Zehn Jahre Amoris laetitia: Leo XIV. nimmt keine Korrektur oder zumindest Präzisierung vor, sondern bestätigt den bergoglianischen Kurs
Leo XIV.

Amoris laetitia und Leo XIV.: Keine Korrektur, sondern Kontinuität

Zum zehn­ten Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der umstrit­te­nen post­syn­oda­len Exhorta­ti­on Amo­ris lae­ti­tia wur­de von Papst Leo XIV. ein eige­nes Schrei­ben vor­ge­legt. Ange­sichts der anhal­ten­den theo­lo­gi­schen Kon­tro­ver­sen um die­ses Doku­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf sei­ne moral­theo­lo­gi­schen und sakra­men­ta­len Impli­ka­tio­nen – stell­te sich im Vor­feld die Fra­ge, ob das neue Pon­ti­fi­kat Anlaß zu einer Klä­rung, Kor­rek­tur oder
Msgr. Pedro Daniel Martínez Perea, Kritiker von Amoris laetitia und dafür von Franziskus abgesetzter Bischof von San Luis, wurde von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kritiker von Amoris laetitia rehabilitiert?

Am gest­ri­gen 5. März 2026 emp­fing Papst Leo XIV. den eme­ri­tier­ten Bischof von San Luis in Argen­ti­ni­en, Mon­si­gno­re Pedro Dani­el Mar­tí­nez Perea, in Audi­enz. Die Begeg­nung erreg­te in kirch­li­chen Beob­ach­ter­krei­sen erheb­li­che Auf­merk­sam­keit, denn Msgr. Mar­tí­nez Perea ist einer jener Bischö­fe, die früh und deut­lich Kri­tik an der pasto­ra­len Linie von Papst Fran­zis­kus und ins­be­son­de­re an
Am 19. März jährt sich zum zehnten Mal die Promulgierung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus. Eine Korrektur ist noch nicht erfolgt.
Nachrichten

Zehn Jahre Amoris laetitia

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Zehn Jah­re sind ver­gan­gen, seit Papst Fran­zis­kus das apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ver­öf­fent­licht hat. In die­sem Zeit­raum hat sich die Lage der Fami­lie wei­ter ver­schlech­tert. Betrach­tet man etwa die Sta­ti­sti­ken des ita­lie­ni­schen Sta­ti­stik­am­tes Istat, so ist allein in Ita­li­en die Zahl der Geschie­de­nen seit 2015 um 59 Pro­zent gestie­gen und über­schritt im
Allegorie der Kirche als Hüterin der Wahrheit: Fresko von Andrea di Bonaiuto im Spanischen Saal der Dominikanerkirche Santa Maria Novella in Florenz (um 1365–1367)
Forum

Loyalität, Wahrheit und Ambivalenz unter dem Pontifikat von Papst Franziskus

Von Con­tra Ambi­va­lent Die fol­gen­de Ana­ly­se ver­steht sich als Bei­trag zum theo­lo­gi­schen Dis­kurs auf Grund­la­ge öffent­lich zugäng­li­cher Tex­te und Ereig­nis­se. Sie erhebt weder dis­zi­pli­nä­re Auto­ri­tät noch mora­li­sche Ankla­ge, son­dern zielt auf begriff­li­che Klä­rung. 1. Anschluss an den ersten Auf­satz – Ambi­va­lenz als Vor­aus­set­zung der Loya­li­täts­fra­ge Im vor­aus­ge­hen­den Auf­satz „Zur inne­ren Logik des Pon­ti­fi­kats von Papst
Kardinal Dominik Duka, emeritierter Erzbischof von Prag, ist in den heutigen Morgenstunden verstorben
Genderideologie

Kardinal Dominik Duka ist tot: Er stellte sich Amoris laetitia entgegen und warnte vor neuen Totalitarismen

Kar­di­nal Domi­nik Duka, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Prag in der Tsche­chi­schen Repu­blik, ist gestor­ben.Er war erneut in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wor­den, nach­dem er erst am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag dar­aus ent­las­sen wor­den war, um zu Hau­se wei­ter betreut zu wer­den. Im Mili­tär­kran­ken­haus ver­schied er in den frü­hen Mor­gen­stun­den des heu­ti­gen Tages. Kar­di­nal Duka wur­de 82 Jah­re alt. Mit
Kardinal Willem Eijk verteidigt mit seinem Buch "Das Band der Liebe" das Ehesakrament – und tut dies mit großer pastoraler Sensibilität auch bewußt gegen das umstrittene bergoglianische Schreiben Amoris laetitia.
Nachrichten

Kardinal: Bei sexuellen Handlungen kein Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene

Wie­der­ver­hei­ra­te­te geschie­de­ne Paa­re kön­nen in der Kir­che die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on „nur emp­fan­gen, wenn sie kei­ne sexu­el­len Bezie­hun­gen haben“. Der nie­der­län­di­sche Kar­di­nal Wil­lem Eijk, Erz­bi­schof von Utrecht, bekräf­tig­te ein festes katho­li­sches Prin­zip, das Papst Fran­zis­kus in sei­nem nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia abzu­schwä­chen versuchte.
Welche Bilanz läßt sich nach den ersten 100 Tagen des Pontifikats von Leo XIV. ziehen?
Forum

Die ersten 100 Tage von Papst Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Am 17. August kehr­te Leo XIV. end­gül­tig in den Vati­kan zurück, nach der Som­mer­pau­se in Castel Gan­dol­fo. An die­sem Tag waren zugleich die ersten 100 Tage sei­nes Pon­ti­fi­kats ver­gan­gen, das am 8. Mai 2025 begann.
Papst Leo XIV. zelebrierte gestern auf dem Petersplatz die Messe für die Heilig-Jahr-Wallfahrt der Familien
Leo XIV.

Leo XIV. widerspricht Amoris laetitia

Wider­sprach Papst Leo XIV. Amo­ris lae­ti­tia, dem umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben sei­nes Vor­gän­gers Franziskus?
Saß mit Franziskus ein Freimaurer auf dem Stuhl Petri? Ja, sagt Antonio Romano in seinem Buch, das eine harte Abrechnung mit dem zu Ende gegangenen Pontifikat ist.
Nachrichten

„Ein Freimaurer auf dem Stuhl Petri“?

Gestern erschien in Ita­li­en das Buch von Anto­nio Roma­no: Un masso­ne sul­la cat­te­dra di Pie­tro. Dia­gno­si psi­co­lo­gi­ca di un fal­so pro­fe­ta (Ein Frei­mau­rer auf dem Stuhl Petri. Psy­cho­lo­gi­sche Dia­gno­se eines fal­schen Pro­phe­ten). Das Werk ist im Ver­lag Pha­sar erschie­nen und umfaßt 454 Sei­ten. Beim Autor han­delt es sich mut­maß­lich um das Pseud­onym eines Fach­arz­tes. Das