Das Dokument, das beweist, daß der Vatikan bereits seit Jahren über das sexuelle Fehlverhalten von Bischof Zanchetta informiert war - lange bevor ihn Franziskus im Vatikan auf einen hohen Posten beförderte.
Hintergrund

Neues Dokument zum Fall Zanchetta belastet Papst Franziskus

(Rom) Nicht nur der Fall von Ex-Kar­­di­­nal McCarrick bringt Papst Fran­zis­kus seit Mona­ten in Bedräng­nis. Das gilt auch für den Fall des argen­ti­ni­schen Bischofs Gusta­vo Oscar Zan­chet­ta. Fran­zis­kus schweigt und scheint zu hoffn, daß sich der Sturm bald legen könn­te. Ein gutes Bei­spiel gibt er damit nicht.

Papst Franziskus eröffnete gestern den Mißbrauchsgipfel im Vatikan. Der ehemalige Nuntius in den USA, Erzbischof Viganò richtete eine Botschaft an alle Teilnehmer.
Forum

Nuntius Viganò empfiehlt Gipfelteilnehmern Benedikt XVI. zu lesen

(Rom) Der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, wand­te sich gestern mit einer Bot­schaft an die im Vati­kan ver­sam­mel­ten Teil­neh­mer des Miß­brauchs­gip­fels sowie an Papst Fran­zis­kus. Gestern wur­de im Neu­en Ritus des hei­li­gen Petrus Damia­ni gedacht, mor­gen im über­lie­fer­ten Ritus. Der Hei­li­ge bekämpf­te in der Kir­che zwei Laster, das der Homo­se­xua­li­tät

Papst Franziskus und Kardinal McCarrick
Hintergrund

War Ex-Kardinal McCarrick ein kommunistischer Agent?

(Rom) Wäh­rend im Vati­kan das von Papst Fran­zis­kus gewoll­te Gip­fel­tref­fen zum sexu­el­len Miß­brauch von Min­der­jäh­ri­gen statt­fin­det, wur­den neue Ent­hül­lun­gen zum homo­se­xu­el­len Ex-Kar­­di­­nal und Ex-Prie­­ster Theo­do­re McCarrick bekannt.

Der katholische Widerstand hat sich mit einm kraftvollen Signal vor dem Mißbrauchsgipfel im Vatikan zu Wort gemeldet.
Forum

Der katholische Widerstand rührt sich

Von Rober­to de Mattei* Nach dem alten Kalen­der ist der erste Diens­tag nach Sep­tu­ag­in­ta, der in die­sem Jahr auf den 19. Febru­ar fiel, dem Kampf („Ago­nie“) Jesu mit der Todes­angst im Gar­ten von Get­se­ma­ni gewid­met, also dem viel­leicht schmerz­lich­sten Moment der Pas­si­on, dem der Lei­den, nicht der phy­si­schen, son­dern der geist­li­chen Lei­den, die Ihn Blut

Kardinal Burke und Kardinal Brandmüller fordern in einem offenen Brief die Teilnehmer des vatikanischen Mißbrauchsgipfels auf, das Schweigen zu brechen.
Genderideologie

„Werdet Ihr, liebe Mitbrüder, schweigen?

(Rom) Die Kar­di­nä­le Ray­mond Bur­ke und Wal­ter Brand­mül­ler wen­den sich mit einem offe­nen Brief an die Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen, die sich ab mor­gen zum Miß­brauchs­gip­fel im Vati­kan ver­sam­meln. Sie for­dern die Teil­neh­mer des Gip­fel­tref­fens auf, die „wirk­li­chen Ursa­chen“ des Miß­brauchs­skan­dals anzu­spre­chen und nicht zu Kom­pli­zen des Schwei­gens zu werden.

Roberto de Mattei warnte auf einer Pressekonferenz vor einem Scheitern des Mißbrauchsgipfel im Vatikan.
Forum

Roberto de Mattei: Mißbrauchsgipfel im Vatikan droht zu scheitern

(Rom) Stel­lung­nah­me von Prof. Rober­to de Mattei bei der Pres­se­kon­fe­renz, die heu­te nach­mit­tag von einer inter­na­tio­na­len Koali­ti­on katho­li­scher Orga­ni­sa­tio­nen am Sitz der Aus­lands­pres­se in Rom abge­hal­ten wur­de. Anlaß war ein Akti­ons­tag zum bevor­ste­hen­den Gip­fel über den sexu­el­len Miß­brauch, zu dem Papst Fran­zis­kus vom 21.–24. Febru­ar in den Vati­kan lädt. Die Ver­tre­ter der Koali­ti­on for­den eine

Protest gegen „Mauer des Schweigens“ in Rom
Nachrichten

Protestaktion in Rom „gegen die Mauer des Schweigens in der Kirche“

(Rom) Eine inter­na­tio­na­le Koali­ti­on katho­li­scher Lai­en­ver­bän­de pro­te­stier­te heu­te in Rom stumm gegen eine „Mau­er des Schwei­gens“ in der Kir­che. Die inter­na­tio­na­le Initia­ti­ve lud unter der Bezeich­nung Aci­es ordi­na­ta zum Akti­ons­tag, um vor dem Gip­fel­tref­fen zum sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger durch Kle­ri­ker eine umfas­sen­de Behand­lung des The­mas zu ver­lan­gen. Die Teil­neh­mer sind besorgt, daß die eigent­li­chen Zusam­men­hän­ge

Msgr. Scicluna: „80 Prozent der sexuellen Mißbrauchsopfer sind männlich“, doch über Homosexualität verliert der päpstliche Sondergesandte kein Wort - und folgt damit Papst Franziskus.
Genderideologie

Erzbischof Scicluna: „80 Prozent der Mißbrauchsopfer sind männlich“

(Rom) Msgr. Charles Sci­clu­na, Erz­bi­schof von Mal­ta und Son­der­ge­sand­ter von Papst Fran­zis­kus, sag­te in einem gestern von der Tages­zei­tung El Pais ver­öf­fent­lich­ten Inter­view, daß 80 Pro­zent aller sexu­el­len Miß­brauchs­op­fer von Kle­ri­kern männ­lich sind. Ein zen­tra­le Aus­sa­ge mit Blick auf den Miß­brauchs­gip­fel, der vom 21.–24. Febru­ar im Vati­kan stattfindet.

Kardinal Kevin Farrell wurde zum Camerlengo ernannt. In der nächsten Sedisvakanz wird er die Staatsgeschäfte leiten und das Konklave einberufen.
Nachrichten

Papst Franziskus bereitet die nächste Sedisvakanz vor

(Rom) Papst Fran­zis­kus ernann­te gestern den US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Kar­di­nal Kevin Far­rell zum Kar­di­nal­käm­me­rer der Hei­li­gen Römi­schen Kir­che, bes­ser bekannt ein­fach als Camer­len­go. Gegen Kevin Far­rell wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten wie­der­holt im Zusam­men­hang mit dem Fall von Ex-Kar­­di­­nal McCarrick und homo­phi­len Kir­chen­krei­sen genannt. Papst Fran­zis­kus ver­trau­te ihm eine Woche vor Beginn des Miß­brauchs­gip­fels im Vati­kan eine