Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
Forum

Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
Liturgie & Tradition

Improperien – Die Heilandsklagen zur Kreuzverehrung

Die Bezeich­nung des zwei­ten der drei hei­li­gen Tage als Kar­frei­tag geht auf das alt­hoch­deut­sche kara für Klage/​​Trauer zurück. An die­sem Tag gedenkt die Kir­che des Kreu­zes­to­des unse­res Herrn Jesus Chri­stus. Zur neun­ten Stun­de hauch­te er auf Gol­ga­tha vor den Mau­ern Jeru­sa­lems sein Leben aus, als im Tem­pel die Opfer­läm­mer für das Pas­cha­fest geschlach­tet wur­den. So
Eine neue Untersuchung ergab einen weiteren Baustein für die Bestätigung der Echtheit des Turiner Grabtuchs
Hintergrund

Neue Isotopenstudie: Die Herkunft des Turiner Grabtuchs aus dem Nahen Osten

Jüng­ste Ana­ly­sen meh­re­rer Fäden des Turi­ner Grab­tuchs (Sin­do­ne) haben deut­li­che Hin­wei­se dar­auf gelie­fert, daß der für die Her­stel­lung des Grab­tuchs ver­wen­de­te Flachs im Nahen Osten, ins­be­son­de­re in der west­li­chen Levan­te (Isra­el, Liba­non, west­li­che Tei­le Jor­da­ni­ens und Syri­ens), ange­baut wurde.
Der dreisprachige Titulus über dem gekreuzigten Jesus. Fresko des Dominikaners Beato Angelico 1441/42, Florenz
Hintergrund

Die Kreuzesinschrift bekennt Jesus nicht nur als König, sondern auch als wahren Gott

Von Don Micha­el Gurt­ner* Im Johan­nes­evan­ge­li­um 8,28 sto­ßen wir auf die etwas enig­ma­ti­sche Stel­le: „Jesus sprach also zu ihnen: Wenn ihr den Men­schen­sohn wer­det erhöht haben, dann wer­det ihr erken­nen, daß ich es bin, und von mir selbst nichts tue, son­dern die­ses so rede, wie mich mein Vater geleh­ret hat.“ Beson­ders die Aus­sa­ge, „Wenn ihr
Denn ich mache alles neu.
Liturgie & Tradition

„Mein Volk, was habe ich dir getan? Antworte mir“ – Die Heilandsklagen am Karfreitag

In der Kar­frei­tags­lit­ur­gie erklin­gen am Beginn der Kreuz­ver­eh­rung die Impro­pe­ri­en, die Hei­lands­kla­gen. Sie fin­den ihre Anleh­nung an das alt­te­sta­ment­li­che Buch Micha 6,3–4: „Mein Volk, was habe ich dir getan, womit dich belei­digt? Ant­wor­te mir! Ich habe dich aus dem Land Ägyp­ten geführt, aus dem Skla­ven­haus dich erlöst. Als Füh­rer sand­te ich dir Moses, Aaron und
Die Annales Theologici (Rom) veröffentlichten eine dreiteilige Studie zur Datierung der Geburt Jesu und der Kreuzigung.
Hintergrund

Wurde Jesus im Jahr 1 vor Christus geboren?

(Rom) Wur­de Jesus im Jahr 1 vor Chri­stus gebo­ren? In der Fach­zeit­schrift Anna­les Theo­lo­gi­ci wur­de der drit­te Teil einer Stu­die ver­öf­fent­licht, die die­se Annah­me stützt. Die Anna­les wer­den von der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät San­ta Cro­ce in Rom herausgegeben.
Christus am Kreuz auf Golgota, Grabeskirche, Jerusalem. Léon Bloys "Das Heil durch die Juden" und der Christusmord, das größte Verbrechen der Menschheit.
Buchbesprechungen

„Consummatum est“ – Léon Bloy: Das Heil durch die Juden

Von Fried­rich Romig* Im Jahr der bol­sche­wi­sti­schen Revo­lu­ti­on in Russ­land, am 3. Novem­ber 1917, starb Léon Bloy. Zufall? Für die jüdi­schen Bol­sche­wi­sten war er einer der größ­ten Juden­has­ser, die je auf Got­tes Erd­bo­den gelebt haben. Ande­re, die in ihm einen christ­li­chen Reno­va­tor erkann­ten, bil­lig­ten ihm zu, wie kein Zwei­ter Zugang zum Her­zen des jüdi­schen Vol­kes gefun­den
Liturgie & Tradition

Improperien – Die Heilandsklagen in der Karfreitagsliturgie

In der Kar­frei­tags­lit­ur­gie erklin­gen am Beginn der Kreuz­ver­eh­rung die Impro­pe­ri­en, die Hei­lands­kla­gen. Sie fin­den ihre Anleh­nung an das alt­te­sta­ment­li­che Buch Micha 6,3–4: „Mein Volk, was habe ich dir getan, womit dich belei­digt? Ant­wor­te mir! Ich habe dich aus dem Land Ägyp­ten geführt, aus dem Skla­ven­haus dich erlöst. Als Füh­rer sand­te ich dir Moses, Aaron und