Administrator nach Festnahme des Bischofs ernannt

Bischof verhaftet
Turbulenzen im Bistum Formosa. Im Bild die Kathedrale der Diözese.

(Rom) Für das Bis­tum For­mo­sa in Bra­si­li­en ernann­te Papst Fran­zis­kus einen Apo­sto­li­schen Admi­ni­stra­tor, nach­dem der am Mon­tag der dor­ti­ge Bischof ver­haf­tet wor­den war.

Wie das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes bekannt­gab, setz­te Papst Fran­zis­kus den Erz­bi­schof von Ube­ra­ba, Msgr. Pau­lo Men­des Pei­xo­to, im Bis­tum For­mo­sa als Apo­sto­li­schen Admi­ni­stra­tor sede ple­na et ad nutum Sanc­tae Sedis ein.

Der Metro­po­lit übt mit sofor­ti­ger Wir­kung und mit allen Voll­mach­ten auf unbe­stimm­te Zeit im Bis­tum For­mo­sa die Auf­ga­ben eines Diö­ze­san­bi­schofs aus.

Am Mon­tag war der Bischof von For­mo­sa,  Msgr. José Ronal­do Ribei­ro, zusam­men mit wei­te­ren Prie­stern im Rah­men der Poli­zei­ope­ra­ti­on Cai­fás ver­haf­tet wor­den.

Msgr. Men­des Pei­xo­to ist nicht Metro­po­lit der Kir­chen­pro­vinz, zu der das Bis­tum For­mo­sa gehört. Die Diö­ze­se ist Teil der Kir­chen­pro­vinz Bra­si­lia.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wiki­com­mons