Polnische Bischofskonferenz liest "Amoris laetitia" in der Tradition und schließt Zulassung "wiederverheirateter Geschiedener" zu den Sakramenten aus.
Nachrichten

Polnische Bischöfe sagen Nein zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene

(War­schau) Polens Bischö­fe haben nun for­ma­li­siert, was sich bereits in den ver­gan­ge­nen Mona­ten abge­zeich­net hat­te: Sie sagen „Nein“ zur Kom­mu­ni­on für wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne. Damit stel­len sie sich offen gegen die Linie von Papst Fran­zis­kus, ohne dies aber zu sagen. Dar­in liegt die Schwä­che ihrer anson­sten star­ken Posi­ti­on, mit der sie die direkt und indi­rekt die
Kapelle der Italienischen Botschaft in Kabul
Hintergrund

Afghanistan dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht

(Kabul) Pater Gio­van­ni Maria Sca­le­se, der Ordi­na­ri­us der Mis­si­on sui gene­ris Afgha­ni­stan, hat das zen­tral­asia­ti­sche Land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens geweiht.
Glasunow: Der Großinquisitor
Forum

Die Parabel vom Großinquisitor

Von Wolf­ram Schrems* Das Bild von Papst Fran­zis­kus, der am 2. Okto­ber mit sorg­sam aus­ge­such­ten, somit pri­vi­le­gier­ten, „Bedürf­ti­gen und Migran­ten“ in der Haupt­kir­che von Bolo­gna schmau­ste, wur­de von den Mas­sen­me­di­en weit­hin ver­brei­tet. Der Papst sen­det als Gast­ge­ber des in einem Kir­chen­raum ver­an­stal­te­ten Ban­ketts (halal, wie man irgend­wo lesen konn­te) eine deut­li­che Bot­schaft aus.
Kardinalstaatssekretär Parolin und Papst Franziskus: Wer wird Franziskus II.?
Hintergrund

Wer wird Franziskus II.

(Rom) In der katho­li­schen Kir­che herrscht erheb­li­che Unru­he. Das gilt beson­ders für Rom. Ein Grund dafür ist die Cor­rec­tio filia­lis, eine Zurecht­wei­sung wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en, die von zahl­rei­chen katho­li­schen Per­sön­lich­kei­ten Papst Fran­zis­kus wegen sei­nes nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia vor­ge­legt wur­de. Die Unru­he läßt die Fra­ge nach dem Nach­fol­ger von Fran­zis­kus auf dem Stuhl
Weltweites Interesse der Gläubigen an der "Correctio filialis".
Forum

Correctio filialis – eine erste Zwischenbilanz

Von Rober­to de Mat­tei* Am 25. Sep­tem­ber, dem Tag nach der Ver­öf­fent­li­chung der Cor­rec­tio filia­lis an Papst Fran­zis­kus, demen­tier­te Greg Bur­ke, der Spre­cher des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes, die von der Pres­se­agen­tur ANSA gemel­de­te Nach­richt, daß der Hei­li­ge Stuhl den Zugang zur Inter­net­sei­te der Cor­rec­tio gesperrt hat­te, unter Zuhil­fe­nah­me von viel Ironie:
Prof. Robert Spaemann: "Ich bin schockiert" über die Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia.
Nachrichten

„Eine Kirche, die sich anpaßt, wird nicht mehr imstande sein, zu missionieren“

Prof. Robert Spae­mann zählt nicht nur zu den größ­ten Phi­lo­so­phen unse­rer Tage. Sei­ne Stim­me hat vor allem in der katho­li­schen Welt, die durch die Amts­füh­rung und Leh­ren von Papst Fran­zis­kus irri­tiert und erschüt­tert ist, gro­ße Auto­ri­tät. Mai­ke Hick­son führ­te mit Prof. Spae­mann über die Ent­las­sung sei­nes Kol­le­gen, des öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen Josef Sei­fert, wegen des­sen Kri­tik
Ist Papst Franziskus auf einem Auge blind? Besorgte Kritiker von Amoris laetitia erhalte keine Antwort.
Liturgie & Tradition

Correctio filialis: „Erwarten ein mea culpa des Papstes“ – Interview mit Prof. Joseph Shaw

(Rom) Von einer „in der jün­ge­ren Geschich­te bei­spiel­lo­sen“ Akti­on spricht die Tages­zei­tung Il Giorn­a­le. Sie ver­öf­fent­lich­te gestern ein Inter­view mit Joseph Shaw, einem der Initia­to­ren der Cor­rec­tio filia­lis. Shaw, ein Sohn des 3. Baron Craigmyle, ist Pro­fes­sor der Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Oxford.
Papst Franziskus antwortet in Cartagena den kolumbianischen Jesuiten.
Hintergrund

Papst Franziskus zu Jesuiten: Kritik an Amoris laetitia „falsch“, Amoris laetitia ist „thomistisch“

(Rom) Papst Fran­zis­kus traf sich bei sei­nem Kolum­­bi­en-Besuch mit Jesui­ten des Lan­des, zu denen er auch über Amo­ris lae­ti­tia und die Kri­tik dar­an sprach. Dabei han­del­te es sich weni­ger um die Ant­wort an sei­ne Kri­ti­ker als viel­mehr um eine Befehls­aus­ga­be an sei­ne Ordens­brü­der, Amo­ris lae­ti­tia zu verteidigen.