht, anstatt die Tore noch wei­ter zu öffnen.

Das Coro­na­vi­rus läßt man­che phy­sisch lei­den. Aktu­ell wer­den in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, der Schweiz, dem Für­sten­tum Liech­ten­stein und Öster­reich zusam­men rund 4.300 Per­so­nen auf Inten­siv­sta­tio­nen behan­delt, bei denen mit­tels PCR-Test Covid-19 fest­ge­stellt wur­de. Das ent­spricht 0,00427 Pro­zent einer Gesamt­be­völ­ke­rung von über 106 Mil­lio­nen.
Durch die Coro­na-Maß­nah­men der Regie­run­gen sind hin­ge­gen alle betrof­fen und sehr vie­le lei­den psy­chisch dar­un­ter. Ungleich viel mehr, als Coro­na-Sym­pto­me haben. Doch man sieht sie nicht. Die Akti­ven und Enga­gier­ten, die Lebe­men­schen, sind ver­stummt, wie sehr dann erst die Stil­len, die Ängst­li­chen, die Geschla­ge­nen und Leidenden. 

Wann wol­len die Bischö­fe gegensteuern? 

Sie haben die Gegen­mit­tel in der Hand, um auf die Ver­un­si­che­rung und Ver­äng­sti­gung durch Regie­run­gen und Mas­sen­me­di­en zu reagie­ren: die Gött­li­chen Tugen­den Glau­be, Hoff­nung und Liebe.

Bild: Aerzteblatt.de (Screen­shot)

11 Kommentare

  1. Es wird sich nichts ändern. Es ist die Macht der Medi­en und die­se befin­den sich in den­je­ni­gen Händen,
    wel­che die­sen gan­zen Kurs mitsteuern.
    Ich bin immer ger­ne zusam­men mit mei­ner Ver­lob­ten auf Besuch in der Woh­nung mei­ner mitt­ler­wei­le 82 jährigen
    Stock­nach­ba­rin gewe­sen. Da kam immer noch eine eben­falls 82 jäh­ri­ge Nach­ba­rin aus einem ande­ren Haus dazu.
    Es war dann immer recht lustig (Sprü­che wur­den geklopft usw. usw.) und man hat gemerkt wie gut das den
    bei­den alten Damen getan hat. Uns bei­den übri­gens auch.
    Jetzt, vor ein paar Tagen woll­te ich mal wie­der zusam­men mit mei­ner Ver­lob­ten zu ihr.
    Sie mein­te: „Nein lie­ber nicht und die ande­re Nach­ba­rin möch­te das jetzt eher auch nicht, denn wir sind
    ein­fach zuviel Haus­hal­te (4 an der Zahl) und das ist nicht erlaubt. Sobald es wie­der erlaubt ist machen
    wir das wie­der gerne“.
    Ich bin abso­lut über­zeugt, dass die bei­den Damen durch die­se Coro­na-Mass­nah­men frü­her sterben.

    Bei­de Damen sind übri­gens ver­wit­wet und haben jeweils einen Freund.
    Die Kin­der mei­ner Stock­nach­ba­rin sind dage­gen, dass sie ihren Freund besucht, denn der könnte
    „ja was haben“.
    Ein Kom­men­tar erüb­rigt sich hier.

  2. Vie­les lässt sich dis­ku­tie­ren. Nur, da gibt es eine mas­si­ve Ansamm­lung von Fake News im Artikel:
    1. Es ster­ben gera­de jetzt vie­le Men­schen an Covid19, nicht nur in Ita­li­en im März. Auch jun­ge, aber natür­lich vor allem älte­re Men­schen. Das rela­ti­viert die Tra­gö­die gar nicht.
    2. Es sind gut 5000 Infi­zier­te auf Inten­siv­sta­tio­nen. An sich eine Ver­dop­pe­lung der Pati­en­ten im Ver­gleich zum „Nor­mal­zu­stand“. Ohne die Maß­nah­men wären es noch viel mehr.
    3. Der PCR Test ist zuver­läs­sig. Es gibt kei­ner­lei Anhalts­punk­te dass er, wie im Arti­kel sug­ge­riert wird, bei Influ­en­za ein posi­ti­ves Resul­tat anzeigt.
    4. Grip­pe ist sai­so­nal bedingt noch kein gro­ßes The­ma. Denk­bar, dass durch die Schutz­maß­nah­men die­ses Jahr als Neben­ef­fekt weni­ger Men­schen an Grip­pe erkranken.
    5.Bei einer sol­chen Aus­nah­me­si­tua­ti­on ist der „Haus­ver­stand“ kein guter Rat­ge­ber. Natür­lich kön­nen Senio­ren durch Besu­che ange­steckt werden.
    6. Mas­ken sen­ken das Risi­ko. Es ist eine Maß­nah­me von vie­len. Dass den­noch zu Kon­takt­be­schrän­kun­gen auf­ge­ru­fen wird, ist kein Widerspruch..
    7. Dass häu­fig Infi­zier­te aus andern Grün­den ster­ben, ist eben­falls falsch. Selbst rein sta­ti­stisch ist es unwahr­schein­lich, dass jemand just in den sechs Wochen nach einem posi­ti­ven Test aus ganz ande­ren Grün­den stirbt. Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, aber da besteht wohl eine Ver­zer­rung von 1–10 Pro­zent. Weni­ger aka mut­maß­lich Men­schen an Covid19 ohne Dia­gno­se sterben.

    Gut, ich bre­che hier ab.
    Ich weiß sehr gut, wie schwie­rig die Situa­ti­on für alle ist, ich hal­te es für legi­tim, sixh Gedan­ken dar­über zu machen, ob Seel­sor­ge nicht wich­ti­ger sein kann als der Infek­ti­ons­schutz. Aber dann soll­te sach­kuch argu­men­tiert wer­den. Und nicht Falsch­mel­dun­gen aus dubio­sen Quel­len über­nom­men werden.

    • Stand 12.11.2020

      Ein­woh­ner 83.166.711 (2019)
      Anzahl Tests 25.010.416 (bis KW 45)

      Bestä­tig­te Fäl­le 727.553
      Gene­se­ne Fäl­le 467.800
      akti­ve Fäl­le 259.753 (0,31 %)

      Todes­fäl­le mit Coro­na 11.982

      Inten­siv­bet­ten in DL 28.517
      Belegt 21.930 (77%)
      davon mit C19 psi­ti­ven 3.186 (11%)

      Nicht Covid 19 Betrof­fe­ne 82.891.790 (99,67%)
      Infek­ti­onsto­des­ra­te: 0,014%

      Quel­len: rki.de und divi.de

    • An „Ina“ :
      Sie haben recht, es soll­te sach­lich dis­ku­tiert werden.
      Aber was sind qua­li­täts­vol­le Quel­len und was sind dubio­se Quellen ?
      Es gibt sehr vie­le Leu­te die in Sachen Coro­na kri­tisch sind.
      Nur erschließt sich mir über­haupt nicht, war­um die­se Men­schen bis zum Herbst
      teil­wei­se rechts­ra­di­kal gewe­sen sein sol­len und neu­er­dings so gut wie alle rechtsradikal
      sein sol­len — und noch extrem Gewalt­be­reit (sie­he Leip­zig) dazu ?
      Das ist in mei­nen Augen ziem­lich dubi­os und hat mit Coro­na sicher nichts zu tun.
      Ich ken­ne meh­re­re Ärz­te, wel­che gegen­über der offi­zi­el­len Poli­tik genau mit gegen­tei­li­gen Fakten
      argu­men­tie­ren. Nun, ver­mut­lich haben die­se Her­ren und Damen ja kei­ne Ahnung.

      Und jetzt kommt noch eine Spe­ku­la­ti­on mei­ner­seits dazu:
      Anfang Okto­ber die­sen Jah­res habe ich gesagt, dass wir in einem Jahr uns die­se Freiheiten,
      wel­che wir aktu­ell (jetzt vor 5 Wochen) haben, zurückwünschen.
      Was hat die­se Vor­aus­sa­ge mit Coro­na zu tun ?
      Oh, sehr viel. Denn es geschieht alles im Namen von Coro­na und Co.
      Lie­be Ina, ich habe eine kom­plett ande­re Sicht­wei­se als Sie auf die­ses Thema.

  3. In Deutsch­land wer­den übri­gens weiterhin
    flä­chen­deckend Kli­ni­ken geschlos­sen, Kran­ken­haus­per­so­nal ent­las­sen und mas­sen­haft Stel­len in Kli­ni­ken abge­baut, dies betrifft wei­ter­hin auch ver­stärkt die kon­fes­sio­nel­len Kliniken.

    Wer mehr wis­sen will kann sich auf der Inter­net­sei­te kliniksterben.de informieren.

  4. Zu Inas Kom­men­tar möch­te ich fol­gen­de Gedan­ken anmerken:

    Ad 1) Es ster­ben Men­schen ‚mit‘, nicht sicher ‚an‘ Corona.

    Ad 2) 5 000 Infi­zier­te auf Inten­siv­sta­tio­nen sind zu die­ser Jah­res­zeit nicht unnor­mal. Lokal sind ein­zel­ne Kli­ni­ken zwar über­la­stet, aber nicht erst seit Coro­na. Eini­ge sto­ssen an ihre Kapa­zi­täts­gren­zen, dafu­er ist in ande­ren gäh­nen­de Lee­re zu beob­ach­ten. So war es im März, so ist es auch jetzt wieder.

    Ad 3) Der Test ist nach wie vor nicht vali­diert und er misst Frag­men­te einer Genom­se­quenz. Er sagt dage­gen nichts sicher über eine Erkran­kung Oder eine Infek­tiö­si­tät aus. In Kon­troll­grup­pen hat sich zudem gezeigt, dass von zwei Grup­pen die­je­ni­ge mit den stärk­sten Sym­pto­men kaum Posi­tiv­testun­gen aufwies.

    Ad 4) Neben­ef­fekt der sehr frag­wu­er­di­gen Schutz­mass­nah­men sind ver­mehr­te Sui­zi­de, wirt­schaft­li­che Exi­stenz­ver­nich­tung und schwer­ste Fael­le auf Inten­siv­sta­tio­nen, da Kran­ke als Fol­ge aus­blei­ben­der Ope­ra­tio­nen direkt auf Inten­siv gelegt werden.

    Zudem ist bei so vie­len Men­schen das Immun­sy­stem durch Kon­takt­ar­mut so wenig trai­niert, dass wir die naech­ste Grip­pe­wel­le moe­g­lich­wei­se schwer­ste Ver­lae­u­fe erle­ben werden.

    Ad 5) Senio­ren ster­ben bis­wei­len einen iso­lier­ten unwu­er­di­gen Tod in Altenheimen.

    Ad 6) Dass Mas­ken mehr scha­den als nut­zen, zei­gen die Bei­spie­le Schwe­den, Weis­russ­land, Afri­ka. Hier gibt es so gut wir kei­ne Todes­fa­el­le (mehr). Mas­ken ver­lei­ten m.E. dazu Absta­en­de nicht ein­zu­hal­ten und grei­fen tief in die Psy­che der Men­schen ein. Absta­en­de ein­zu­hal­ten haet­te voll­kom­men aus­ge­reicht. Wer Mas­ken tra­gen will, soll dies tun. Aber bit­te nie­man­den dazu zwingen.

    Ad 6) Die Todes­um­sta­en­de wer­den im Zusam­men­hang mit einem Test als gesi­chert Coro­na zuge­schrie­ben, was in mei­nen Augen einen Zir­kel­schluss darstellt.

    Ich per­so­en­lich miss­traue z.B. Cor­rek­tiv-Fak­ten­checks und infor­mie­re mich ger­ne auch alternativ.

  5. @ Alfons und Boltenauer

    Ein paar Zah­len. Ich bin seit dem Som­mer in Tsche­chi­en und nicht wie geplant zurück, da ich das Land nicht in einer schwie­ri­gen Situa­ti­on ver­las­sen will. Man sieht es hier genau­er was pas­siert, weil zu lan­ge alles offen war, inklu­si­ve Nacht­clubs, wor­aus die zwei­te Wel­le ihren Anfang nahm.
    Aktu­ell 200 (zum Glück jetzt end­lich dar­un­ter) Todes­fäl­le am Tag. Und die Rela­ti­vie­rung, die sei­nen „mit“ und nicht an Covid19 gestor­ben ist Hum­bug. Tages­sterb­lich­keit im Land in den letz­ten 10 Tagen: 60 Pro­zent über dem Durch­schnitt, 40 Pro­zent über einer Woche mit schwer­ster Grippewelle.
    Dazu lei­den­de Men­schen, deren Fami­li­en täg­lich beten, ob sie es noch schaf­fen. Aus dem Kran­ken­haus ent­las­se­ne „Gene­sen“, die nicht mehr die Trep­pe ihrer Woh­nung hoch kom­men. Ärz­te, die im Schutz­an­zug kol­la­bie­ren. Und jetzt wie­der eine jun­ge Kran­ken­schwe­ster, die eine der­art Höhe Viren­last abbe­kom­men hat, dass sie nach kur­zer Zeit gestor­ben ist. Bei den vie­len Pati­en­ten wird der Eigen­schutz vernachlässigt.
    Und ja,die Zahl der Neun­frak­tio­nen geht lang­sam zurück, die Aus­la­stung der Kran­ken­häu­ser sta­bi­li­siert sich. End­lich. Die Mass­nah­men zei­gen Wir­kung, wenn auch zu spät.
    Ähn­li­ches spielt sich in Deutsch­land ab, wenn auch zum Glück in einer frü­he­ren Pha­se ein­ge­grif­fen wur­de und sie Situa­ti­on nicht so dra­ma­tisch ist.

    Ich ver­ste­he jeden Prie­ster und Gläu­bi­gen, der auch Gedan­ken macht, ob das Schlie­ßen der Kir­chen rich­tig ist. Dis­kus­sio­nen, wel­che Kon­takt-Beschrän­kun­gen mehr Schä­den als Nut­zen brin­gen, eben­falls. Nur, das mit Fakes zu unter­mau­ern, dass der PCR Test unsi­cher seit, die Mor­ta­li­tät von Covid19 zu rela­ti­vie­ren oder mit fal­schen Aus­sa­gen zu Sui­zi­den zu han­tie­ren (ja, der Hoax ist mir bekannt) ist weder mensch­lich noch christ­lich. Traurig

    • Mit Ihren Zah­len kann etwas nicht stim­men. „In Tsche­chi­en hat die Zahl der Coro­na-Toten die Schwel­le von 6000 über­schrit­ten. Seit Beginn der Pan­de­mie star­ben bis­her 6058 Infi­zier­te, wie am Sonn­tag aus den Daten des Gesund­heits­mi­ni­ste­ri­ums her­vor­ging“ schrieb dpa am 14.11.2020. Übri­gens wird von einer Infi­zie­rung gespro­chen, nicht Erkrankung.

      • Die Zah­len stim­men. Nur darf man nicht sehen, was man sehen will. Seit Beginn der Pan­de­mie ein es zwar nur „6000“. Nur waren es bis in den Som­mer ins­ge­samt gut 300. Kein Wunder,die erst Wel­le wur­de früh gebro­chen in im Früh­som­mer waren die posi­ti­ven Fäl­le täg­lich zwei­stel­lig. Bei einer Posi­tu­vu­räts­ra­te von meist unter 1 Pro­zent. Im Novem­ber waren es bis jetzt meist um die 200 am Tag, häu­fig dar­über. Macht eine Über­sterb­lich­keit von grob 50 Pro­zent auf die Woche betrach­tet, eher sogar 60 Pro­zent. Das ist kei­ne nor­ma­le Schwan­kung, das ist eine sehr star­ke Abweichung.
        Und es hat sich nur des­halb bei 200–250 Todes­fäl­len am Tag sta­bi­li­siert, weil die Wel­le mit strik­ten Mass­nah­men gebro­chen wür­de. Nicht nur sta­bi­li­siert, son­dern ein Rück­gang um ein Drit­tel in zwei Wochen. Die Todes­fäl­le wer­den jetzt hof­fent­lich mit der ent­spre­chen­den Ver­zö­ge­rung eben­falls weni­ger werden.

        • Wegen einer „Posi­ti­vi­täts­ra­te von meist unter 1 Pro­zent“ der Gete­ste­ten (davon noch weni­ger Erkran­kun­gen) fin­den Sie es gut, dass Reli­gi­ons­frei­heit und Grund­rech­te abge­schafft wer­den? Kön­nen Sie uns mit­tei­len, dass Ihnen die­ses „unter 1 Pro­zent“ auch wich­ti­ger ist, als die wesent­lich mehr Todes­op­fer bedingt durch die Coronamaßnahmen?

        • An Ina:
          Ja Sie haben recht, sie soll­ten ihre Ansicht nicht mit Fakes unter­mau­ern und fal­sche Angaben
          zu den gan­zen Zah­len­wer­ken aus nicht glaub­wür­di­gen Quel­len übernehmen.
          Ihre Zah­len und Anga­ben wer­den eben nicht glaub­wür­di­ger wenn sie von den sogenannten
          Qua­li­täts­me­di­en ver­brei­tet werden.
          Es kommt immer auf die Sicht­wei­se an und mir ist auf­ge­fal­len, dass immer nur Sie die Wörter
          „Fake“ und „fal­sche Anga­ben“ in Ihren Kom­men­ta­ren verwenden.
          Genau­so wie es die Main­streamm­edi­en machen.
          Ande­re Mei­nun­gen wer­den grund­sätz­lich als Fake und als fal­sche Anga­ben aus dubio­sen Quellen
          kom­mend hingestellt.
          Dazu passt gut, dass Ärz­te, wel­che abwei­chen­de Mei­nun­gen haben oft unter Druck gesetzt
          wer­den, so wie dies zum Bei­spiel beim Prä­si­den­ten des deut­schen Ärz­te­bun­des gesche­hen ist.
          Sei­nem (gefor­der­ten) Rück­tritt konn­te er nur ent­ge­hen, da er wie­der zurück­ge­ru­dert ist.

          Genau­so ist es einer bekann­ten Per­sön­lich­keit in unse­rem Land­kreis ergangen.
          Das war weit unter der Gür­tel­li­nie, was die­ser Mann erlei­den musste.

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