Marie Antoinette, österreichische Erzherzogin und als Ehefrau von Ludwig XVI. Königin von Frankreich und Navarra, wurde am 16. Oktober 1793 von den Revolutionären hingerichtet
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Quis ut Virgo?

Von Rober­to de Mat­tei* Am 16. Okto­ber 1793 ereig­ne­te sich wohl das abscheu­lich­ste Ver­bre­chen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on: die Hin­rich­tung der Köni­gin von Frank­reich, Marie Antoi­net­te, nach einem Schau­pro­zeß vor dem Revo­lu­ti­ons­tri­bu­nal. Über Marie Antoi­net­te schrieb Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra: „Es gibt See­len, die erst groß wer­den, wenn die Stür­me des Unglücks über sie her­ein­bre­chen. Marie
Louis Martin (1823-1894) und Zélie Guérin (1831-1877), die Eltern der heiligen Therese von Lisieux
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Die Familie bei Leo XIV. und der synodale Weg

Deutsch­land, das Land der Dich­ter und Den­ker, hat sei­ne Füh­rungs­rol­le nicht ver­lo­ren – nur ihr Vor­zei­chen hat sich ver­kehrt. Die einst schöp­fe­ri­sche Gei­stes­kraft treibt heu­te eine nega­ti­ve The­men­füh­rer­schaft an: als Muster­schü­ler der Kli­ma­re­li­gi­on, als Zer­stö­rer der eige­nen Spra­che und als Geburts­hel­fer jener zer­set­zen­den Dyna­mik, die die Kir­che seit jenem Moment schwächt, da der Rhein beim
Papst Franziskus sprach sich mehrfach gegen den marianischen Titel der "Miterlöserin" aus, dabei spielten zwei Frauen in seinem Pontifikat eine Rolle, die Orden angehörten, die nach der Miterlöserin benannt sind: rechts Sr. Rita Mboshu Kongo, links die Dienerin Gottes Rosa Staltari
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Die „Corredemptrix“ zwischen Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus

Von P. Pao­lo M. Sia­no*  Auch unter dem Pon­ti­fi­kat Bene­dikts XVI. (2005–2013) setz­te die mit­er­lö­sungs­be­zo­ge­ne Bewe­gung ihre Tätig­keit mit gro­ßer Frei­heit fort. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind die Sym­po­si­en und Stu­di­en über Maria, die Mit­erlö­se­rin, die von den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta betreut wur­den. Es ist bemer­kens­wert, daß auch in ande­ren kirch­li­chen Krei­sen Posi­tio­nen ver­tre­ten wer­den, die sich die­ser
Maria Miterlöserin, ein Marientitel, der seit Jahrhunderten in Verwendung ist
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Die „Corredemptrix“ zur Zeit Papst Johannes Pauls II.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Unter dem Pon­ti­fi­kat Johan­nes Pauls II. (1978–2005) kam es zu einer kraft­vol­len Wie­der­be­le­bung der theo­lo­gi­schen Mit­er­­lö­sungs-Bewe­­gung (movi­men­to corredenzionista).
Prozession ad Petri Sedem in Rom am 25. Oktober 2025
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Sieben Lehren der Wallfahrt Ad Petri Sedem

Von Paix Lit­ur­gi­que* Am 24. Okto­ber 2025 fand in den Räum­lich­kei­ten des Augu­sti­nia­num in Rom das 10. Pax-Lit­ur­­gi­­ca-Tre­f­­fen im Rah­men der XIV. Sum­­morum-Pon­ti­­fi­­cum-Wal­l­­fahrt „ad Petri Sedem“ statt. Seit 2011 ver­ei­nen die­se Ver­an­stal­tun­gen Gläu­bi­ge aus aller Welt, die Papst Bene­dikt XVI. die Ehre erwei­sen wol­len, der – nach so vie­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen – mit der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes
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Der Heilige Rosenkranz – Eine Schule des Gebets

Von P. Ser­a­fi­no Maria Lan­zet­ta* Das Gebet des Hei­li­gen Rosen­kran­zes erfreut sich einer lan­gen Tra­di­ti­on und gro­ßer Zunei­gung unter den Chri­sten. Am Ende die­ses Monats Okto­ber wol­len wir über die­ses Gebet nach­den­ken, das so vie­le Hei­li­ge her­vor­ge­bracht hat und von so vie­len Hei­li­gen geliebt und ver­brei­tet wurde.
Kardinal Raymond Burke zelebrierte am 25. Oktober erstmals wieder ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus im Petersdom
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Die feierliche Messe von Kardinal Burke an der Kathedra Petri

Von Rober­to de Mat­tei* Das Ereig­nis besitzt eine Bedeu­tung – auch eine sym­bo­li­sche –, die weit über das hin­aus­geht, was man sich heu­te viel­leicht vor­zu­stel­len ver­mag; und sei­ne Erin­ne­rung ver­dient es, der Betrach­tung des Histo­ri­kers von mor­gen anver­traut zu werden.
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Fünf Ratschläge für den Pfarrer

Von Guil­ler­mo Vil­la Trueba* Fra­gen sind fas­zi­nie­ren­de klei­ne Geschöp­fe – sie kom­men in allen Grö­ßen und Schat­tie­run­gen daher. Eine sol­che Fra­ge war es, die mir unlängst ein lie­ber Prie­ster­freund stell­te – ein umtrie­bi­ger, klu­ger und scharf­sin­ni­ger Costa­ri­ca­ner: „Don Guil­ler­mo, Sie sind viel in der Welt her­um­ge­kom­men und ken­nen die Lage unse­rer Kir­che an vie­len Orten. Sagen
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Zeugnis für die Wahrheit – Kardinal Müller über das Trojanische Pferd in der Kirche

Am 9. Okto­ber erschien in den USA das Buch The Tro­jan Hor­se in the Catho­lic Church („Das Tro­ja­ni­sche Pferd in der katho­li­schen Kir­che“). Autor ist „Father Enoch“ – ein Pseud­onym eines Prie­sters, der anonym blei­ben möch­te, „wegen der Risi­ken von Repres­sio­nen gegen die­je­ni­gen, die den Moder­nis­mus und die Häre­sie in der Kir­che kri­ti­sie­ren“. Das Vor­wort
Der heilige Augustinus, Bischof und Kirchenvater
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Der heilige Augustinus und die Krise der gegenwärtigen Welt

Von Rober­to de Mat­tei* Der brü­chi­ge Waf­fen­still­stand im Gaza­strei­fen darf kei­ne Illu­sio­nen näh­ren – weder hin­sicht­lich der Zukunft die­ses Abkom­mens noch in bezug auf die Mög­lich­keit eines bal­di­gen Frie­dens­schlus­ses zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne. Zwi­schen den bei­den gegen­wär­tig andau­ern­den Kon­flik­ten besteht zudem ein grund­le­gen­der Unter­schied. Das Abkom­men von Gaza war vor allem des­halb mög­lich, weil