Generalaudienz/ Katechese

„Barmherzig sein, heißt vollkommen sein, ‚perfekt‘ sein“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, das Mot­to des außer­or­dent­li­chen Hei­li­gen Jah­res ist dem Abschnitt des Lukas­evan­ge­li­ums ent­nom­men, den wir eben gehört haben: „Seid barm­her­zig, wie es auch euer Vater ist!“ (6,36). Dies ist nicht ein­fach ein Slo­gan, son­dern eine Lebens­auf­ga­be. Das ver­deut­licht auch die Par­al­lel­stel­le bei Mat­thä­us: „Ihr sollt also voll­kom­men sein, wie es auch euer
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„Kommt alle zu mir“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, ein beson­de­rer Aus­druck der Güte Got­tes ist die Sor­ge Jesu für die Men­schen, die schwe­re Müh­sal zu tra­gen haben. Er lädt sie ein, ihm zu fol­gen, damit sie bei ihm Ruhe fin­den (vgl. Mt 11,28ff). Mit der Auf­for­de­rung „Kommt alle zu mir“ wen­det sich Jesus an die Nie­der­ge­schla­gen, die Armen und
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„In Jesus zeigt sich Gottes Gerechtigkeit in erster Linie als Barmherzigkeit“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, im Evan­ge­li­um hören wir von der Fra­ge Johan­nes’ des Täu­fers, ob Jesus wirk­lich der erwar­te­te Mes­si­as sei. Mit sei­ner Ant­wort macht Jesus deut­lich, dass er das kon­kre­te Werk­zeug der Barm­her­zig­keit Got­tes ist. Er ist vom Vater gesandt, um allen Trost und Heil zu brin­gen und um die Sün­der zur Umkehr zu rufen. 
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„Die Begegnung mit Jesus wurde für sie zur Heilung an Leib und Seele. Jesus schenkte ihr ihre Würde zurück“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der Lesung aus dem Mat­thä­us­evan­ge­li­um haben wir von einer Frau gehört, die schon seit zwölf Jah­ren an Blu­tun­gen litt und von Jesus geheilt wur­de. Neben den gro­ßen kör­per­li­chen Beschwer­den litt die Frau dar­über hin­aus unter der Last, nach dem Gesetz des Moses für unrein gehal­ten zu werden. 
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„Unerschütterlicher Willen Gottes, auch uns nahe zu sein und uns zu retten“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, im Mat­thä­us­evan­ge­li­um wird von der Spei­sung der vier­tau­send Men­schen berich­tet. Jesus, der sich nach dem Tod Johan­nes des Täu­fers ein wenig in die Ein­sam­keit zurück­zie­hen woll­te, hat­te Mit­leid mit den vie­len Men­schen , die ihn such­ten, und heil­te ihre Kran­ken. Die­ses Mit­leid offen­bart den uner­schüt­ter­li­chen Wil­len Got­tes, auch uns nahe zu
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„Jesus ist uns nahe und will uns sein Wort des Trostes schenken: ‚Weine nicht!‘ “

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, im Zen­trum der Erzäh­lung von der Auf­er­weckung des jun­gen Man­nes von Naï n steht das gro­ße Mit­leid und Erbar­men, das Jesus mit der Mut­ter hat, die um ihren ein­zi­gen Sohn trau­ert. Wenn wir in die­sem Jubi­lä­ums­jahr durch die Hei­li­ge Pfor­te gehen, sol­len wir uns an die­se Bege­ben­heit am Stadt­tor von Naï
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„Keine Zukunft für den Kontinent ohne Rückbesinnung auf eine christliche Sicht des Menschen“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, nach 25 Jah­ren ist der Welt­ju­gend­tag in die­sen Tagen ein zwei­tes Mal nach Polen gekom­men. Wie 1991 in Tschen­sto­ch­au hat er dies­mal in Kra­kau jun­ge Men­schen aus der gan­zen Welt zusam­men­ge­führt. Das bun­te Fah­nen­meer im Jor­­­dan-Park und auf dem Cam­pus Miser­i­cor­diae mach­te die fröh­li­che Gemein­schaft der vie­len Natio­nen deut­lich und die
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„Barmherzigkeit hat Augen, um hinzusehen, Ohren, um zuzuhören, Hände, um wieder aufzurichten“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, man kann viel über Barm­her­zig­keit spre­chen; wich­ti­ger ist es, die Barm­her­zig­keit zu leben. In Anleh­nung an ein Wort aus dem Jako­bus­brief (vgl. 2,17) kön­nen wir sagen: Die Barm­her­zig­keit für sich allein ist tot, wenn sie nicht Wer­ke vor­zu­wei­sen hat. Was die Barm­her­zig­keit leben­dig macht, ist die fort­wäh­ren­de Dyna­mik des Zuge­hens auf
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„Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der Lesung aus dem Lukas­evan­ge­li­um, die wir eben gehört haben, wen­det sich ein Aus­sät­zi­ger an Jesus: „Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein wer­de“ (5,12). Er bit­tet nicht ein­fach dar­um, gesund zu wer­den, son­dern um Rein­heit, um umfas­sen­de Hei­lung. Aus­satz galt als Ver­un­rei­ni­gung des gan­zen Men­schen; ein