Prof. Robert Spaemann: "Ich bin schockiert" über die Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia.
Nachrichten

„Eine Kirche, die sich anpaßt, wird nicht mehr imstande sein, zu missionieren“

Prof. Robert Spae­mann zählt nicht nur zu den größ­ten Phi­lo­so­phen unse­rer Tage. Sei­ne Stim­me hat vor allem in der katho­li­schen Welt, die durch die Amts­füh­rung und Leh­ren von Papst Fran­zis­kus irri­tiert und erschüt­tert ist, gro­ße Auto­ri­tät. Mai­ke Hick­son führ­te mit Prof. Spae­mann über die Ent­las­sung sei­nes Kol­le­gen, des öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen Josef Sei­fert, wegen des­sen Kri­tik …
Hermann Glettler heißt der neue Bischof von Innsbruck. Zuvor war er Bischofsvikar für die Caritas (Stichwort Refugees Welcome) und kunstsinniger Pfarrer von St. Andrä in Graz. Im Bild ein vom Künster Josef Danner gestaltetes Kirchenfenster von St. Andrä, Digitaldruck auf Glas, eingebrannt.
Genderideologie

Neuer Bischof sendet modernistische Signale – Drohen Innsbruck weitere verlorene Jahre?

(Inns­bruck) „Ja wo fin­det man sie nur!?“, sol­che neu­en Bischö­fe. Mit die­ser hilf­lo­sen Fra­ge wur­de mir die Ernen­nung des neu­en Diö­ze­san­bi­schofs von Inns­bruck mit­ge­teilt. Gemeint sind desi­gnier­te Bischö­fe, die bereits das erste Pres­se­ge­spräch nüt­zen, um ein moder­ni­sti­sches Regie­rungs­pro­gramm bekannt­zu­ge­ben und in erster Linie signa­li­sie­ren, daß sie auf der Kla­via­tur zeit­geist­ge­rech­ter Chif­fren­wor­te zu spie­len verstehen.
Kardinal Valesio De Paolis ist am Samstag kurz vor seinem 82. Geburtstag gestorben. Das bisherige Hauptanliegen von Papst Franziskus, Kardinal Kaspers Vorschlag für wiederverheiratete Geschiedene, hielt er für "abwegig": "Wenn ich einen Weg gehe, muß ich verstehen, ob der Weg in die richtige Richtung führt".
Hintergrund

Kardinal Velasio De Paolis gestorben – Kardinal Kaspers Weg „ist abwegig“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem Tag, an dem in Bolo­gna Car­lo Kar­di­nal Caf­farra begra­ben wur­de, ist Vel­asio Kar­di­nal De Pao­lis gestor­ben. Bekannt wur­de der ita­lie­ni­sche Pur­pur­trä­ger als Kir­chen­recht­ler und Päpst­li­cher Dele­gat für die Legio­nä­re Chri­sti, zuletzt vor allem aber als uner­müd­li­cher Mah­ner vor dem Vor­schlag von Kar­di­nal Kas­per, die Schei­dung in der katho­li­schen Kir­che einzuführen.
Bischof Macà­n in San Rocco. Gruppenbild mit wiederverheirateten Geschiedenen.
Nachrichten

Amoris laetitia – Von der Einzelfallprüfung zur Kollektivabfertigung

(Bue­nos Aires) Grup­pen­bil­dung zur Zulas­sung von wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen zur Kom­mu­ni­on? Die­se Con­fu­sio­nis lae­ti­tia (Freu­de der Ver­wir­rung), so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti, herrscht in der argen­ti­ni­schen Diö­ze­se Recon­qui­sta im Staat San­ta Fe. Wer nach dem umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia gedacht habe, nun gebe es eine „Unter­schei­dung“ durch „Ein­zel­fall­prü­fung“, wird eines Bes­se­ren belehrt. Die Tür ist …
Erzbischof Corrado Lorefice, von Papst Franziskus ernannter Primas von Sizilien. Innerhalb von vier Jahren ernannte Franziskus acht von achtzehn Bischöfen und kreierte einen neunten zum Kardinal.
Hintergrund

„Sizilianischer Weg zu Amoris laetitia“ – Franziskus und der schnelle Umbau eines Episkopats

(Rom) Die „größ­te Ver­wir­rung“ (Kar­di­nal Car­lo Caf­farra) brei­tet sich wei­ter aus uns spal­tet die Kir­che zuneh­mend in zwei geo­gra­phi­sche Räu­me. Wäh­rend die Bischö­fe Polens an der bis­he­ri­gen Ehe- und Moral­leh­re fest­hal­ten, und daher ihre Pra­xis nicht ändern, gaben die Bischö­fe Sizi­li­ens bekannt, daß die Kom­mu­ni­on für wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne mög­lich sei.
Kardinal Müller im EWTN-Interview: "Papst kann keine Lehre vertreten, die den Worten Jesu Christi widerspricht".
Nachrichten

Kardinal Müller an die Bischofskonferenzen: „2 + 2 kann nie 5 ergeben. Amoris laetitia ist im Kontext der vollständigen katholischen Tradition zu lesen“

(Rom) Einen Tag nach dem Hir­ten­brief der bel­gi­schen Bischö­fe, mit dem sie wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen die Zulas­sung zu den Sakra­men­ten gewähr­ten, mel­de­te sich Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zu Wort und kri­ti­sier­te das Vor­ge­hen man­cher Bischö­fe und Bischofskonferenzen.