Papst Franziskus bezeichnete es am vergangenen Samstag in Medellin als "Märchen", daß es keine oder zuwenig Priester- und Ordensberufunen gebe. "Ist das klar!?" Welche "Klarheit" er damit aber bezüglich des Priestertums schaffte, bleibt unklar.
Hintergrund

Papst Franziskus über verheiratete Priester: „Das sind Märchen. Ist das klar!?“ – Ist es wirklich klar?

(Bogota) Papst Franziskus ist bekannt für Aussagen, die in ihrer Unschärfe in direktem Widerspruch zu anderen von ihm getätigten Aussagen stehen oder zumindest zu stehen scheinen. Darüber, ob es sich dabei um Unachtsamkeit in einem improvisierten Redestil oder um bewußte Absicht handelt, gehen die Meinungen in Ermangelung offizieller Korrekturen, Dementis oder Interpretationen auseinander. Eine Aussage,

Amazonas-Synode
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Amazonas-Priestertum: Papst Franziskus „prüft Möglichkeit verheiratete Männer zu Priestern zu weihen“

(Rom) Seit September 2016 gab Kardinal Claudio Hummes auf einem Treffen in der brasilianischen Diözese Osasco bekannt, daß die Vorbereitungen zur Abhaltung einer „Amazonas-Synode“ weit fortgeschritten sind. Am 17. Mai berichtete der Osservatore Romano, daß Papst Franziskus die Bischöfe Perus sagte, er „möchte die Durchführung einer Amazonas-Synode“. Gestern berichtete CBS, daß sich Papst Franziskus „vor

Sandro Magister und Marco Tosatti: Priestermangel "wird nicht durch liberalisieren und relativieren der Glaubenslehre behoben, ganz im Gegenteil".
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Marco Tosatti: „Priestermangel? Von diesem Papst geht für junge Männer kein Ansporn zum Priestertum aus“

(Rom) Die Frage des Priestermangel, der Abschaffung des Zölibats als Voraussetzung für das Priestertum und die Zulassung verheirateter Männer zur Priesterweihe werden jüngst wieder mit besonderer Insistenz diskutiert. In der gestrigen Ausgabe der Tageszeitung La Vanguardia veröffentlichte deren Rom-Korrespondent, Eusebio Val, auf zwei ganzen Seiten eine umfangreiche Reportage mit dem Titel „Die Stunde der verheirateten

Papst Franziskus mit laisierten Priestern und ihren Familien
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Franziskus und die Verwirrung um den Priesterzölibat – Begeisterung in Paraguay über „verheiratete Priester“

(Asuncion) Die Verwirrung darüber, was Papst Franziskus mit dem Priesterzölibat vorhaben könnte, nimmt zu. Legen Modernisten dem Papst nur Worte in den Mund? Reagieren Traditionalisten nur übersensibel und sind mit  Verdächtigungen leicht zur Hand? Die Misere ist, daß sowohl die eine als auch die andere Seite dem amtierenden Papst offenbar inzwischen so gut wie alles

Bischof Ruiz Garcia (rechts mit Schiebermütze) bei den Zapatisten-Guerilleros.
Nachrichten

Von der „autonomen Kirche“ zum „Amazonas-Priester“? Papst Franziskus und der verheiratete Klerus

(Rom) Vom 12. bis 20. Februar wird Papst Franziskus Mexiko besuchen. Während zahlreiche Medien als Schwerpunkt seiner Pastoralreise das Migrationsthema nannten, verwies der Vatikanist Sandro Magister auf den Besuch in der südmexikanischen Diözese San Cristobal de Las Casas. Dort versuchte der von 1959-2000 amtierende Diözesanbischof Samuel Ruiz Garcia schleichend den Priesterzölibat abzuschaffen. Statt zölibatärer Priester