Der in Frankreich sehr medienaktive Diözesanpriester Père Pierre Amar (Diözese Versailles) schrieb einen interessanten Kommentar zu den angekündigten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Warum sollte es in der Kirche nicht auch einen Platz für die ‚Tradis‘ geben?“

La Croix, die Tages­zei­tung von Bay­ard Pres­se, dem Medi­en­haus des Assump­tio­ni­sten­or­dens mit beson­de­rer Nähe zur Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, ver­öf­fent­lich­te am 25. Febru­ar die Kolum­ne eines fran­zö­si­schen Diö­ze­san­prie­sters mit einem Lizen­ti­at in Kano­ni­schem Recht zur ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., die man­che als ermu­ti­gen­des Zei­chen deu­ten, in jedem Fall aber lesens- und bemer­kens­wert ist. „War­um soll­te
Der Philosoph und HIstoriker Étienne Gilson gehörte zu den herausragenden Vertretern des sogenannten Neuthomismus. 1965, als die Liturgiereform erst am Anfang stand, verfaßte er einen bemerkenswerten Text.
Hintergrund

Bin ich ein Schismatiker?

Éti­en­ne Gil­son (1884–1978) war ein fran­zö­si­scher Phi­lo­soph und einer der bedeu­tend­sten Histo­ri­ker der mit­tel­al­ter­li­chen Phi­lo­so­phie im 20. Jahr­hun­dert. Er gilt als einer der füh­ren­den Ver­tre­ter des soge­nann­ten Neu­tho­mis­mus, also der erneu­er­ten phi­lo­so­phi­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Den­ken des hl. Tho­mas von Aquin. Er war u. a. Pro­fes­sor an der Sor­bon­ne, Mit­glied der Aca­dé­mie fran­çai­se, 1929 Grün­der
Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Jahr 1988
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Man darf nicht an Gehorsam sterben

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Mit der Ankün­di­gung der Wei­he von neu­en Bischö­fen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) für den 1. Juli die­ses Jah­res, das Hoch­fest des kost­bar­sten Blu­tes Jesu Chri­sti, geht ein­her, daß die­se zahl­reich kom­men­tiert wer­den, was haupt­säch­lich dar­auf zurück­zu­füh­ren ist, daß sich die­se Wei­hen objek­tiv in einer kano­nisch nicht regu­lä­ren
Erzbischof Marcel Lefebvre wurde am 11. September 1976 von Papst Paul VI. in Audienz empfangen: Ein Schlüsselereignis, wie Chris Jackson in seiner Analyse schreibt.
Leo XIV.

Der Konflikt zwischen Rom und der Piusbruderschaft: eine Rückschau

Die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re 1988 lie­gen bereits 38 Jah­re zurück. Sie sind jedoch ohne ihre Vor­ge­schich­te nicht ver­ständ­lich, und die­se reicht viel wei­ter zurück. Aus die­sem Grund begin­nen wir eine Rei­he, um die ent­schei­den­den dama­li­gen Ereig­nis­se dem Ver­ges­sen zu ent­rei­ßen, da sie durch die Ankün­di­gung der Pius­bru­der­schaft, am kom­men­den 1.
Bischof Joseph Strickland bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft und die Frage der apostolischen Kontinuität

Von Msgr. Joseph Strick­land* Die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) hat erneut eine ern­ste und unge­lö­ste Wirk­lich­keit inner­halb der Kir­che offen­ge­legt – eine Wirk­lich­keit, die weder bei­sei­te­ge­scho­ben noch auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt noch durch Schwei­gen beant­wor­tet wer­den kann.
Befindet sich die Liturgiefrage in der Kirche in einer "mexikanischen Pattstellung"?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie und die mexikanische Pattstellung

Von Aure­lio Porf­iri* Ob Sie die­sen Ein­druck tei­len, weiß ich nicht, aber wenn man heu­te die Situa­ti­on der Lit­ur­gie betrach­tet, scheint sie jener einer „mexi­ka­ni­schen Patt­stel­lung“ zu ähneln. Die­ser Aus­druck, der mög­li­cher­wei­se im 19. Jahr­hun­dert im Eng­li­schen als Mexi­can stand­off geprägt wur­de, bezeich­net eine Situa­ti­on, in der sich drei oder mehr Akteu­re gegen­sei­tig mit gezo­ge­nen
Msgr. Alfonso de Galarreta, einer der beiden verbliebenen Bischöfe der Piusbruderschaft, spendete am vergangenen Sonntag in Zaitzkofen die Niederen Weihen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erstes Wort zu den für den 1. Juli 2026 angekündigten Bischofsweihen in der Piusbruderschaft

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Seit lan­gem schon ist eigent­lich jedem in der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. klar und muss auch ver­stän­di­gen Beob­ach­tern von außer­halb zumin­dest nach­voll­zieh­bar sein, dass zwei ver­blei­ben­de Weih­bi­schö­fe fort­ge­schrit­te­nen Alters und alters­ge­mä­ßer Kon­sti­tu­ti­on nicht wei­ter­hin aus­rei­chen, welt­weit den Bedürf­nis­sen nach sakra­men­ta­len bischöf­li­chen Funk­tio­nen in der Bru­der­schaft und befreun­de­ten Gemein­schaf­ten nachzukommen.
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
Forum

Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Erzbischof Marcel Lefebvre, Gründer und erster Generaloberer der Piusbruderschaft, weihte 1988 unter Berufung auf einen Notstand vier Bischöfe ohne Ernennung durch den Papst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der verwaltete Ausnahmezustand

Seit der Ankün­di­gung durch das Gene­ral­haus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli Bischö­fe ohne Erlaub­nis Roms zu wei­hen, gehen die Wogen hoch. Wir set­zen die Rei­he fort, mit der wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen doku­men­tie­ren, sie­he hier, hier und hier. Der ver­wal­te­te Aus­nah­me­zu­stand Von José Igna­cio Val­ver­de* Wenn eine kirch­li­che Maß­nah­me, die als