Papst Franziskus: „Wind von Pfingsten“ möge über Bischofssynode wehen, damit sie den „Schrei des Volkes“ hört

Eröffnung der Bischofssynode 2014 durch Papst Franziskus im Petersdom in Rom
Eröffnung der Bischofssynode 2014 durch Papst Franziskus im Petersdom in Rom

(Vati­kan) Mit zwei Anspra­chen gab Papst Fran­zis­kus bei der Gebets­vi­gil am Vor­abend und bei der Pre­digt zur Eröff­nung der Bischofs­syn­ode den 191 Syn­oden­vä­tern eini­ges mit auf den Weg. Dar­aus erge­ben sich zwei Fra­gen:  Was sag­te der Papst? Und vor allem: Was mein­te der Papst damit genau? Was meint er kon­kret im Zusam­men­hang mit der Bischofs­syn­ode und deren Fra­ge­stel­lun­gen, wenn er die „Hir­ten“ mit den „Win­zern“ aus dem Gleich­nis Jesu gleich­setzt, die Got­tes „Traum“ von sei­nem Volk „ver­ei­teln“ und den Menschen„unerträgliche Lasten auf die Schul­tern“ legen? Und was, wenn er sagt, daß der „Schrei des Vol­kes“ ertönt, und sich die Hir­ten den „Geruch“ des Vol­kes aneig­nen und des­sen Wil­len ergrün­den und sich schließ­lich vom „Wind von Pfing­sten“ anrüh­ren las­sen sol­len, um „krea­ti­ve“ (…) „neue und unge­ahn­te Mög­lich­kei­ten“ zu ent­decken?

Mit einem Pon­ti­fi­kal­amt im Peters­dom eröff­ne­te Papst Fran­zis­kus am heu­ti­gen Vor­mit­tag die Außer­or­dent­li­che Bischofs­syn­ode über die Fami­lie. Zwei Wochen lang wer­den 191 Syn­oden­vä­ter und 60 Bera­ter und Beob­ach­ter zum The­ma Fami­lie und Ehe dis­ku­tie­ren. Grund­la­ge ist ein Arbeits­pa­pier, das vom stän­di­gen Sekre­ta­ri­at der Syn­ode unter dem Vor­sitz von Gene­ral­se­kre­tär Loren­zo Kar­di­nal Bal­dis­se­ri, einem engen Ver­trau­ten des Pap­stes, erar­bei­tet wur­de. Täg­lich soll eine Pres­se­er­klä­rung über den Ver­lauf der Bischofs­syn­ode infor­mie­ren.

Pontifikalamt im Petersdom — Der „Traum Gottes“

In sei­ner Pre­digt sprach der Papst vom Wein­berg als „Traum Got­tes“. Die­ser „Traum“ sei „sein Volk: Er hat es gepflanzt und er pflegt es mit gedul­di­ger und treu­er Lie­be, damit es ein hei­li­ges Volk wird, ein Volk, das vie­le gute Früch­te der Gerech­tig­keit bringt.“ Doch „sowohl in der alten Weis­sa­gung als auch im Gleich­nis Jesu wird der Traum Got­tes ver­ei­telt.“

Jesus wen­de sich mit sei­nem Gleich­nis „an die Füh­rungs­schicht“: „Das ist die Auf­ga­be der Füh­ren­den im Volk: den Wein­berg mit Frei­heit, Krea­ti­vi­tät und Fleiß zu pfle­gen.“ Mit der „Füh­rungs­schicht“ meint der Papst die Hir­ten und ver­gleicht die­se mit den Win­zern, die den Wein­berg „an sich geris­sen haben; in ihrer Gier und ihrem Hoch­mut mei­nen sie, mit ihm zu machen, was sie wol­len, und so neh­men sie Gott die Mög­lich­keit, sei­nen Traum von dem Volk, das er sich erwählt hat, zu ver­wirk­li­chen.“

Der Papst geht noch wei­ter in sei­ner Ankla­ge an die Hir­ten: „Und um die­se Gier zu befrie­di­gen, laden die schlech­ten Hir­ten den Men­schen uner­träg­li­che Lasten auf die Schul­tern, die zu tra­gen sie sel­ber aber kei­nen Fin­ger rüh­ren (vgl. Mt 23,4).“

Die Bischofs­syn­ode sei dazu da, „den Wein­berg des Herrn bes­ser zu pfle­gen und zu hüten, an sei­nem Traum, sei­nem Plan der Lie­be für sein Volk mit­zu­ar­bei­ten. In die­sem Fall ver­langt der Herr von uns, uns um die Fami­lie zu küm­mern, die von Anfang an ein wesent­li­cher Bestand­teil sei­nes Lie­bes­plans für die Mensch­heit war.“

„Führungsschicht“ — „gierige Winzer“ — „Hirten“

Dann mein­te der Papst an die Syn­oden­vä­ter gerich­tet: „Wir sind alle Sün­der, und auch für uns kann es die Ver­su­chung geben, aus Gier, die in uns Men­schen immer vor­han­den ist, den Wein­berg ‚an uns zu rei­ßen‘. Der Traum Got­tes kol­li­diert stets mit der Heu­che­lei eini­ger sei­ner Die­ner. Wir kön­nen den Traum Got­tes ‚ver­ei­teln‘, wenn wir uns nicht vom Hei­li­gen Geist lei­ten las­sen.“ Was aber meint Papst Fran­zis­kus, wenn er sagt, sich vom „Hei­li­gen Geist lei­ten las­sen“? „Der Geist schenkt uns die Weis­heit, die über das rei­ne Wis­sen hin­aus­geht, um groß­her­zig in wah­rer Frei­heit und demü­ti­ger Krea­ti­vi­tät zu arbei­ten.“

„Brü­der, um den Wein­berg gut zu pfle­gen und zu hüten, ist es nötig, daß unse­re Her­zen und unse­re Gedan­ken in der Gemein­schaft mit Jesus Chri­stus bewahrt sind durch den ‚Frie­den Got­tes, der alles Ver­ste­hen über­steigt‘ (Phil 4,7). So wird unser Den­ken und Pla­nen mit dem Traum Got­tes über­ein­stim­men: sich ein hei­li­ges Volk her­an­zu­bil­den, das ihm gehört und die Früch­te des Rei­ches Got­tes bringt (vgl. Mt 21,43).“

Gebetsvigil am Petersplatz für die Bischofssynode über die Familie
Gebets­vi­gil am Peters­platz für die Bischofs­syn­ode über die Fami­lie

Der Papst tätig­te damit kei­ne inhalt­li­che Äuße­rung zu den im Vor­feld der Bischofs­syn­ode heiß dis­ku­tier­ten Fra­gen, allen vor­an der Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­ner zur Kom­mu­ni­on oder die Aner­ken­nung einer Zweite­he durch die Kir­che.

Am gest­ri­gen Sams­tag nahm Papst Fran­zis­kus an einer Gebets­vi­gil auf dem Peters­platz für einen „guten Ver­lauf“ der Bischofs­syn­ode teil. Zu ihr hat­te die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz ein­ge­la­den. Mehr als 80.000 Men­schen waren gekom­men, vor allem Fami­li­en. In den Zeug­nis­sen, leuch­te­te die katho­li­sche Glau­bens­leh­re auf. Dar­un­ter befand sich auch ein kirch­lich getrau­tes Paar, das sich zivil­recht­lich schei­den hat­te las­sen, doch nach sechs Jah­ren wie­der zusam­men­fand.

In sei­ner Rede sag­te der Papst: „Bereits das con­ve­ni­re in unum um den Bischof von Rom ist ein Gna­de­n­er­eig­nis, in dem sich die bischöf­li­che Kol­le­gia­li­tät auf einem Weg der geist­li­chen und pasto­ra­len Urteils­fä­hig­keit mani­fe­stiert.“

Pulsschlag der Zeit Gehör schenken — „Geruch“ der Menschen von heute wahrnehmen

Und an die Syn­oden­vä­ter gewandt: „Um zu erfor­schen, was heu­te der Herr von Sei­ner Kir­che wünscht, müs­sen wir dem Puls­schlag die­ser Zeit Gehör schen­ken und den „Geruch“ der Men­schen von heu­te wahr­neh­men, bis wir von ihren Freu­den und Hoff­nun­gen, ihren Trau­rig­kei­ten und Sor­gen durch­drun­gen sind (vgl. Gau­di­um et spes, Nr. 1). Dann wer­den wir mit Glaub­wür­dig­keit die Fro­he Bot­schaft über die Fami­lie vor­brin­gen kön­nen.“

Und wei­ter: „Vom Hei­li­gen Geist erbit­ten wir für die Syn­oden­vä­ter vor allem die Gabe des Hörens“. Die in Rom ver­sam­mel­ten Bischö­fe müß­ten „auf Gott hören, bis sie mit Ihm den Schrei des Vol­kes hören“; „auf das Volk hören, bis sie den Wil­len ein­at­men, zu dem Gott uns ruft“.

„Rückkehr zum Ursprung christlicher Erfahrung öffnet neue, ungeahnte Möglichkeiten“

Gleich­zei­tig zum „Hören“, rief der Papst zur „Bereit­schaft zu einem ehr­li­chen, offe­nen und brü­der­li­chen“ Dia­log auf, „der uns dazu führt, uns mit pasto­ra­lem Ver­ant­wor­tungs­be­wußt­sein der Fra­gen, die die­ser Epo­chen­wan­del mit sich bringt anzu­neh­men. Las­sen wir es zu, daß sie sich in unser Herz ergie­ßen, ohne je den Frie­den zu ver­lie­ren, son­dern mit der gelas­se­nen Zuver­sicht, daß der Herr zu gege­be­ner Zeit es nicht dar­an feh­len las­sen wird, zur Ein­heit zurück­zu­füh­ren. Berich­tet uns die Kir­chen­ge­schich­te, wie wir wis­sen, nicht viel­leicht von vie­len ähn­li­chen Situa­tio­nen, die unse­re Väter mit beharr­li­cher Geduld und Krea­ti­vi­tät zu über­win­den wuß­ten?“

Das „Geheim­nis“ lie­ge in einem „Blick“, so der Papst, so sei die „drit­te Gabe“, um die es zu bit­ten gel­te, „wenn wir wirk­lich unse­re Schrit­te auf dem Boden der heu­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen über­prü­fen wol­len“, den „Blick fest auf Jesus Chri­stus gerich­tet“ zu las­sen. „Wenn wir uns sei­ne Art zu den­ken, zu leben und mit Men­schen umzu­ge­hen, zu eigen machen, wer­den wir uns nicht schwer­tun, die Arbeit der Syn­ode in Hin­wei­se und Wege für die Seel­sor­ge der Per­son und der Fami­lie zu gie­ßen. Denn jedes Mal, wenn wir zum Ursprung der christ­li­chen Erfah­rung zurück­keh­ren, öff­nen sich neue und unge­ahn­te Mög­lich­kei­ten.“

„Wind von Pfingsten möge uns kreative Liebe schenken“

Die­se drei Din­ge, das Hören, die syn­oda­le Dis­kus­si­on über die Fami­lie, sel­bi­ge geliebt mit dem Blick Chri­sti, „wer­den eine Gele­gen­heit der Vor­se­hung sein, mit der wir nach dem Bei­spiel des hei­li­gen Fran­zis­kus die Kir­che und die Gesell­schaft erneu­ern. Mit der Freu­de des Evan­ge­li­ums wer­den wir den Gleich­schritt einer ver­söhn­ten und barm­her­zi­gen Kir­che, arm und Freun­din der Armen, wie­der­fin­den. Eine Kir­che, die imstan­de ist, „ihre Trüb­sa­le und Mühen, inne­re glei­cher­ma­ßen wie äuße­re, durch Geduld und Lie­be zu besie­gen“ (Lumen gen­ti­um, Nr. 8).

„Möge der Wind von Pfing­sten über der Syn­oden­ar­beit wehen, über der Kir­che, über der gan­zen Mensch­heit. Möge er die Kno­ten lösen, die die Men­schen dar­an hin­dern, sich zu begeg­nen. Möge er die blu­ten­den Wun­den hei­len und die Hoff­nung neu ent­fa­chen. Es gibt so vie­le Men­schen ohne Hoff­nung! Möge er uns jene krea­ti­ve Lie­be schen­ken, die es mög­lich macht zu lie­ben, wie Jesus geliebt hat. Und unse­re Ver­kün­di­gung wird die Leben­dig­keit und die Dyna­mik der ersten Mis­sio­na­re des Evan­ge­li­ums wie­der­fin­den.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Giornalettismo/Avvenire




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58 Kommentare

  1. Au weia. Schon die Eröff­nungs­an­spra­che jagt mir kal­te Schau­er über den Rücken. Nach­dem die Kir­che schon durch das letz­te „Pfing­sten“ beim Kon­zil an den Rand des Abgrun­des gedrückt wur­de, geht das­sel­be Gewin­sel schon wie­der los. Und aus dem Mund von Ber­go­glio ver­heißt das nichts Gutes. Denn mitt­ler­wei­le ken­nen wir ja schon das Ber­go­glia­ni­sche Barm­her­zig­keits­spiel. Sei­ne Auf­for­de­rung, offen und ehr­lich zu sein, wird eini­gen, die so mutig sind das ent­ge­gen sei­nem Wil­len auch zu tun Amt und Wür­de kosten- da gehe ich jede Wet­te ein. Und wel­che Bischö­fe, Kar­di­nä­le und Prie­ster für Ber­go­glio schlech­te Hir­ten sind, das kann man glas­klar aus sei­nen Sät­zen her­aus­le­sen. Das ist die neue Näch­sten­lie­be, die nur so strotzt vor Tole­ranz und Barm­her­zig­keit. Da war ja die frü­he­re hei­li­ge Inqui­si­ti­on ein Schmu­se­ka­ter dage­gen.

    • Sie glaub­ten am Kon­zil den Hei­li­gen Geist von Urpfing­sten, erleuch­tet durch die MODERNE eines Bes­se­ren beleh­ren zu müs­sen!

      • Eine Fra­ge: war­um wis­sen Sie, dass es beim Kon­zil, das die Ver­samm­lung der gan­zen Kir­che ist — und die­ser Kir­che ist von Jesus der Bei­stand ver­hei­ßen -, nicht der Hei­li­ge Geist war? Irgend­wie sehe ich da nicht klar, die Argu­men­ta­ti­on ist doch wider­sprüch­lich. Ent­we­der man glaubt an den Bei­stand mit allen Kon­se­quen­zen der Aner­ken­nung des­sen, was ein Kon­zil ver­kün­det oder man glaubt nicht. Ist man in letz­te­rem Fall dann noch recht­gläu­big?

      • @Galilei Weil die­se Kon­zil nur ein pasto­ra­les war, das von sich aus auf den Bei­stand des Hei­li­gen Gei­stes ver­zich­te­te. Und weil es Din­ge lehrt, die es vor­her nicht gab, und gegen­tei­lig zu dem sind, was die Kir­che vor­her lehr­te. Wenn das was vor­her Göt­zen­dienst war, heu­te Reli­gi­ons­frei­heit ist, und das was frü­her Häre­sie war heu­te Öku­me­ne ist, und und und, dann stimmt etwas nicht. Wenn Jesus immer davon redet wie ihm und sei­ne Jün­ger die Welt ableh­nend gegen­über­steht, dann kann es nicht sinn­voll sein mit dem 2. Vati­ka­num die Welt zu umar­men, es sei denn man hiel­te den Reli­gi­ons­grün­der für einen Neu­ro­ti­ker.

      • @galilei Dass man das was das 2 Vati­ka­num als Pasto­ral­kon­zil beschloss nicht glau­ben muss , das ist gera­de­zu unstrit­tig, man­che mei­nen dass es ein Doku­ment , das mir jetzt nicht ein­fälllt , gäbe, das man glau­ben müss­te. So glau­be ich viel­mehr, dass, wenn das Kon­zil nicht nur pasto­ral son­dern dog­ma­tisch gewe­sen wäre, es die­se Beschlüs­se von der Reli­gi­ons­frei­heit, Nostra Aeta­te, Öku­me­ne (so) nicht gefasst hät­te. Das ist ja der Traum von Johan­nes Paul II. und den Nach­fol­gern , dass man die­ses Kon­zil doch noch als ver­bind­li­che Wahr­heit ein­for­dern könn­te, wis­sen aber dass es nicht durch­geht, und des­halb nimmt man jetzt den Umweg über die (H)Eiligsprechungen. Ich fra­ge mich auch, war­um die „Pius­brü­der“ das 2. Vati­ka­num aner­ken­nen sol­len, wenn ohne­hin Über­ein­stim­mung besteht, dass das 2. Vati­ka­num kei­ne Glau­bens­wahr­hei­ten ver­kün­de­te und ver­kün­den konn­te.

      • Gali­lei,

        was nützt ein Bei­stand, den kei­ner haben will. Glau­ben Sie, der Hei­li­ge Geist leg­te den Kon­zils­teil­neh­mern einen Colt an die Schlä­fe und dik­tier­te die Tex­te?

        Da der Glau­be nicht absurd ist und die Wahr­heit kohä­rent ist, darf man inko­hä­ren­te Tex­te vol­ler Absur­di­tä­ten (Reli­gi­ons­frei­heit, Öku­me­nis­mus etc.) selbst dann ver­wer­fen, wenn sie schein­bar lehr­amt­lich sind.

      • Es gibt 2 dog­ma­ti­sche Kon­sti­tu­tio­nen des 2. Vati­ka­nums:“ Lumen Gen­ti­um“ und „Dei Ver­bum“. Hier wur­de nur nicht die bis­he­ri­ge Form des „Anathe­ma“ ver­wen­det, aber sie haben natür­lich Lehr­an­spruch!. Pius IV. erklärt in sei­ner Bul­le „Ini­unc­tum nobis“: „Eben­so aner­ken­ne ich … alles übri­ge, was von den … öku­me­ni­schen Kon­zi­li­en … über­lie­fert, defi­niert und erklärt wur­de.“
        Also nicht nur defi­niert — aus­drück­lich als Erklä­rung ben­nannt sind 3 Doku­men­te des 2. Vati­ka­nums: „Gra­vis­si­mum edu­ca­tio­nis“, „Nostra aeta­te“ und vor allem „Digni­ta­tis huma­nae“ (Erklä­rung über die Reli­gi­ons­frei­heit).
        War Pius IV. im Unrecht?

      • @Galilei Pius V. konn­te nichts aner­ken­nen, was zu sei­ner Zeit noch nicht exi­stier­te. „Gra­vis­si­mum edu­ca­tio­nis“, „Nostra aeta­te“ und vor allem „Digni­ta­tis huma­nae“ (Erklä­rung über die Reli­gi­ons­frei­heit) sind die Doku­men­te die Erz­bi­schof Lef­eb­v­re nicht unter­schrie­ben hat, und die nach mei­nem reli­giö­sen Wis­sen, — ich bin kein Theo­lo­ge- im kras­sen Wider­spruch zu dem ste­hen, was die Kir­che bis dahin lehr­te. Ich habe von den Erleich­te­run­gen die das 2. Vati­ka­num uns bescher­te nur sehr zurück­hal­tend Gebrauch gemacht, und fah­re die­sen Gebrauch best­mög­lich zurück, ich hat­te in mir immer das Gefühl, dass das, was die Kir­che seit dem 2. Vati­ka­num lehrt, für den Him­mel nicht mehr aus­reicht. Ich hät­te nichts dage­gen für mich als Per­son, ich hät­te für mich die Mög­lich­keit die sexu­el­le Frei­heit, die mir im Reli­gi­ons­un­ter­richt ver­kün­det wur­de, für mich in Anspruch zu neh­men, ich gehö­re nicht zu denen, zu denen die Frau­en nein dan­ke sagen und homo­se­xu­ell bin ich nicht. Ich las­se und ließ aus Angst vor dem Feu­er der Höl­le, aber auch aus Ehr­furcht vor Gott mei­nem Herrn so man­che Gele­gen­heit ver­strei­chen.

      • @wickerl Sexua­li­tät ist auch nichts für eine Gele­gen­heit, son­dern sie muss ver­ant­wort­lich gelebt wer­den, d.h. sie kann nur in einer sta­bi­len und dau­er­haf­ten Bezie­hung Sinn fin­den. Wenn man sich danach rich­tet, dann braucht man sich vor der Höl­le nicht zu fürch­ten. Ich wün­sche Ihnen, dass Sie eine Part­ne­rin fin­den, zu der die Bezie­hung fürs gan­ze Leben hält — so wie es für eine christ­li­che Ehe vor­ge­se­hen ist. Und ich wün­sche Ihnen, dass Sie in solch einer Bezie­hung auch sexu­el­le Erfül­lung fin­den. Sexua­li­tät ist näm­lich eine „Erfin­dung“ Got­tes und dient neben der Fort­pflan­zung auch dazu, dass die „gegen­sei­ti­ge Lie­be der Ehe­gat­ten ihren gebüh­ren­den Platz behal­te, wach­se und rei­fe“ (II. Vat, Gau­di­um et spes 50 über die Frucht­bar­keit der Ehe).

      • @galilei Das brau­chen Sie mir nicht zu sagen, und ich fin­de Ihr Posting völ­lig über­flüs­sig, das müs­sen Sie den Nach­kon­zi­lia­ri­sten sagen! Ich gehö­re auch nicht zu denen die Erfül­lung fin­den müs­sen, ich kom­me auch ohne die­se zurecht!

  2. Erneut lei­der die­se theo­lo­gisch „flapp­si­ge“ For­mu­lie­rungs­wei­se des Pap­stes. „Der Traum Got­tes“ ???? Hat die All­macht und die All­wis­sen­heit der aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit etwa „Träu­me“? Die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, Gott ist Ewi­ge Gegen­wart und weiss.…die Schöp­fung ist ein ein­zi­ger Gedan­ke Got­tes.

    Was viel­leicht so Man­chen nicht (mehr ) bekannt sein dürf­te.….

    Die Kir­che lehrt die 
    Vor­her­be­stim­mung (Prä­de­sti­na­ti­on)
    zur ewi­gen Selig­keit !
    Also den Ewi­gen Gött­li­chen Wil­lens­rat­schluss im Hin­blick auf die himm­li­sche Selig­keit.

    Kon­kret:

    Das Kon­zil von Tri­ent hält fest,
    dass die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, Gott.….
    Durch Sei­nen Ewi­gen Wil­lens­rat­schluss 
    vor­her­be­stimmt hat, 
    wer die ewi­ge Selig­keit errei­chen wird und wer nicht. 

    Wobei wie bereits erwähnt, anzu­mer­ken ist,dass die gesamt Schöp­fung ein 
    ein­zi­ger Gedan­ke (!) Got­tes ist.
    Gott kennt kei­ne „Zei­ten­rei­hen­fol­ge“.…
    Er ist Ewi­ge Gegen­wart.…
    All­mäch­ti­ger und All­wis­sen­der .….
    Er weiss also um jene, die die ewi­ge Selig­keit erlan­gen.

    Der hl. Pau­lus:
    -
    „Röm 8,29
    denn alle, die er im vor­aus erkannt hat, 
    hat er auch im vor­aus dazu bestimmt, 
    an Wesen und Gestalt sei­nes Soh­nes teil­zu­ha­ben, 
    damit die­ser der Erst­ge­bo­re­ne von vie­len Brü­dern sei.

    Und der hl. Pau­lus im Brief an die Ephe­ser:
    -
    „Eph 1,11
    Durch ihn sind wir auch als Erben 
    vor­her­be­stimmt und ein­ge­setzt 
    nach dem Plan des­sen, der alles so ver­wirk­licht
    wie er es in sei­nem Wil­len beschließt;

    -

    Bereits im Jah­re 853 wur­de auf der­Syn­ode von Quier­zy
    fol­gen­des 
    „Über den frei­en Wil­len des Men­schen und über die Vor­her­be­stim­mung“
    fest­ge­hal­ten:
    -
    „Gott der All­mäch­ti­ge hat den Men­schen ohne Sün­de, 
    recht­schaf­fen und mit frei­em Wil­len aus­ge­stat­tet erschaf­fen und ins Para­dies gestellt; 
    er woll­te, daß die­ser in der Hei­lig­keit der Gerech­tig­keit blei­be. 
    Weil der Mensch von dem frei­en Wil­len übel Gebrauch mach­te, 
    sün­dig­te er und ist gefal­len und ward zur »Mas­se der Ver­damm­nis« 
    des gan­zen mensch­li­chen Geschlechts. 
    Der gute und gerech­te Gott aber hat 
    aus eben die­ser Mas­se der Ver­damm­nis 
    gemäß sei­nem Vor­her­wis­sen erwählt, 
    wel­che er durch die Gna­de vor­her­be­stimmt hat 
    zum Leben, und hat ihnen das ewi­ge Leben vor­her­be­stimmt; 
    von den übri­gen jedoch, 
    die er durch gerech­tes Urteil in der Mas­se der Ver­damm­nis beließ, 
    wuß­te er vor­her, daß sie ins Ver­der­ben gehen wür­den, 
    aber er hat ihnen nicht vor­her­be­stimmt, 
    ins Ver­der­ben zu gehen;
    doch er hat ihnen, weil er gerecht ist, ewi­ge Stra­fe vor­her­be­stimmt. 
    Und dar­um sagen wir, daß es nur eine ein­zi­ge Vor­her­be­stim­mung gibt,
    die ent­we­der auf das Geschenk der Gna­de abzielt 
    oder auf gerech­te Ver­gel­tung.

    Die Frei­heit des Wil­lens haben wir im ersten Men­schen ver­lo­ren,
    und wir haben sie durch Chri­stus unsern Herrn emp­fan­gen; 
    wir haben sowohl den frei­en Wil­len zum Guten, 
    unter Vor­aus­gang und Hil­fe der Gna­de, 
    als auch den frei­en Wil­len zum Bösen 
    in Erman­ge­lung der Gna­de. 
    Den frei­en Wil­len aber haben wir, 
    weil er durch die Gna­de befreit und durch die Gna­de von der Ver­dor­ben­heit geheilt ist.

    Gott der All­mäch­ti­ge „will, daß alle Men­schen“ ohne Aus­nah­me „geret­tet wer­den“, (1 Tim 2,4)
    wie­wohl nicht alle geret­tet wer­den. 
    Daß aber man­che geret­tet wer­den, ist Geschenk des­sen, der ret­tet; 
    daß hin­ge­gen man­che ins Ver­der­ben gehen, ist das Ver­dienst derer, die ins Ver­der­ben gehen.

    Wie es kei­nen Men­schen gibt, 
    gab oder geben wird, 
    des­sen Natur 
    in Chri­stus Jesus unserm Herrn
    nicht ange­nom­men wäre,so gibt, gab und wird es kei­nen Men­schen geben, 
    für den er nicht gelit­ten hät­te, 
    wie­wohl nicht alle
    durch das Myste­ri­um sei­nes Lei­dens erlöst wer­den. 
    Daß nun aber nicht alle durch das Myste­ri­um sei­nes Lei­dens erlöst wer­den, 
    liegt nicht an der Grö­ße und Fül­le des Löse­prei­ses, 
    son­dern ist denen anzu­la­sten, 
    die untreu sind und nicht glau­ben mit dem Glau­ben, „der durch die Lie­be wirkt“.
    Denn der Kelch des mensch­li­chen Heils, 
    wel­cher berei­tet ist aus unse­rer Schwä­che und gött­li­cher Kraft, 
    hat es zwar an sich, allen zu nüt­zen; 
    doch wenn er nicht getrun­ken wird, heilt er nicht.“
    -

    Gott hat kei­nen „Traum“; die Wahl zwi­schen ewi­ger Glück­se­lig­keit oder ewi­gen Tod liegt hat der Mensch kraft sei­nes frei­en Wil­lens; ent­we­der Mit­ar­beit an den Gna­den des Hei­li­gen Gei­stes und somit Reue über die began­ge­nen Sün­den UND Wil­len zur Umkehr, zur Abkehr von der Sün­de — dem Stre­ben nach Hei­lig­keit — oder ver­stock­tes Ver­blei­ben im eige­nen Wil­len und somit in der Unbuss­fer­tig­keit. Kein noch so blu­mig umschrie­be­ner am „Herz­schlag der Zeit“ zu ver­neh­men­der „Schrei des Vol­kes“ und schon gar nicht „der Wil­le des Vol­kes“ in einem ang. „Epo­chen­wan­del“ wird dar­an auch nur ein Jota ändern kön­nen.

    Hebr. 13;8
    “ Jesus Chri­stus ist der­sel­be gestern, heu­te und in Ewig­keit.“

    Sehr schön hat auch ein Kir­chen­va­ter 
    — der hl. Vin­zenz v. Lerin ( gest. vor 450 ) -
    in sei­ner Schrift „Com­mo­ni­to­ri­um“ ( Kapi­tel „Fort­schritt im Glau­ben )“
    die unab­ding­ba­re Not­wen­dig­keit des  
    Fest­hal­tens an der hl. Tra­di­ti­on dar­ge­legt:

    -
    „Die Kir­che Chri­sti aber, die eif­ri­ge und sorg­sa­me 
    Wäch­te­rin der bei ihr hin­ter­leg­ten Glau­bens­leh­ren, 
    ändert an ihnen nie­mals etwas, nimmt nichts hin­weg und tut nichts hin­zu; 
    sie schnei­det Not­wen­di­ges nicht ab und fügt Über­flüs­si­ges nicht bei; 
    sie läßt das Ihri­ge nicht fah­ren und eig­net sich Frem­des nicht an; 
    sie ist viel­mehr mit aller Sorg­falt nur dar­auf bedacht, 
    das Alte treu und wei­se zu ver­wal­ten, und zwar das, 
    was von alters her unge­formt und keim­haft über­lie­fert war, 
    genau­er zu gestal­ten und zu fei­len, 
    was schon gehö­rig aus­ge­drückt und ent­wickelt war, 
    zu kräf­ti­gen und zu sichern, was schon klar- und fest­ge­stellt war, zu bewah­ren.“
    -

    • Die­ser „Traum Got­tes“ dürf­te in Wirk­lich­keit dem Traum J. M. Ber­go­glio von sei­nem
      Kult des Men­schen ent­spre­chen.

      So viel Gott­ver­ges­sen­heit ist abscheu­lich.

  3. Ich fra­ge mich nur, wohin das füh­ren soll, das hät­te ja nur einen Sinn wenn man Grund zur Annah­me hät­te, dass die Urchri­sten der Urkir­che, zusam­men mit den Kir­chen­vä­tern nicht in der Lage gewe­sen wären, die Bot­schaft Chri­sti und des Alten Testa­men­tes rich­tig zu inter­pre­tie­ren, Wenn die­se sie aber rich­tig inter­pre­tiert haben, dann kann man es nicht ändern, weil dann stimmt das so was die Urkir­che hin­ter­ließ und die Kir­chen­vä­ter lehr­ten, und die Gei­stes­wis­sen­schaf­ten waren damals schon so weit wie heu­te. Die­se Leu­te vom 2. Vati­ca­num und die Pap­ste aus der Zeit danach schei­nen zu glau­ben dass Jesus nicht in der Lage war das Zeit­al­ter der “ MODERNE“ vor­her­zu­se­hen und es daher not­wen­dig sei, die Gött­li­che Leh­re und die Gött­li­chen Gebo­te an die neu­en Zei­ten anzu­pas­sen. Der­ar­ti­ges gab es schon, in den Tagen vor der Sint­flut, in den Tagen als man den Turm von Babel bau­te, und in den Tagen als der Schrei lau­te­te, kreu­zi­ge ihn, sein Blut kom­men über uns und unse­re Kin­der!

  4. Pikan­ter­wei­se über­setzt Radio Vati­kan einen Satz aus der Pre­digt des Pap­stes von heu­te etwas anders als oben im Arti­kel:

    „Der Traum Got­tes kol­li­diert stets mit der Heu­che­lei eini­ger sei­ner Die­ner. Wir kön­nen den Traum Got­tes ‚ver­ei­teln‘, wenn wir uns nicht vom Hei­li­gen Geist lei­ten las­sen. Der Geist schenkt uns die Weis­heit, die über die Leh­re hin­aus­geht, um groß­her­zig in wah­rer Frei­heit und demü­ti­ger Krea­ti­vi­tät zu arbei­ten.“

    … die über die Leh­re hin­aus­geht“???

  5. Es ist ein­fach nur erschreckend. Die­ser Mann geht von Prä­mis­sen aus, die dia­me­tral zur kirch­li­chen Leh­re, zum Glau­ben aller Zei­ten ste­hen. Für ihn spricht sich Gott gegen­über der Mensch­heit nicht durch die Offen­ba­rung und die Leh­re der Kir­che aus, son­dern Gott spricht zur Kir­che unmit­tel­bar durch das Volk und dem jewei­li­gen Geist der Zei­ten. Nach Ber­go­glio west Gott im Volk und spricht durch das Volk zu den Kir­chen­füh­rern. Des­halb sol­len die Hir­ten den Geruch der Scha­fe wit­tern, anneh­men und die Kir­che und ihre Pasto­ral (Leh­re ist für Ber­go­glio nur toter Buch­sta­be) danach aus­rich­ten. Alle Hir­ten, die das nicht tun, son­dern mei­nen, das Volk nach Got­tes unver­än­der­li­chen Gebo­ten wei­den zu sol­len, sind in den Augen Ber­go­gli­os nur gie­ri­ge Miet­lin­ge, die den Men­schen stets unnö­ti­ge Lasten auf­er­le­gen, die — so unter­stellt er es — Was­ser pre­di­gen und sel­ber Wein trin­ken. Die Hir­ten, die sich an „ewi­gen Wahr­hei­ten“, an der „Offen­ba­rung Got­tes“ aus­rich­ten und wagen, das Volk zu kor­ri­gie­ren und zur Umkehr zu ermah­nen, hören nicht auf den Hei­li­gen Geist, der sich im Vol­ke aus­spricht und ver­ei­teln den Traum Got­tes. Gott träumt nach Ber­go­glio in sei­nem Vol­ke offen­sicht­lich heu­te so, und mor­gen anders. Die After­theo­lo­gie Ber­go­gli­os tritt immer deut­li­cher zu Tage: die Kir­che, als Dienst­magd des Vol­kes, als Feld­la­za­rett, hat sich jeg­li­cher Lehr­au­to­ri­tät zu ent­hal­ten, sie ist nicht im Besitz einer geof­fen­bar­ten, ewig gül­ti­gen Wahr­heit, durch deren Ver­kün­di­gung und Befol­gung das Geschöpf (Hir­ten gemein­sam mit den Scha­fen!) letzt­lich sein wah­res Glück und sei­ne wah­re Beru­fung erkennt und sein ewi­ges Heil fin­det, son­dern die Kir­che hat sich per­ma­nent am Volk zu ori­en­tie­ren, aus dem ihr der wan­del­ba­re Gott sei­nen aktu­el­len Traum zuraunt. Eine sol­che Kir­che ist dann wirk­lich nur noch ein Män­tel­chen im Wind und hat der Mensch­heit im Grun­de nichts zu sagen, weil die Mensch­heit sich selbst Gesetz ist. Hier stellt jemand nicht nur die zwei­tau­send­jäh­ri­ge Lehr- und Glau­bens­tra­di­ti­on der Kir­che auf den Kopf, son­dern schafft den Sinn von Reli­gi­on inner­halb einer mensch­li­chen Gesell­schaft ins­ge­samt ab. Ber­go­glio und Scal­f­a­ri sind offen­sicht­lich in der Tat enge Brü­der im Gei­ste. Kein Wun­der also, dass jener sich sei­ne Inter­views unbe­se­hen von die­sem schrei­ben lässt.

    • „Dem Volk aus’s Maul schau­en“ (Luther); „pro­le­ta­ri­scher Huma­nis­mus“ (Marx) — alles schon mal da gewe­sen …

    • Völ­lig zutref­fen­de Ana­ly­se.
      Das Kir­chen­ober­haupt hat sei­ne Auf­fas­sung dass die Gläu­bi­gen in ihrer Gesamt­heit
      u n f e h l b a r sei­en und die Hir­ten des­halb auf die­se hören sol­len bereits hör­bar kund­ge­tan.
      Gläu­bi­ge sind selbst­ver­ständ­lich a l l e.

    • @hicesthodie:Bergoglio schwatzt zwar viel wenn der Tag lang ist, aber hier die­ses obso­le­te Gere­de vom „Traum Got­tes“, das bedeu­et schon ein gehö­ri­ges Chuz­pe. Inter­res­san­ter­wei­se hat er dies­mal den „Teu­fel“ aussen vor gelas­sen. Fas­zi­nie­rend. Nein,er flüch­tet sich in Rabu­li­stik und dies enspricht ja ganz offi­zi­ell der Linie der Kon­zils­sek­te — oder der Konzilskirche‑, wie man so schön zu sagen beliebt. Und wie hat es sich denn mit dem „Schrei des Vol­kes“? Wel­ches Vol­kes denn? Des katho­li­schen, jüdi­schen, isla­mi­schen oder Athe­isti­schen Vol­kes oder etwa auch der „klei­nen grü­nen Männ­chen vom Mars? Das is doch alles sehr Nebel­haft. Es bringt hier alles durch­ein­an­der. Der Schrei des Vol­kes? Ja,das Volk schreit — nach mehr Geld, mehr Autos, mehr Lust, mehr Lohn. Fra­gen Sie ein­mal unse­re Jugend, was sie vom „Kon­zil“ und der Bischofs­syn­ode hal­tem, den ein­a­chen Arbei­ter, usw. Das Volk hat and­re Interres­sen, je nach Klas­sen­zu­ge­hö­rig­keit. Das gan­ze Gere­de und die­se theo­lo­gi­schen Wort­hül­sen sind nichts wei­ter als hei­sse Luft. Genau wie beim „Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger“ Oba­ma. Das ist im Grun­de alles, aber der Papst weiss ja alles bes­ser, bes­ser als alle Kir­chen­vä­ter.

  6. Was Herr B. da pre­digt, ist zu gescheit, als dass es ein mit­tel­mä­ßig intel­li­gen­ter Mensch auch nur ansatz­wei­se erfas­sen könn­te. Hof­fent­lich kapie­ren es wenig­stens die hoch­ge­lahr­ten Bischö­fe. Auch das hal­te ich für alles ande­re als gewiss.

  7. Mir scheint fast, als gäbe es eine gewis­se Ver­wandt­schaft im Fabu­lie­ren uner­mess­lich tie­fer Gedan­ken zwi­schen der etwas geschwät­zi­gen Erschei­nung in Med­ju­g­or­je und dem frisch­ge­backe­nen Nobel­preis-Aspi­ran­ten.

  8. Wer kann sich an sei­ne eige­nen Träu­me erin­nern? Ber­go­glio kennt sogar die Träu­me Got­tes. Das ist ein Fall für die Inqui­si­ti­on.

  9. Ich weiss nicht mehr wei­ter, es gibt zwei Mög­lich­kei­ten:
    i) ent­we­der ist die­ser Ber­gol­gio ein Hin­ter­wäld­ler, mit­tel­mä­ßig bis schlech­ter Dorf­pfar­rer der war­um auch immer Papst gewor­den ist (war der Hei­li­ge Geist sich gera­de eine Fri­ka­del­le kau­fen?)
    ii) er IST der Anti­christ, der uns ver­hei­ßen wur­de!

    Wer steht auf, wer kämpft dage­gen! Wo ist die Kir­che Chri­sti?????

  10. Naja wenn man in den Blick nimmt was Jesus auch über die Fami­lie gesagt hat, von wegen:

    „Wer Vater oder Mut­ter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Toch­ter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert. …und „.…Ihr habt gehört, dass gesagt wor­den ist: Du sollst nicht die Ehe bre­chen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in sei­nem Her­zen schon Ehe­bruch began­gen. Wenn dich dein rech­tes Auge zum Bösen ver­führt, dann reiß es aus und wirf es weg.….“ und …„Wer sei­ne Frau aus der Ehe ent­lässt und eine ande­re Frau hei­ra­tet, begeht Ehe­bruch; auch wer eine Frau hei­ra­tet, die von ihrem Mann aus der Ehe ent­las­sen wor­den ist, begeht Ehe­bruch“
    sowie aus dem Buch der Sprü­che wer aber ein Weib zum Ehe­bruch ver­führt, der ist ein herz­lo­ser Mensch; er rui­niert sei­ne eige­ne See­le, indem er sol­ches tut. Schlä­ge und Schmach wer­den ihn tref­fen, und sei­ne Schan­de ist nicht aus­zu­til­gen;“ — Sprü­che 6,32–33

    wenn man das alles bedenkt dann fragt man sich was das soll mit der Syn­ode und den kryp­ti­schen Äuße­run­gen.

  11. Auch beson­ders bedenk­lich fol­gen­de „freie Inter­pre­ta­ti­on“
    -
    „Der Geist schenkt uns die Weis­heit, 
    die über die Leh­re hin­aus­geht, 
    um groß­her­zig in wah­rer Frei­heit und demü­ti­ger Krea­ti­vi­tät zu arbei­ten.“
    -

    Damit wird gleich­sam der befremd­li­che Ein­druck erweckt, 
    dass 
    ausser­halb oder jen­seits der Leh­re der Kir­che
    — der Papst wört­lich : 
    „über die Leh­re der Kir­che hin­aus­geht„ ‚- 
    angeb­lich „wah­re Frei­heit“ zu fin­den sei, 
    die wie­der­um zu „demü­ti­ger Krea­ti­vi­tät“ füh­ren sol­le.…
    was dies auch immer hei­ssen soll.

    Und die­se „Weis­heit“ soll vom „Geist“ geschenkt sein. !?

    Ich kann mich nicht erin­nern, dass eine sol­che „Weis­heit“
    jemals Bestand­teil der Leh­re der Kir­che gewe­sen wäre.

    Es erstaunt kaum, 
    dass sich die frei­gei­stig ver­seuch­ten Medi­en „mit Hand­kuss“ 
    auf die­se und wei­te­re im Arti­kel zitier­ten Aus­sa­gen
    gestürzt haben und noch auf die­se stür­zen wer­den.

  12. Auf den Wan­del der Zeit Rück­sicht neh­men. Es gibt doch nichts Neu­es unter der Son­ne! War es doch nicht schon vor mehr als 2000 Jah­ren so wie heu­te? Lesen wir bei Jere­mia 5: „Wei­ste, gei­le Heng­ste sind sie gewor­den. Jeder wie­hert nach der Frau sei­nes Näch­sten.“ Was will man uns da vor­gau­keln?

  13. O Gott, war­um hast Du dies zuge­las­sen??? Die­ser Herr B. aus Argen­ti­ni­en ist die größ­te Kata­stro­phe die über die katho­li­sche Kir­che seit Urzei­ten her­ein­ge­bro­chen ist. Wenn die­ser Mann durch den Wil­len Got­tes auf dem Stuh­le Petri gelangt ist, dann kann ich nur sagen:
    „Herr Dein Wil­le ist gesche­hen, doch kann ich ihn wahr­lich nicht ver­ste­hen“.
    Hier ist einer dabei das Fun­da­ment der Kir­che zu spren­gen, wel­ches die Abbrü­che der letz­ten fünf Jahr­zehn­te gera­de noch halb­wegs über­stan­den hat. Er fährt den Zug mit immer grö­ße­rer Geschwin­dig­keit in den Abgrund, und mit ihm die gan­ze rie­si­ge Schar die ihm zuju­beln und ver­zückt von einem neu­en Pfing­sten jauch­zen, über der ver­brann­ten Erde die den Weg in den Abgrund säumt. Furcht­bar dabei ohn­mäch­tig zuschau­en zu müs­sen!!!

  14. „Der Geist schenkt uns die Weis­heit, die über das rei­ne Wis­sen hin­aus­geht, um groß­her­zig in wah­rer Frei­heit und demü­ti­ger Krea­ti­vi­tät zu arbei­ten.“
    Laut kath.net (A. Schwi­bach) hat der Vati­kan hier einen Über­set­zungs­feh­ler gelie­fert.

  15. Dass das Erschei­nungs­bild der katho­li­schen Kir­che mit dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil nach und nach zer­stört wur­de, damit muss­te zu rech­nen sein. Zu vie­le Gift­kei­me sind in die Kon­zils­do­ku­men­te ein­ge­ar­bei­tet, die, wenn sie sich ent­wickeln, zur Zer­stö­rung füh­ren muss­ten. Sie haben sich ent­wickelt, wir haben den schlimm­sten Glau­bens­plu­ra­lis­mus aller Zei­ten in der katho­li­schen Kir­che. Und nie­mand möge sich ein­bil­den, dass die­se schwer­ste Kir­chen­kri­se zu hei­len sei ohne die Ver­wer­fung die­ses Kon­zils. Nicht ein­fach gefühls­du­se­lig, son­dern in har­ter theo­lo­gi­scher Arbeit.

    Dass das der­zeit nicht mög­lich ist, dass schon der Hauch einer Kri­tik von „Papst Franz“ unnach­gie­big ver­folgt wird, dürf­te bekannt sein.

    Klar­se­hen­de Katho­li­ken haben die zer­stö­re­ri­sche Wir­kung des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils schon ab ca. 1970 erkannt. Doch ver­mut­lich konn­te sich kein Katho­lik vor­stel­len, dass eine sol­che Figur wie „Papst Franz“ auf den Stuhl Petri gewählt wür­de.
    Ein Got­tes­lä­ste­rer. Der es als Papst zu sagen wagt, „die Träu­me Got­tes“ zu deu­ten. Die „Träu­me Got­tes“ wer­den von die­sem Mann aus­ge­spielt gegen die geof­fen­bar­ten Wahr­hei­ten des ewi­gen, all­mäch­ti­gen, hei­li­gen Got­tes, des Schöp­fers allen Seins, ohne des­sen Wil­len wir alle ins Nichts augen­blick­lich zurücksin­ken wür­den.

    Einen sol­chen Ver­fall der sicht­ba­ren Gestalt der katho­li­schen Kir­che konn­te nie­mand ahnen: Ein Mann wur­de auf den Stuhl Petri gehievt, der den Glau­ben zer­stört nicht wie sein Ordens­bru­der Karl Rah­ner zum Bei­spiel. Die­ser hat Bücher und Bücher geschrie­ben, Arti­kel ver­fasst in einer sol­chen Zahl, dass nur noch Rah­ner-Spe­zia­li­sten den Über­blick haben, wenn über­haupt.
    Er hat eine so hoch­ge­sto­che­ne Spra­che gewählt, die selbst theo­lo­gisch Gebil­de­te nicht ohne wei­te­res ver­ste­hen. Den­noch haben sei­ne Sät­ze in der Kon­zils­kir­che das Gewicht eines Kir­chen­leh­rers.

    „Papst Franz“ erspart sich die­se Mühe. Er spricht über den katho­li­schen Glau­ben immer wie­der wie ein schlech­ter und zudem besof­fe­ner Poet. Er unter­bie­tet jeden theo­lo­gi­schen Stamm­tisch.
    Und alle gehor­chen. Das ist der eigent­li­che Ver­fall. Unse­re katho­li­schen Vor­fah­ren müss­ten an die­sen Genera­tio­nen von Katho­li­ken ver­zwei­feln. Sie jubeln in ihrer Mehr­heit einem Papst zu, der sich als „Traum­deu­ter Got­tes“ auf­spielt und gegen die geof­fen­bar­ten Glau­bens­wahr­hei­ten den Glau­ben zer­stört.

    Wenn ein für die Welt­kir­che bedeu­tungs­lo­ser Pasto­ral­re­fe­rent, eine Gemein­de­re­fe­ren­tin so bedeu­tungs­los wie eine Amei­se, so einen Unsinn reden, dann empört sich der kon­ser­va­ti­ve Teil einer katho­li­schen Gemein­de der Kon­zils­kir­che.
    Wenn der Papst die­sen Wirr­sinn von sich gibt, fal­ten sie die Hän­de und hören dem „Hei­li­gen Vater“ andäch­tig zu.

  16. „Solo Dios basta!“
    Ich brauch­te Jah­re, um glau­ben zu kön­nen, dass Gott mich ‑gera­de auch mich- liebt.
    Dar­über bin ich so froh, dank­bar und glück­lich.
    Und ich den­ke mir, dass ER sich freut zu sehen, wie ich ver­su­che, mich in Lie­be und Ver­trau­en an sei­ne Gebo­te zu hal­ten, lei­der nicht immer ganz erfolg­reich.
    Wenn wir Gott lie­ben, Ihn ehren, Ihn und sei­ne Wei­sung ernst neh­men,
    wenn wir Ihm vor­be­halt­los ver­trau­en auch in Zei­ten des Kreuz­tra­gens — ich glau­be, das genügt IHM.
    „Solo Dios basta!“

    Sei­ne Träu­me zu ken­nen, erwar­tet Er sicher nicht von uns und auch nicht von Papst Fran­zi­kus.
    Aller­dings könn­te ich mir vor­stel­len, wie er die­se Wor­te gemeint hat.

  17. „demü­ti­ge Krea­ti­vi­tät“ (kath­news)
    „krea­ti­ve Lie­be“
    „über die Leh­re der Kir­che hin­aus“
    „dem Puls­schlag die­ser Zeit Gehör schen­ken“

    Die Rich­tung ist also vor­ge­ge­ben.
    Wer­den die Bischö­fe mit­zie­hen, „im Gleich­schritt“, wie Papst Fran­zis­kus sagt?

  18. Das sind kla­re Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che nach dem Mot­to: „Wer nicht mit­macht, stellt sich gegen den ‚Hei­li­gen Geist‘ und wird von die­sem hin­weg­ge­fegt.“
    „Demü­ti­ge Krea­ti­vi­tät“ ist auch leicht zu dechif­frie­ren: Demut gegen­über den moder­ni­sti­schen Auto­ri­tä­ten und Neue­rern, Krea­ti­vi­tät dar­in, jeden Tra­di­ti­ons­bruch als Kon­ti­nui­tät „auf höhe­rer Ebe­ne“ erschei­nen zu las­sen.

  19. Wenn Papst Ber­go­glio das so gesagt hat „… die über die Leh­re hin­aus­geht…“, dann ist sei­ne Marsch­rich­tung klar. An ande­rer Stel­le las ich: „.. die über das Wis­sen hin­aus­geht…“.

    Auf jeden Fall strebt er nach einer Ver­än­de­rung der gül­ti­gen Leh­re. Das ist lei­der, oder Gott sei Dank, Fak­tum, damit sich end­lich die Spreu vom Wei­zen tren­nen kann.
    Inso­fern sind das gute Nach­rich­ten aus Rom.

  20. Ich kann nur sagen, dass jeder Pro­gres­si­ve weiß, was die­se For­mu­lie­run­gen und Anspra­chen bedeu­ten. das kann man leicht erfah­ren, wenn man ihre Publi­ka­tio­nen liest, z.B. „Natio­nal Catho­lic Repor­ter“, die besten Draht nach Rom haben.

    Wenn ein pro­gres­si­ver „Schrei des Vol­kes“ oder „Urkir­che“ hört, weiß er sofort dass das Aus­drücke aus der Befrei­ungs­theo­lo­gie sind, was über­setzt „Befrei­ung von der lehr­amt­li­chen Theo­lo­gie“ heißt.
    Man muss nur sehen, was die­se Leu­te aus Latein­ame­ri­ka gemacht haben. Sie haben den Rück­fall ins Hei­den­tum initi­iert und unter­stützt.

    Das Pro­blem mit den „Kon­ser­va­ti­ven“ oder auch den „Tra­di­ti­ons­ka­tho­li­ken“ ist, dass die­se seit 50 Jah­ren nicht wirk­lich begrei­fen was gespielt wird. Man muss öfter bei den Pro­gres­si­ven lesen, die wis­sen dass schon die gan­ze Zeit was los ist. Z.B. sag­te Papst Fran­zis­kus Freund Bischof Kräutler(der in Bra­si­li­en haupt­säch­lich für die Umwelt statt für die See­len kämpft) schon letz­tes Jahr, dass „Evan­ge­lii Gau­di­um“ Befrei­ungs­theo­lo­gie pur ist. Kon­ser­va­ti­ve neh­men sol­che Aus­sa­gen zu ihrem eige­nen Scha­den meist nicht ernst.

    „Evan­ge­lii Gau­di­um“ ist „Befrei­ungs­theo­lo­gie pur“:
    http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/12/evangelii-gaudium-ist.html

    High­lights der Papst­pre­digt zur Syn­oden­er­öff­nung:
    http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2014/10/die-papstpredigt-zur-synodeneroffnung.html

    • Dan­ke @Martina — ein glas­kla­rer muti­ger und wah­rer Kom­men­tar! — viel­leicht der beste in die­ser Sache — bre­vi­ter acu­ra­te ac com­pe­ten­ter!

  21. „Der Traum Got­tes kol­li­diert stets mit der Heu­che­lei eini­ger sei­ner Die­ner. Wir kön­nen den Traum Got­tes ‚ver­ei­teln‘, wenn wir uns nicht vom Hei­li­gen Geist lei­ten las­sen.“
    Bil­det euch nicht zu viel ein. Ihr könnt über­haupt nichts ver­ei­teln. Das Wort des Herrn wird sei­ne Bahn zie­hen wie ein Komet. Ihr könnt den Men­schen ein­re­den das ihr das Para­dies auf Erden schaf­fen wollt in all eurer Ver­mes­sen­heit, aber wir sind nur Ver­bann­te und leben im Exil auf die­ser Welt. Unse­re wah­re Hei­mat ist beim Vater im Him­mel und da wol­len wir hin. Eure Klimm­zü­ge vor den paar Jah­ren die wir in die­ser Welt haben brin­gen euch zwar tosen­den Bei­fall vor den Massen aber wir­ken vor der Ewig­keit des all­mäch­ti­gen drei­fal­ti­gen Got­tes höchst lächer­lich. Da nut­zen auch die größ­ten und schön­sten Sprech­bla­sen nichts.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  22. „Irgend­wann im Leben eines Jeden kommt ein­mal der Punkt, wo er sich ent­schei­den muss: „Wie hal­te ich es mit Gott?“
    Kann ich an Ihn glau­ben oder nicht?
    Neh­me ich Ihn und Sei­ne Gebo­te an oder schie­be ich bei­des zur Sei­te?

    Ich habe den Ein­druck, dass sich auch die katho­li­sche Kir­che auf eine sol­che kla­re Ent­schei­dung zur Stand­ort­be­stim­mung zube­wegt.
    Behält sie ihr eigen­stän­di­ges Pro­fil und macht sich dadurch vie­le zum Feind oder nähert sie sich den Posi­tio­nen der Pro­te­stan­ten an und ern­tet Bei­fall?
    Du, katho­li­sche Kir­che, wie wirst du dich ent­schei­den?“

    War­um durf­te die­ser Kom­men­tar auf kath.net nicht erschei­nen?
    Es wird nun höch­ste Zeit, dass ich mei­nen Vor­satz, dort nichts mehr zu kom­men­tie­ren, end­lich kon­se­quent in die Tat umset­ze.

    • Mari­en­zweig
      Ich sehe die Gren­zen inzwi­schen anders ver­lau­fen.
      Da haben wir einer­seits die Groß­kir­chen, vor­ne­weg die römisch-katho­li­sche Kir­che. Das sind die Kir­chen, die im Öku­me­ni­schen Rat der Kir­chen mit­ma­chen. Die­se Kir­chen sind alle in die inter­re­li­giö­se Agen­da und die kurz bevor­ste­hen­de anti­christ­li­che Neue Welt­ord­nung ver­streckt. Kurz gesagt: die Groß­kir­chen sind Teil der Hure Baby­lon. Katho­lisch oder pro­te­stan­tisch spielt da kei­ne Rol­le mehr.
      Und da ist die klei­ne Her­de derer, die an Jesus Chri­stus, in dem a l l e i n das Heil ist, fest­hal­ten, am Wort Got­tes und an den Gebo­ten Got­tes, die sich abson­dern von der ver­dor­be­nen Welt und fal­schen reli­giö­sens Syste­men und sich hei­li­gen für ihren Bräu­ti­gam, der kom­men wird, um sie zu sich zu neh­men.

      • Leo Lämm­lein!
        Seit ich hier auf katholisches.info bin habe ich, so weit es mir mög­lich ist, ein wenig Ihren Weg ver­fol­gen kön­nen.
        Ich habe z.B. den Aus­tausch zwi­schen Ihnen und @Zeitschnur ver­folgt und dabei den Ein­druck gewon­nen, dass Sie sich inzwi­schen von der katho­li­schen Kir­che (auch von der offi­zi­el­len evan­ge­li­schen?) inner­lich ent­fernt haben.
        Ihre obi­gen Wor­te bestä­ti­gen dies.
        Dies ist Ihr per­sön­li­cher Weg und zu respek­tie­ren.

        Ich dage­gen ‑obwohl katho­lisch- habe erst vor 10 Jah­ren zu einem leben­di­gen Glau­ben gefun­den und war und bin noch immer so glück­lich dar­über.
        Die katho­li­sche Kir­che ist mir Hei­mat gewor­den.
        Muss ich nun ‑und nicht nur ich- erle­ben, wie sie dabei ist, sich selbst zu rela­ti­vie­ren?

        Mir ist klar, dass Papst Fran­zis­kus mei­ne Gefüh­le und die der vie­len Ande­ren womög­lich herz­lich egal sind.
        Er ist gewillt, durch­zu­zie­hen, was er sich vor­ge­nom­men hat.
        Er hat eine bestimm­te Per­so­nen­grup­pe im Blick und lässt dafür die ande­re, die treue und lehr­amt­lich aus­ge­rich­te­te hin­ter sich.
        Ich fra­ge mich manch­mal, was Jesus zu die­sem allem sagen wür­de.
        Wir ken­nen sei­ne Wei­sun­gen, die Er nicht nur an die damals Leben­den, son­dern auch an uns wei­ter­ge­ge­ben hat.
        Nimmt Er Papst Fran­zis­kus und sei­ner Bischö­fe zulie­be und auf­grund „moder­ne­rer“ Moral­vor­stel­lun­gen Sei­ne Wor­te zurück und ent­schärft sie?
        Damit der Pon­ti­fex und sei­ne ver­än­der­te Kir­che wohl­an­ge­se­hen sind und auf Aner­ken­nung der Welt zäh­len darf?

      • Mari­en­zweig,
        was für Sie (und zeit­schnur und mög­li­cher­wei­se ande­re) wie mei­ne Ent­fer­nung von der Kir­che aus­sieht, ist viel­leicht nur die Ent­fer­nung der römisch-katho­li­schen Kir­che von Jesus Chri­stus.
        Ich freue mich, dass Sie zum Glau­ben gefun­den haben, und wün­sche Ihnen, dass Sie immer bes­ser ver­ste­hen, wem die­ser Glau­be gilt und was er beinhal­tet.
        Auch der Apo­stel Pau­lus spricht von der Hei­mat, die wir Chri­sten gefun­den haben:
        „Unse­re Hei­mat (ande­re Über­set­zun­gen: unser Wan­del, unser Bür­ger­recht) aber ist im Him­mel, von woher wir auch den Herrn Jesus Chri­stus erwar­ten als den Ret­ter, der unse­ren Leib der Nied­rig­keit umge­stal­ten wird, sodass er gleich­för­mig wird sei­nem Leib der Herr­lich­keit…“ (Phil 3,20–21).
        Sie fra­gen, was Jesus zu dem allem sagen wür­de. Aber das ist nicht schwer her­aus­zu­fin­den. Die Ant­wort fin­den wir in sei­nem Wort, der Bibel. Ant­wort fin­den wir auch im Gebet, wenn wir Gemein­schaft mit ihm haben.

      • Lie­ber Leo Lämm­lein,

        bzgl. des zur Rede ste­hen­den Abdrif­tens von der römisch-katho­li­sche Kir­che möch­te ich zu beden­ken geben:
        Gott hat doch mit sei­nem Volk einen BUND geschlos­sen, die­se Prä­gung, den­ke ich, soll­te nicht vor­der­grün­dig gelöst / abge­än­dert wer­den. Ande­rer­seits zeigt uns das Gleich­nis vom Gast­ge­ber des könig­li­chen Hoch­zeits­mah­les, der nach Fern­blei­ben der Hoch­zeits­gä­ste, schließ­lich x‑beliebige Leu­te von der Stra­ße ein­la­den lässt, ja sie zu sei­nem Gast­mahl nötigt — aller­dings mit der selbst­re­den­den Bedin­gung sich hier­für zu wür­di­gen, mit Hoch­zeits­kleid zu erschei­nen (also kei­ne Aller­lö­sung auch wenn vie­le Woh­nun­gen im Hau­se des Himm­li­schen Vaters berei­tet sind und ER auch Scha­fe führt , die nicht aus sei­nem Stall sind).

        Es ist wahr­lich nicht leicht, bei all dem was in Rom pas­siert, an SEINEN Bund zu glau­ben / fest­zu­hal­ten, aber soll­te denn berech­tig­ter Pro­test wirk­lich zu einem Bruch füh­ren (das ist wohl auch das Dilem­ma der FI — unge­ach­tet des Gehor­sams­ge­lüb­des). In letz­ter Kon­se­quenz könn­te jede Grup­pie­rung sein eige­nes Ding machen und, selbst wenn sie am über­lie­fer­ten depo­si­tum fidei fest­hält, für sich bean­spru­chen, Kir­che zu sein: es gebiert ja nur wei­te­re Split­te­run­gen.
        Das Sieb wird zwar immer enger, aber wir soll­ten den BUND, den ER mit uns geschlos­sen hat, nicht ver­ges­sen.

        Ich den­ke es ist wirk­lich die Zeit, für aus­rei­chend Öl für die Lam­pen zu sor­gen. Das Öl ist wohl v.a. das Gebet, ohne das die Flam­me der Lie­be nicht bren­nen kann.

    • @ Mari­en­zweig
      „Du katho­li­sche Kir­che, wie wirst du dich ent­schei­den?“

      Die Katho­li­sche Kir­che muss sich nicht ent­schei­den, da sie von unse­rem Herrn Jesus Chri­stus selbst gegrün­det ist! Sie ist und bleibt w a h r in bis in alle Ewig­keit!
      Das ungläu­bi­ge, moder­ni­sti­sche, ver­rä­te­ri­sche Rom hat sich zum ewi­gen Heil oder Unter­gang zu ent­schei­den. Die Aus­sich­ten sind wahr­lich düster!

      • Mit „ent­schei­den“ mein­te ich die Fra­ge, ob die katho­li­sche Kir­che den Weg der Gebo­te Jesu Chri­sti ver­lässt oder nicht.
        ER sagt: „Ich bin der Weg, …“
        Natür­lich haben Sie recht, dass sie die­se Ent­schei­dung gar nicht tref­fen dürf­te, denn sie ist voll­kom­men an die Wor­te ihres Stif­ters gebun­den.
        Aber wenn Papst Fran­zis­kus und gefolg­sa­me Bischö­fe von sich aus die­se Bin­dung lockern, was dann?

      • @Marienzweig, Sie schrei­ben:
        „Mit „ent­schei­den“ mein­te ich die Fra­ge, ob die katho­li­sche Kir­che den Weg der Gebo­te Jesu Chri­sti ver­lässt oder nicht.
        ER sagt: „Ich bin der Weg, …“
        Natür­lich haben Sie recht, dass sie die­se Ent­schei­dung gar nicht tref­fen dürf­te, denn sie ist voll­kom­men an die Wor­te ihres Stif­ters gebun­den.
        Aber wenn Papst Fran­zis­kus und gefolg­sa­me Bischö­fe von sich aus die­se Bin­dung lockern, was dann?“

        Dann stellt sich ver­mut­lich ernst­haft die Fra­ge ob Papst Fran­zis­kus noch der legi­ti­me Papst ist, oder ob er sich selbst exkom­mu­ni­ziert hat… rein sach­lo­gisch müss­ten wir dann in einer Sedis­va­kanz sein.

        Lie­ge ich falsch, was sagen die kir­chen­recht­lich mehr gebil­de­ten zu mei­ner The­se?

    • BAD IS THE NEW GOOD ?!

      „Bad is the new good“ ist auf T‑Shirt´s zu lesen !
      Es ist unglaub­lich, die zur Zeit auf der Erde leben­den Wesen,
      bemer­ken nicht, dass das Gute Bös, und das Böse gut genannt wird!
      WEHE, wenn dies ein­trifft, sprach Jesus – unser guter Hirt!
      Die Lüge erreicht ihren Höhe­punkt schon:
      „Mit einem Kuss ver­rätst du den Men­schen­sohn?“
      Denn mit Zuge­ständ­nis­sen häre­ti­scher Art,
      übt der Mensch heu­te wie­der Ver­rat!
      Dass Gott die Men­schen liebt, das ist wahr:
      durch die Ankunft und das Kreuz Jesu wur­de es offen­bar!
      Doch die­ser Sohn Got­tes wird unter den roten Tep­pich der Öku­me­ne gekehrt-
      Satan wird frei­er Ein­tritt in das Aller­hei­lig­ste gewährt !
      Wenn der Gräu­el an hei­li­ger Stät­te sicht­bar wird
      sind die Mei­sten so sehr ver­wirrt
      dass sie weder den Pfer­de­fuß sehen
      noch auf wel­cher Sei­te sie ste­hen
      Selbst die Archi­tek­tur vie­ler Got­tes­häu­ser ent­larvt es ja,
      dass das ein Werk des Teu­fels war.
      Sei­ne Anhän­ger ver­kau­fen den Mei­ster nicht für Geld
      son­dern für Anse­hen und Ruhm in der Welt.
      Plötz­lich weiß Kei­ner der Gläu­bi­gen mehr,
      war­um getrennt war das christ­li­che Heer!
      Der Geist der Ein­heit wird beschwo­ren,
      die Eine-Welt-Reli­gi­on gebo­ren.
      Die Freu­de über die Gemein­schaft unter Brü­dern ist groß,
      doch wer ist da der Vater bloß ?
      Der Anti­christ wird auf die Welt­büh­ne kom­men -
      er lügt: er will sie im fal­schen Schein erson­nen.
      Als Licht­trä­ger ist er bekannt,
      doch lei­der heu­te uner­kannt.
      Per­fekt ist die From­me Fas­sa­de getarnt -
      in der Offen­ba­rung ist der Mensch gewarnt !
      Die Dop­pel­zün­gig­keit – die Lüge zu sehen,
      hin­ter das Geheim­nis der Hure zu gehen,
      ist ver­bun­den mit tie­fem Schmerz,
      es trifft mit­ten ins Herz:
      Dass eine gan­ze Welt ver­führt -
      die Men­schen nicht zu Gott geführt !
      Son­dern in des Wider­sa­chers Hän­de,
      fin­den sie ein schreck­li­ches Ende!
      „Ich bin der Papst“ sind des Teu­fels Wor­te
      das war ein Trick der ganz schlim­men Sor­te:
      „ich ver­steck mich im Papst – dort wird mich nie­mand fin­den,
      dort wer­de ich alle im from­men Gewand an mich bin­den!“
      Selbst vie­le Tra­di­tio­na­li­sten fal­len auf die­se List her­ein
      und gehen dem fal­schen Mes­si­as auf den Leim.
      Ein ver­steck­ter Stolz macht Vie­le taub und blind,
      sie wol­len nicht sehen, wie sie wirk­lich sind!
      Sie rüh­men sich nicht ihrer Schwä­che und bau­en daher auf Sand -
      durch die­sen Hoch­mut bege­ben sie sich in die fal­sche Hand!!!
      Das Kreuz des eige­nen ich auf sich zu neh­men,
      den anti­christ­li­chen Geist in sich selbst wahr­zu­neh­men,
      ist das Gebot der Stunde!Und führt zu der fro­hen Kun­de:
      JESUS ist der Ret­ter und Erlö­ser der Welt!
      IHM gebührt all Ehre und LOB… — ohne END !
      Durch Ein­sicht und Reue wächst die Lie­be zu Gott immer mehr,
      das Öl in den Lam­pen der Jung­frau­en wird nicht leer!
      SO sind sie bereit,
      wenn der Bräu­ti­gam erscheint !!!

  23. Welch eine Ver­wir­rung!
    Was für ein Cha­os!
    All­über­all!
    Wäh­rend die einen die fin­ste­re Saat zum explo­si­ons­ar­ti­gen Erblü­hen trei­ben, ent­lar­ven sich die ande­ren in in all ihren jäm­mer­li­chen Vor­ur­tei­len und ver­kürz­ten Schlüs­sen.
    Kei­ner erklärt hier etwas sau­ber: was ist denn der Unter­schied zwi­schen „Natu­ra­lis­mus“ und „Natur­recht“? Und was ist der Unter­schied zwi­schen Gna­den­ord­nung und Fluch­ord­nung?
    Wie auf­ge­scheuch­te Hüh­ner gackern wir hier her­um -
    Es ist vor­bei, die Zeit ist ver­stri­chen — taten­los gemes­sen an dem, was hät­te getan wer­den müs­sen.
    Die einen wer­den immer „ortho­do­xer“ und fal­len vor lau­ter Tra­di­ti­on in den Aria­nis­mus im Gewand des „Patri­ar­cha­lis­mus“ zurück, die andern hecheln der Fik­ti­on ad fon­tes nach und lan­den am Ende im Pro­te­stan­tis­mus. Und der Main­stream — ob „alt“ oder „modern“ — ist ein­fach nur in irgend­ei­ner Form cha­ris­ma­tisch und spielt den hei­li­gen Geist gegen Gott aus, Maria gegen die Frau­en und die Kir­che gegen den Staat. Oder umge­kehrt. Ist auch egal…
    Ja, die Zeit ist ver­stri­chen. Der wirk­li­che theo­lo­gi­sche Wurf wur­de nicht gewor­fen. Er hät­te mit­tels Rosen­kranz, der davi­si­schen Stein­schleu­der gegen Goli­ath, gewor­fen wer­den müs­sen, mit­tels Russ­land­wei­he und mit­tels Haupter­he­ben, mit­tels ein­deu­ti­ger Posi­ti­on — es unter­blieb und unter­bleibt bis heu­te.
    Und auf dem sin­ken­den Schiff träu­men ein paar Phan­ta­sten noch vom bewaff­ne­ten Kampf gegen — ja gegen wen eigent­lich?
    Vom Kampf, den Jesus aus­drück­lich ver­bo­ten hat?!
    Wer das Schwert erhebt kommt durch das Schwert um?!
    Nein?
    Das Schwert kommt immer zu spät!

    • Das mit der Russ­land­wei­he- man den­ke an die Wei­he von 1984- die ja auch Russ­land gegol­ten hat, wenn­gleich nciht so wie von der Got­tes­mut­ter gewünscht, hat ja noch am besten funk­tio­niert, Russ­land hat sich im Gegen­satz zur West­kir­che eine wür­di­gie Lit­ur­gie und eine christ­li­che Sexu­al­mo­ral bewahrt, wäh­rend die West­kir­che sich der Sün­de Sodoms sehr geöff­net hat, man braucht sich so man­chen Bischof und Kar­di­nal nur äußer­lich anschau­en und oder mit wem er nach Rom ange­reist kommt. Ande­re machen wie­der in einer äußerst denk­wür­di­gen Gesell­schaft in Bad­ga­stein Urlaub, das bei die­sen Leu­ten so beliebt ist wie Süd­ti­rol und Tel Aviv.

      • Die ortho­do­xe Lit­ur­gie ist nach der vor­kon­zi­lia­ren Hal­tung nicht recht­gläu­big, und dar­um auch des Mess­op­fers nicht wür­dig. Die äuße­re, opu­len­te Form soll­te einen da nicht blen­den. Erst nach dem Kon­zil wur­den die gra­vie­ren­den Unter­schie­de ver­wischt und nivel­liert von katho­li­scher Sei­te aus. Und erst recht hat Russ­land kei­ne recht­gläu­bi­ge Sexu­al­mo­ral bewahrt. Sie machen den Feh­ler, alles an der Homo­ge­schich­te auf­zu­hän­gen.
        Die ortho­do­xe Kir­che erlaubt den Ehe­bruch, folgt ande­rer­seits der ter­tul­lia­ni­schen „Häre­sie“ von der Unan­ge­mes­sen­heit und Sünd­haf­tig­keit der Wie­der­ver­hei­ra­tung von Witwe®n, und dies alles ent­ge­gen dem aus­drück­li­chen Wort Jesu — tut mir Leid: von dort soll­te man sich gar nichts erwar­ten! Nicht zuletzt ver­zerrt das fal­sche Got­tes­bild der Ortho­do­xie auch das Men­schen­bild ent­schei­dend.

        Ent­we­der man ist ganz treu — oder gar nicht!

  24. Das „Volk“ schreit nach Sün­den­lo­sig­keit, wenn das mal stimmt, das mit dem „Volk“. Viel­leicht ist „Volk“ nur eine Voka­bel zum Zwecke der Augen­wi­sche­rei.
    Was sagt der Papst ?: er weiß doch wo es lang zu gehen hat. War­um dafür „das Volk“ in Haf­tung neh­men?
    Sein, des Pap­stes Volk will auf jeden! Fall die Kom­mu­ni­on für Per­so­nen, die sie nicht emp­fan­gen dür­fen.

    Oh, wie wird der Hl. Geist vom Papst per­ver­tiert!

  25. Franzel@Sie haben es inter­res­san­ter­wei­se erwähnt: Das Gere­de vom Volk, von dem „an die Rän­der gehen*, der vebeul­ten Kir­che, der Kir­che der Armen. Ja,so spricht Ber­go­glio und das „Rote Rom“ und das seit 1964.…. Die­se Volks­ge­re­de erin­nert sehr an Mao’s Sprü­che. Volks­kir­che, Volks­ar­mee, Bar­fus­sär­ze, usw, ect. Ber­go­glie mag viel­leicht kein Lin­ker sein, aber er spricht und denkt wie ein Lin­ker. Mao ‑katho­lisch gefärbt, lässt grü­ssen. Das kann nur in die HOSE Gehen, so wie mit der Vie­re­ban­de in Chi­na.…..

  26. Ber­go­glio der Volks­tri­bun hört den Schrei des Vol­kes und folgt sei­nem selbst­ge­mach­ten Jesus bzw. dem, dem er dient.
    Denn von Jesus wis­sen wir, dass sein Wort sich nicht mit dem Win­de dreht und er sein Wort auch nicht änder­te als das Volk schrie „kreu­zigt Ihn“.

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