Wirtschaftsgipfel von Papst Franziskus auf Herbst verschoben

Coronavirus ist schuld

Wirtschaftsgipfel von Papst Franziskus wegen des Coronavirus auf Herbst verschoben.

(Rom) Der vom Vati­kan orga­ni­sier­te Wirt­schafts­gip­fel „The Eco­no­my of Fran­cis­co“ (Die Wirt­schaft von Fran­zis­kus) wur­de auf Herbst 2020 ver­scho­ben. Grund dafür ist das in Ita­li­en viru­len­te Coro­na­vi­rus.

Eine mög­li­che Ver­schie­bung war bereits in einem Schrei­ben des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees vom 25. Febru­ar ange­kün­digt wor­den. Nun folg­te die offi­zi­el­le Bestä­ti­gung. Die Ver­an­stal­tung ist ein Tref­fen mit Öko­no­men und jun­gen Unter­neh­mern aus aller Welt, zu der Papst Fran­zis­kus ein­lädt, um eine „Alter­na­ti­ve“ zum gegen­wär­tig vor­herr­schen­den Wirt­schafts­sy­stem anzu­sto­ßen. Mehr als 2500 Teil­neh­mer hat­ten sich bereits ange­mel­det.

Ursprüng­lich soll­te der Wirt­schafts­gip­fel vom 26.–28. März 2020 in Assi­si statt­fin­den. Assi­si bleibt Aus­tra­gungs­ort, doch der Ter­min wur­de auf Herbst ver­legt. Das Pro­gramm soll unver­än­dert blei­ben. Als genau­es Datum wur­de bis­her nur der Tag bekannt­ge­ge­ben, an dem Papst Fran­zis­kus nach Assi­si kom­men wird: Das wird am 21. Novem­ber 2020 sein.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Fran­ces­coe­co­no­mia (Screen­shot)