Es gibt Geschichten, die auf einfache Weise etwas Wesentliches über den christlichen Glauben sagen. Eine solche Geschichte ereignete sich am vergangenen Sonntag in Presidente Prudente im brasilianischen Bundesstaat São Paulo. Dort empfing Hayako Morimoto im Alter von 101 Jahren das Sakrament der Taufe.
Die Taufe wurde am 13. September während der Heiligen Messe um 17 Uhr im Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel gefeiert. Die dortige Gemeinde berichtete von einem „Moment großer Freude und tiefer Ergriffenheit“.
Mit ihrem Ja zum Glauben hat Frau Morimoto einen neuen Weg als Tochter Gottes und als Glied der Kirche begonnen. „Ihre Geschichte erinnert uns daran, daß es für das Herz niemals zu spät ist, sich der Liebe Gottes zu öffnen“, heißt es in dem Bericht.
Auf den veröffentlichten Bildern ist zudem zu erkennen, daß die 101jährige offenbar auch ihre Erste Heilige Kommunion empfing. Taufe und Eucharistie wurden damit zu einem besonderen Beginn ihres Lebens aus dem Glauben.
Ihr Beispiel zeige, daß es keine Altersgrenze gibt, um zu Gott „Ja“ zu sagen, so der Bericht der Gemeinde.
„Möge dieser besondere Augenblick der Beginn eines Weges voller Glaube, Hoffnung und Liebe sein, stets geführt von der Gegenwart Christi und unter dem Schutz der Fürsprache Unserer Lieben Frau“, wünscht die Gemeinde der Neugetauften.
Das Heiligtum schließt seinen Bericht mit den Worten Christi aus dem Johannesevangelium: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6).
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Facebook (Screenshot)
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