Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (r.) und Kardinal Raymond Burke (l.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
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Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
Papst Leo XIV. verweilte vor dem verehrten Dreifaltigkeitsfresko in Vallepietra.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. besuchte in den Sommerferien Montecassino, Vallepietra und Subiaco

Wäh­rend sei­nes Som­mer­auf­ent­halts in Castel Gan­dol­fo unter­nahm Papst Leo XIV. bereits meh­re­re unan­ge­kün­dig­te Pil­ger­fahr­ten zu eini­gen der bedeu­tend­sten geist­li­chen Orte Mit­tel­ita­li­ens. Die pri­va­ten Besu­che führ­ten ihn zunächst zur Bene­dik­ti­ner­ab­tei Mon­te­cas­si­no und zwei Tage spä­ter zum Drei­fal­tig­keits­hei­lig­tum in Vall­epie­tra sowie zu den Bene­dik­ti­ner­klö­stern von Subia­co. Im Mit­tel­punkt aller Sta­tio­nen stan­den Gebet, Begeg­nun­gen mit den Ordens­ge­mein­schaf­ten und
Der neue Apostolische Nuntius für Argentinien, Msgr. Michael Banach, ist in Buenos Aires eingetroffen
Leo XIV.

Neuer Nuntius in Buenos Aires angekommen

Mit der Ankunft des neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in Argen­ti­ni­en ist offen­bar das letz­te for­ma­le Hin­der­nis für die erwar­te­te Ankün­di­gung der ersten Süd­ame­ri­ka­rei­se von Papst Leo XIV. besei­tigt. Der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Erz­bi­schof Micha­el Banach traf am 22. Juli in Bue­nos Aires ein und über­nimmt damit offi­zi­ell die diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung des Hei­li­gen Stuhls in Argentinien.
Treffen der Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz mit linken Gewerkschaftsführern: Wer sind die Bischöfe, wer die Gewerkschaftsführer?
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Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig
Papst Franziskus und Kardinal Arthur Roche: erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Leo XIV.

Fünf Jahre „Traditionis custodes“ – eine negative Bilanz

Zum fünf­ten Jah­res­tag von Tra­di­tio­nis cus­to­des zieht der Vati­ka­nist Micha­el Hay­nes eine ernüch­tern­de Bilanz. In einer Ana­ly­se, die am 16. Juli 2026 auf dem Por­tal Per­Ma­ri­am erschien, ver­tritt Hay­nes die The­se, daß das von Papst Fran­zis­kus erlas­se­ne Motu pro­prio die lit­ur­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Kir­che nicht been­det, son­dern neu ent­facht habe.
Entsteht auf den Dächern des Petersdoms ein Restaurant, in dem man künftig sogar abendessen wird können? Selbst Gourmet-Medien (siehe Bild) haben sich mit der Angelegenheit befaßt.
Leo XIV.

Abendessen auf dem Dach des Petersdoms? Bistro steht vor der Eröffnung

Nach Mona­ten der Ruhe scheint das umstrit­te­ne Pro­jekt eines Bistros auf der Dach­ter­ras­se des Peters­doms unmit­tel­bar vor der Ver­wirk­li­chung zu ste­hen. Was von den Ver­ant­wort­li­chen zwi­schen­zeit­lich beschwich­ti­gend als blo­ßer „klei­ner Ver­pfle­gungs­punkt“ bezeich­net wur­de, hat sich inzwi­schen als voll aus­ge­stat­te­ter Gastro­no­mie­be­trieb mit Küche her­aus­ge­stellt. Nach Infor­ma­tio­nen der römi­schen Tages­zei­tung Il Mess­ag­ge­ro sind die Bau­ar­bei­ten inzwi­schen abge­schlos­sen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Meine Unterstützung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer brach­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach sei­ne Sor­ge zum Aus­druck, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf­grund der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen mög­li­cher­wei­se nicht mehr in die vol­le Gemein­schaft der Kir­che zurück­fin­den könn­te, wie es im Lau­fe der Geschich­te bereits ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen ergan­gen ist. Zugleich betont er, daß die
Kardinal Burke fordert die Abkehr vom Synodalismus, die Korrektur von Traditionis custodes und die Errichtung eines eigenen Dikasteriums für die Tradition
Leo XIV.

Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und
Da sich die römische Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen 2026 auf einer ganz anderen Ebene der Rechtsqualität bewegt als 1988, geht die FSSPX den Rechtsweg und rekurriert beim Heiligen Stuhl gegen das Exkommunikationsdekret.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die
Kardinal Cristobal López Romero, Erzbischof von Rabat und als Bergoglianer einer der eifrigsten Verteidiger von Dokumenten wie Amoris laetitia und Fiducia supplicans, sieht sich mit Vorwürfen des sexuellen Mißbrauchs konfrontiert. Der Vatikan leitete Voruntersuchungen ein.
Genderideologie

Vorwürfe gegen prominenten Bergoglianer

Der spa­ni­sche Kar­di­nal Cri­stó­bal López Rome­ro, in der his­pa­ni­schen Welt einer der bekann­te­sten Ver­tre­ter des kir­chen­po­li­ti­schen Kur­ses von Papst Fran­zis­kus und ein ent­schie­de­ner Ver­tei­di­ger sowohl von Amo­ris lae­ti­tia als auch von Fidu­cia sup­pli­cans, sieht sich mit schwer­wie­gen­den Vor­wür­fen kon­fron­tiert. Gegen den Erz­bi­schof von Rabat läuft eine Vor­un­ter­su­chung des Hei­li­gen Stuhls, nach­dem min­de­stens fünf Frau­en ihn