Papst Leo XIV. mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Auf Wunsch der deutschen Bischöfe, aber wohl auch mit Blick auf Frankreich, erklärte Leo XIV. die "extreme Rechte" mit dem Christentum für nicht vereinbar. Papst Franziskus hatte bereits Donald Trump sein Christsein abgesprochen. Gibt es im Interesse der an den Wahlurnen bedrängten herrschenden Eliten eine neue Kategorie der politischen Exkommunikation?
Forum

Leo XIV. und die extreme Rechte – Und was ist mit der Linken?

„Man erlebt eine gewis­se Ver­bin­dung die­ser rechts­extre­men Sicht­wei­sen mit einer bestimm­ten Form von Reli­gi­on, die – und das ist nicht nur mei­ne per­sön­li­che Auf­fas­sung, son­dern auch die Auf­fas­sung der füh­ren­den Ver­tre­ter sowohl der katho­li­schen als auch der pro­te­stan­ti­schen Kir­che in Deutsch­land – kein authen­ti­scher Aus­druck des Chri­sten­tums ist.“ So äußer­te sich Leo XIV. im Flug­zeug im …
Forum

Zwei Bischöfe, die nicht schweigen

Von Rober­to de Mat­tei* Gibt es heu­te Bischö­fe, die sich mit einer kla­ren und ent­schie­de­nen, zugleich aber respekt­vol­len Spra­che an Rom wen­den kön­nen, ohne dabei die hier­ar­chi­sche Bin­dung an den Römi­schen Pon­ti­fex auf­zu­ge­ben? Zwei jüng­ste Bei­spie­le aus dem Monat August zei­gen, daß es sol­che Bischö­fe gibt.
Der Fall Epstein verlangt nach Offenlegung seines Netzwerks und nach Klärung der Frage, ob Epstein im Auftrag handelte. Im Bild Noam Chomsky, einer der überraschenden Freunde Epsteins, wie aus den Unterlagen hervorgeht.
Nachrichten

Noam Chomsky und Jeffrey Epstein – eine symptomatische Freundschaft

Die jüng­sten Ent­hül­lun­gen aus den „Epstein Files“ wer­fen ein neu­es Licht auf die Bezie­hun­gen zwi­schen pro­mi­nen­ten Per­sön­lich­kei­ten und dem in Ungna­de gefal­le­nen Finan­zier, Sexu­al­straf­tä­ter und mut­maß­li­chen Mos­sad-Agen­ten Jef­frey Epstein. Unter den über­ra­schen­den Namen taucht auch der lin­ke Intel­lek­tu­el­le Noam Chom­sky auf, bekannt als Lin­gu­ist, Phi­lo­soph, poli­ti­scher Kom­men­ta­tor, an des­sen Lip­pen gro­ße Tei­le des links­in­tel­lek­tu­el­len Spek­trums …
Morgendämmerung oder Abenddämmerung?
Forum

Die fahle Morgendämmerung des Jahres 2026

Von Rober­to de Mat­tei* Die fah­le Mor­gen­däm­me­rung des Jah­res 2026 erhebt sich über einem Euro­pa, das sich im Krieg befin­det, ohne es zu wis­sen. Selbst jene, die es wis­sen – jene, die die­sen Krieg begon­nen haben –, ver­mei­den es sorg­fäl­tig, dies aus­zu­spre­chen, und reden wei­ter von Frie­den. Schließ­lich, so lehrt der hei­li­ge Augu­sti­nus, wün­schen auch …
Hat die Antifa das Schloß der Fürsten von Thurn und Taxis niedergebrannt? Und kam der Anstoß dazu von einem hetzerischen ARD-Podcast?
Christenverfolgung

Die Antifa auch in Europa stoppen

Gast­kom­men­tar von Car­los Kirch­mair Das Jagd­schloß der Fami­lie Thurn und Taxis in Donaus­tauf liegt in Schutt und Asche — und mit ihm auch ein Stück unse­res kul­tu­rel­len Gedächt­nis­ses. Wer die Brand­stif­ter fei­ern oder ihre Tat rela­ti­vie­ren will, steht nicht auf der Sei­te des Rechts­staats, son­dern auf der Sei­te der kul­tu­rel­len Bar­ba­rei. Wer Gebäu­de abfackelt, ist …
Papst Leo XIV. mit Italiens stellvertretendem Ministerpräsidenten und Lega-Vorsitzenden Matteo Salvini
Leo XIV.

Salvini im Vatikan – das Ende der Brandmauer

Papst Leo XIV. hat eine wei­te­re rote Linie über­schrit­ten, die sein Vor­gän­ger Fran­zis­kus zwar will­kür­lich, doch einer prä­zi­sen Agen­da fol­gend, gezo­gen hat­te: Er gewähr­te Matteo Sal­vi­ni, dem Lega-Par­tei­­vor­­­sit­­zen­­den und ita­lie­ni­schen Infra­struk­tur­mi­ni­ster, eine Audi­enz. Das Feind­bild aller Berg­o­glia­ner erhielt Ein­laß in die hei­li­gen Flu­re des Vati­kans – jener Mann, gegen den, von höch­ster Stel­le ange­ord­net, der …
Hat die New York Times die Schonfrist für Papst Leo XIV. beendet? Gegenüber Leo XIV. gilt nicht, was gegenüber Franziskus galt.
Leo XIV.

Ein Warnschuß? Die New York Times und Papst Leo XIV.

Eine Anmer­kung von Giu­sep­pe Nar­di Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 28. Juni, ver­öf­fent­lich­te die New York Times zwei Arti­kel (hier und hier), die man kaum als zufäl­lig pla­zier­te Rou­ti­ne­bei­trä­ge abtun kann. Am Vor­abend des Hoch­fe­stes der Apo­stel Petrus und Pau­lus – dem äuße­ren Fest­tag des Papst­tums und der sicht­ba­ren Ein­heit der Eccle­sia mili­tans – rück­te das US-ame­ri­­ka­­ni­­sche …
Das Kapitol der USA in Washington, der Sitz der beiden Häuser des US-Parlaments.
Hintergrund

Kardinal Cupich distanziert sich von Kapitol-Stürmern – aber nicht von Antifa und BLM-Rassenunruhen

Anmer­kun­gen von Andre­as Becker Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go und damit ein­fluß­reich­ste Kir­chen­mann in den USA, ver­ur­teil­te die Pro­te­ste von Trump-Anhän­­gern, die am Mitt­woch zur Erstür­mung des US-Kapi­tols in Washing­ton geführt hat­ten. Damit bestä­tig­te er in einem der hei­kel­sten Momen­te der US-Geschich­te einer ein­sei­ti­gen Sicht­wei­se zu huldigen.
François Hollande nimmt Julia Kristeva als Kommandeur in die Ehrenlegion auf (2015).
Genderideologie

Julia Kristeva und ihre Vergangenheit

(Paris) Am 18. Febru­ar 2015 mach­te Frank­reichs dama­li­ger Staats­prä­si­dent, der Sozia­list Fran­çois Hol­lan­de, Julia Kri­st­e­va zum Kom­man­deur der Ehren­le­gi­on, der höch­sten Rang­klas­se des Ord­re natio­nal de la Légion d’honneur. Der höch­ste zivi­le Ver­dienst­or­den Frank­reichs wur­de 1802 von Napo­le­on Bona­par­te gestiftet.