Frankreichs Bischöfe haben das Vater unser geändert. Papst Franziskus unterstützt die Änderung, sodaß mit ähnlichen Vorstößen auch in anderen Ländern zu rechnen ist. Eugenio Scalfari, der "Freund" von Franziskus, unterstützte bereits vor 21 Jahren einen solchen Vorstoß - auf seine Weise.
Hintergrund

Papst Franziskus, Eugenio Scalfari und die Änderung des „Vater unsers“

(Rom) Mit dem Ersten Advents­sonn­tag wur­de in Frank­reich das Gebet aller Gebe­te, das Vater unser in der fran­zö­si­schen Spra­che geän­dert. Weni­ge Tage spä­ter kri­ti­sier­te Papst Fran­zis­kus die der­zei­ti­ge For­mu­lie­rung des Vater unser in den Volks­spra­chen. Seit­her ist mit wei­te­ren Ein­grif­fen durch die ver­schie­de­nen Bischofs­kon­fe­ren­zen zu rech­nen – auch im deut­schen Sprach­raum. Bereits 1996 hat­te der
Bischof Alain Castet wurde von Papst Franziskus vergangenen Donnerstag emeritiert.
Liturgie & Tradition

Weiterer Bischof emeritiert, weil „zu traditionsfreundlich“?

(Rom) Am 12. Okto­ber gab der Vati­kan im Tages­bul­le­tin bekannt, daß von Papst Fran­zis­kus der vor­zei­ti­ge  Rück­tritt von Msgr. Alain Castet, Bischof von Luçon in Frank­reich, ange­nom­men wur­de. Grün­de für den Rück­tritt wur­den nach vati­ka­ni­scher Gepflo­gen­heit nicht genannt.
Islamisierung und Radikalisierung an Frankreichs Schulen, geschildert von einem ehemaligen Schuldirektor, der sein Schweigen gebrochen und ein Buch geschrieben hat.
Hintergrund

Jubel für Terrormiliz IS, bedrohte Juden, beschimpfte Frauen – Ein Direktor schildert die Islamisierung der Schule

(Paris) Nach fünf­zehn Jah­ren als Direk­tor von drei „Pro­blem­schu­len“ in Mar­seil­le ver­öf­fent­lich­te Ber­nard Ravet ein erschüt­tern­des Buch über das Pro­blem des isla­mi­schen Extre­mis­mus an den Schu­len der Repu­bli­que, die seit weni­gen Mona­ten von Emma­nu­el Macron regiert wird. Der neue Staats­prä­si­dent wur­de wie aus dem Nichts kom­mend von den Leit­me­di­en aufs Podest geho­ben und beju­belt. Nach
Priesterweihe: Wie ist der Priester von morgen? Frankreich zeigt eine klare Tendenz.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Frankreich: Deutliche Verschiebungen in Priesterseminaren – Diözesanseminaristen nehmen ab, Tradition und Communauté St Martin nehmen zu

(Paris) Die Ent­wick­lun­gen der Zah­len bei den fran­zö­si­schen Semi­na­ri­sten wei­sen eini­ge bemer­kens­wer­te Ten­den­zen auf. Ripo­ste catho­li­que ver­gleicht in einer Gra­phik die Zah­len der Semi­na­ri­sten vom Mai 2017 mit jenen vom Mai 2010. Wel­che Ver­än­de­run­gen las­sen sich in die­sen sie­ben Jah­ren, der Dau­er einer gan­zen Prie­ster­aus­bil­dung, ablesen?
Yves: "Der wollte mir den Kopf abschneiden"
Nachrichten

„Er schrie ‚Allahu Akbar‘ und wollte mir die Kehle durchschneiden“ – Für Behörden ist es aber kein islamischer Terrorismus

(Paris) Yves ist ein fran­zö­si­scher Land­wirt, der nur knapp einem isla­mi­sti­schen Atten­tat ent­gan­gen ist. „Er woll­te mir die Keh­le durch­schnei­den und schrie Alla­hu Akbar.“ Die fran­zö­si­schen Behör­den wol­len von Ter­ro­ris­mus aber nichts hören und spre­chen von „all­ge­mei­ner Gewalt“.
Bischof Fonlupt mit dem "Dritten Auge" auf der Stirn: Priesterweihe vom 25. Juni in der Kathedrale von Rodez.
Liturgie & Tradition

„Ein beklagenswerter Bischof“ – Priesterweihe mit synkretistischen Elementen

(Paris) Bischof Fran­çois Fon­lupt ist seit 2011 Diö­ze­san­bi­schof der fran­zö­si­schen Diö­ze­se Rodez. Der katho­li­sche Kolum­nist Fran­cis­co Fer­nan­dez de la Cigo­ña nennt ihn den „der­zeit viel­leicht schlech­te­sten Bischof Frank­reichs“. Anlaß für die Empö­rung ist eine Prie­ster­wei­he, die Bischof Fon­lupt am ver­gan­ge­nen 25. Juni in der Kathe­dra­le von Rodez spendete.
Simone Veil 1974 vor der französischen Nationalversammlung, als sie ihr Abtreibungsgesetz vorlegte.
Lebensrecht

Frankreichs Bischöfe loben Simone Veil als „ganz Große“

(Paris) Ver­gan­ge­nen Frei­tag, dem 30. Juni, ist Simo­ne Veil kurz vor ihrem 90. Geburts­tag ver­stor­ben. Sprach­los hin­ter­läßt eine Twit­ter-Bot­­schaft der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz zu ihrem Tod, in der sie sinn­ge­mäß als „ganz Gro­ße“ gelobt wird.
Der Pate Jacques Attali und sein Protége Emmanuel Macron. Ein Blick in die Geisteswelt eines mächtigen Mannes.
Genderideologie

„Der Pate“ hinter Macron: Jacques Attali und dessen apokalyptische Zukunftswelt

(Paris) Frank­reichs neu­er Staats­prä­si­dent heißt Emma­nu­el Macron. Die­ses Ergeb­nis, dazu brauch­te man kein Hell­se­her zu sein, stand bereits am Abend des ersten Wahl­gangs fest. Unten, beim Volk, das von man­chen nur als Stimm­vieh gese­hen wird, sieht eine Par­la­­ments- und Prä­si­dent­schafts­wahl etwas anders aus als für die oben. Wenn Men­schen zuneh­mend den Ein­druck einer gewis­sen Aus­tausch­bar­keit