160 Jahre Marienerscheinungen von Lourdes

Lourdes
160 Jahre Lourdes. 70. Wunder anerkannt.

(Paris) Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, 11. Febru­ar, gab Msgr. Nico­las Brou­wet von Lour­des die Aner­ken­nung des 70. Wun­ders in Lour­des bekannt. Die Bekannt­ga­be erfolg­te in der Wall­fahrts­ba­si­li­ka zum hei­li­gen Papst Pius X.

Am 11. Febru­ar 1858, vor 160 Jah­ren, ist die Got­tes­mut­ter Maria zum ersten Mal der damals 14 Jah­re alten Maria Ber­na­da Sobei­rons (1844–1879) in Lour­des erschie­nen. Die jun­ge Okzi­ta­nin wur­de unter dem fran­zö­si­schen Namen Ber­na­det­te Sou­bi­rous bekannt.

1866 trat Ber­na­det­te in den Orden der Barm­her­zi­gen Schwe­stern in Nevers ein, wo sie den Ordens­na­men Marie Ber­nar­de annahm. Im Alter von erst 35 Jah­ren starb sie an Kno­chen­tu­ber­ku­lo­se.

Zwi­schen dem 11. Febru­ar und dem 16. Juli 1858 ist ihr die Aller­se­lig­ste Jung­frau Maria 16 Mal erschie­nen.

2018 fin­den die Fei­er­lich­kei­ten zu „160 Jah­re Lour­des“ statt, die mit der Bekannt­ga­be des 70. aner­kann­ten Wun­ders begon­nen wur­den. Die Aner­ken­nung des Wun­ders hat­te, nach medi­zi­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen, Msgr. Jac­ques Benoot-Gon­nin, der Bischof von Beau­vais, bestä­tigt. Die Ordens­frau Ber­nar­det­te Mori­au aus dem Bis­tum Beau­vais war in Lour­des medi­zi­nisch nicht erklär­bar, voll­stän­dig und dau­er­haft geheilt wor­den.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wiki­com­mons