Kardinal Gerhard Müller im Il-Foglio-Interview über Papst Franziskus, Amoris laetitia und den Zeitgeist.
Hintergrund

Kardinal Müller: „Ich und Franziskus? Ich bin loyal gegenüber dem Papst, aber kein Schmeichler“

(Rom) Matteo Mat­zuzzi von Il Foglio ver­öf­fent­lich­te ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler, dem von Papst Fran­zis­kus am 30. Juni ent­las­se­nen Prä­fek­ten der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on. In dem Inter­view geht es auch um die Fra­ge, war­um Kar­di­nal Mül­ler bei der Schluß­ab­stim­mung der Bischofs­syn­ode von 2015 die ent­schei­den­de Stim­me lie­fer­te, die Kar­di­nal Kas­per vor einer Nie­der­la­ge
Erzbischof Sample bei der Zelebration der heiligen Messe im überlieferten Ritus.
Genderideologie

Erzbischof Sample: „Amoris laetitia“ hin oder her: Wer schwer gesündigt hat, kann nicht die Heilige Kommunion empfangen

(Washing­ton) Der Erz­bi­schof von Port­land, Msgr. Alex­an­der King Sam­ple, ver­öf­fent­lich­te im Zusam­men­hang mit dem umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia Richt­li­ni­en für sein Erz­bis­tum. Der Erz­bi­schof, der für sei­ne Tra­di­ti­ons­ver­bun­den­heit bekannt ist, besei­tig­te jede Ver­wir­rung, die rund um das päpst­li­che Doku­ment ent­stan­den ist, indem er die über­lie­fer­te Moral­leh­re und Sakra­men­ten­ord­nung der Kir­che bekräftigte.
Aufbahrung von Kardinal Meisner. Kniend im Bild Kardinal Woelki.
Hintergrund

„Nun gibt es auch einen Pseudo-Ratzinger“ – Scharfer Angriff von Ultrabergoglianern gegen Benedikt XVI. nach Meisner-Requiem

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag fand in Köln das Requi­em und die Bei­set­zung von Joa­chim Kar­di­nal Meis­ner statt. Der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Köln war am ver­gan­ge­nen 5. Juli im 84. Lebens­jahr ver­stor­ben. Bene­dikt XVI. über­mit­tel­te Gruß­wor­te zur Bei­set­zungs­fei­er, die von sei­nem per­sön­li­chen Sekre­tär, Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein, im Köl­ner Dom vor­ge­le­sen wur­den. Die Wort­mel­dung des vor­ma­li­gen Pap­stes
Kardinal Schönborn forderte von der Kirche "mehr Verständnis" für die "Homo-Ehe" und die Scheidung
Genderideologie

Kardinal Schönborn fordert vor Familienverbänden „mehr Verständnis der Kirche für Homo-Ehe und Scheidung“

(Dublin/​​Wien) Der Erz­bi­schof von Wien, Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born, nahm ver­gan­ge­ne Woche im iri­schen Lime­rick an der Vor­be­rei­tungs­kon­fe­renz zum Welt­fa­mi­li­en­tref­fen 2018 (WMF18) teil. Dabei trug er eigen­wil­li­ge The­sen zum The­ma Fami­lie vor. Die Irish Dai­ly Mail berich­te­te in ihrer Mitt­wochs-Aus­ga­be: „Ein umstrit­te­ner Kar­di­nal, der von eini­gen als mög­li­cher Nach­fol­ger des Pap­stes gehan­delt wird, hat die Katho­li­sche
Benedeikt XVI., maßgeblicher Autor der Enzyklika "Veritatis splendor" (1993), gratuliert Gerhard Müller zur Kardinalswürde (2016).
Papst Franziskus

Sandro Magister: „Müller ist raus. Der wirkliche Angriff richtet sich aber gegen Veritatis splendor“

„Mül­ler ist raus. Der wirk­li­che Angriff rich­tet sich aber gegen Veri­ta­tis sple­ndor[1]„Der Glanz der Wahr­heit“, Enzy­kli­ka, die am 6. August 1993 von Papst Johan­nes Paul II. ver­öf­fent­licht wur­de.. Es genügt zu sehen, daß gut vier der fünf Dubia, die Papst Fran­zis­kus im Sep­tem­ber des Vor­jah­res von den Kar­di­nä­len Wal­ter Brand­mül­ler, Ray­mond Bur­ke, Car­lo Caf­farra und
Franziskus und Kardinal Müller: "Strategie der Konservativen nicht aufgegangen".
Forum

Roberto de Mattei über den „Fall Müller“

Von Rober­to de Mat­tei* Die Ent­fer­nung von Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler stellt einen ent­schei­den­den Moment in der Geschich­te des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus dar. Mül­ler, der von Bene­dikt XVI. ernannt, am 2. Juli 2012 als Prä­fekt die Lei­tung der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re über­nahm, ist erst 69 Jah­re alt. Es ist noch nie vor­ge­kom­men, daß ein
Trifft die "Revolution" demnächst das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie?
Hintergrund

Paglias „Revolution“ im Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familie – Schockenhoffs Niederlage im schlesischen Neiße

(Rom) Papst Fran­zis­kus setzt sei­ne Abkehr von den „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te“ durch struk­tu­rel­le Umbau­ten im Vati­kan fort. Neben der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben trifft die­ser Umbau vor allem das Päpst­li­che Insti­tut Johan­nes Paul II. für Stu­di­en zu Ehe und Fami­lie. Bei­den Ein­rich­tun­gen waren von Papst Johan­nes Paul II. zur Unter­stüt­zung der „Kul­tur des Lebens“
Papst Franziskus: "Unterscheidung", sonst herrschen Verschlossenheit und Stillstand.
Hintergrund

Widerspruch „tötet“, „tötet“, „tötet“ – Gab Franziskus den Kardinälen am 8. Mai eine Antwort auf ihre „Dubia“?

(Rom) Der Vati­ka­nist Edward Pen­tin (Natio­nal Catho­lic Regi­ster) stell­te gestern die Fra­ge in den Raum, ob Papst Fran­zis­kus mit sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in San­ta Mar­ta vom ver­gan­ge­nen 8. Mai auf die Dubia (Zwei­fel) der vier Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, Caf­farra und Meis­ner geant­wor­tet habe. Die Fra­ge ist wegen des infor­mel­len Cha­rak­ters der San­ta-Mar­ta-Pre­­di­g­ten schwer zu beant­wor­ten.