Rosenkranznovene gegen Traditionis custodes

Petrusbruderschaft


Die Petrusbruderschaft ist der Hauptdorn, der mit Traditionis custodes gezogen werden soll.
Die Petrusbruderschaft ist der Hauptdorn, der mit Traditionis custodes gezogen werden soll.

Der Distrikt der Petrus­bru­der­schaft im deut­schen Sprach­raum hat­te als Reak­ti­on auf das erschüt­tern­de Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des zur Gebets­ak­ti­on eines Leben­di­gen Rosen­kran­zes auf­ge­ru­fen. Die­se wird im Okto­ber mit einer Rosen­kranz­no­ve­ne fortgesetzt.

Die Gebets­in­itia­ti­ve Leben­di­ger Rosen­kranz fand ein sol­ches Echo, daß die Gebets­zei­ten – jeweils 20 Minu­ten – sofort dop­pelt und drei­fach belegt wer­den konn­ten. Die Initia­ti­ve wird nun als Rosen­kranz­no­ve­ne fort­ge­setzt. Vom Rosen­kranz­sonn­tag am 3. Okto­ber bis zum Fest der Mut­ter­schaft Mari­ens am 11. Okto­ber wer­den die Gläu­bi­gen auf­ge­ru­fen, neun Tage hin­durch für Anlie­gen im Zusam­men­hang mit dem Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des zu beten:

  1. für den Hei­li­gen Vater und alle Bischö­fe, die nun maß­ge­ben­de Ent­schei­dun­gen bezüg­lich der Petrus­bru­der­schaft und der tra­di­tio­nel­len Lit­ur­gie zu tref­fen haben;
  2. für alle Prie­ster und Semi­na­ri­sten unse­rer Bru­der­schaft um Treue, Ehr­furcht und Gehor­sam in ihrem kirch­li­chen Dienst und
  3. für alle Gläu­bi­gen in unse­ren Apo­sto­la­ten und für alle, die der tra­di­tio­nel­len Mes­se ver­bun­den sind, damit sie mutig die­se Zeit der Prü­fung anneh­men und gestärkt aus die­ser hervorgehen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL