Für den Vorsitzenden der Sambischen Bischofskonferenz ist klar, Amoris laetitia hin oder her, wiederverheiratete Geschiedene sind nicht zur Heiligen Kommunion zugelassen.
Hintergrund

Sambias Bischöfe bekräftigen Ehelehre trotz Amoris laetitia

(Lusa­ka) Seit kur­zem, wenn auch nur auf krum­men Wegen, weiß die katho­li­sche Welt, daß es für das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia „kei­ne ande­re Inter­pre­ta­ti­on“ als die der Bischö­fe der Kir­chen­pro­vinz Bue­nos Aires gibt. Des­sen­un­ge­ach­tet bekräf­tig­te der Vor­sit­zen­de der Sam­bi­schen Bischofs­kon­fe­renz, Erz­bi­schof Tele­spho­re Geor­ge Mpun­du von Lusa­ka, daß es wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen nicht erlaubt ist, die
Amoris laetitia und die Interpretations-Frage: Im vergangenen Juni wurde ein Brief von Papst Franziskus an die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires in den Acta Apostolicae Sedis (AAS) veröffentlicht und damit zu einem offiziellen Teil des päpstlichen Lehramtes.
Forum

„Amoris laetitia“ und seine verbindliche Auslegung in AAS

Zur akuel­len Dis­kus­si­on über das umstrit­te­ne, nach­syn­oda­le Apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus mel­det sich der Bon­ner Dog­ma­ti­ker Klaus Oben­au­er zu Wort. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis wer­den zwei Auf­sät­ze von ihm zusam­men ver­öf­fent­licht und durch ihn mit einer ein­füh­ren­den Ein­lei­tung ergänzt. Die Ver­öf­fent­li­chung ver­steht sich als „nüch­tern-sach­­li­cher“ Dis­kus­si­ons­bei­trag in einer „kon­flikt­i­ven Atmo­sphä­re“ aus Sor­ge vor
Papst Franziskus

Niemand hat das Recht, die Lehre zu ändern

(Rom) Zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia mel­de­te sich der let­ti­sche Kar­di­nal Janis Pujats zu Wort. Er war nach der „Wen­de“ Erz­bi­schof von Riga. 2001 nahm ihn Papst Johan­nes Paul II. in das Kar­di­nals­kol­le­gi­um auf. Am sel­ben Tag wur­den mit Pujats auch Jor­ge Mario Berg­o­glio, der heu­ti­ge Papst Fran­zis­kus, sowie drei von vier Mit­glie­dern des
Kardinal Müller: „Es kommt nur darauf an, was Jesus Christus gesagt hat, nicht was die Kardinäle oder der Papst sagen“.
Hintergrund

„Keine Ausnahmen bei der Zulassung von Wiederverheirateten zur Kommunion“

(Rom) „Nein, es gibt kei­ne Ände­rung und kei­ne Demo­lie­rung der Dubia. Der Zweck mei­nes Bei­tra­ges ist nur die Fest­stel­lung, daß der ein­zi­ge Weg, um Amo­ris lae­ti­tia zu inter­pre­tie­ren, der in der Kon­ti­nui­tät mit dem Wort Got­tes in der Bibel, dem vor­her­ge­hen­den Lehr­amt und der Tra­di­ti­on der gro­ßen Kon­zi­le von Flo­renz, Tri­ent und dem Zwei­ten Vati­ca­num
Vertritt Kardinal Müller heute andere Positionen? Torniellis Vorabdruck legt dies nahe.
Hintergrund

Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?

(Rom) Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler bemüh­te sich als Glau­bens­prä­fekt, das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia im Licht der Kon­ti­nui­tät zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung von Amo­ris lae­ti­tia, eine „monu­men­ta­le Rede“ in Ovie­do. Den­noch ant­wor­te­te ihm der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster nur zwei Tage dar­auf, daß es „zu spät“
Polnische Bischofskonferenz liest "Amoris laetitia" in der Tradition und schließt Zulassung "wiederverheirateter Geschiedener" zu den Sakramenten aus.
Nachrichten

Polnische Bischöfe sagen Nein zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene

(War­schau) Polens Bischö­fe haben nun for­ma­li­siert, was sich bereits in den ver­gan­ge­nen Mona­ten abge­zeich­net hat­te: Sie sagen „Nein“ zur Kom­mu­ni­on für wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne. Damit stel­len sie sich offen gegen die Linie von Papst Fran­zis­kus, ohne dies aber zu sagen. Dar­in liegt die Schwä­che ihrer anson­sten star­ken Posi­ti­on, mit der sie die direkt und indi­rekt die
Prof. Robert Spaemann: "Ich bin schockiert" über die Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia.
Nachrichten

„Eine Kirche, die sich anpaßt, wird nicht mehr imstande sein, zu missionieren“

Prof. Robert Spae­mann zählt nicht nur zu den größ­ten Phi­lo­so­phen unse­rer Tage. Sei­ne Stim­me hat vor allem in der katho­li­schen Welt, die durch die Amts­füh­rung und Leh­ren von Papst Fran­zis­kus irri­tiert und erschüt­tert ist, gro­ße Auto­ri­tät. Mai­ke Hick­son führ­te mit Prof. Spae­mann über die Ent­las­sung sei­nes Kol­le­gen, des öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen Josef Sei­fert, wegen des­sen Kri­tik
Hermann Glettler heißt der neue Bischof von Innsbruck. Zuvor war er Bischofsvikar für die Caritas (Stichwort Refugees Welcome) und kunstsinniger Pfarrer von St. Andrä in Graz. Im Bild ein vom Künster Josef Danner gestaltetes Kirchenfenster von St. Andrä, Digitaldruck auf Glas, eingebrannt.
Genderideologie

Neuer Bischof sendet modernistische Signale – Drohen Innsbruck weitere verlorene Jahre?

(Inns­bruck) „Ja wo fin­det man sie nur!?“, sol­che neu­en Bischö­fe. Mit die­ser hilf­lo­sen Fra­ge wur­de mir die Ernen­nung des neu­en Diö­ze­san­bi­schofs von Inns­bruck mit­ge­teilt. Gemeint sind desi­gnier­te Bischö­fe, die bereits das erste Pres­se­ge­spräch nüt­zen, um ein moder­ni­sti­sches Regie­rungs­pro­gramm bekannt­zu­ge­ben und in erster Linie signa­li­sie­ren, daß sie auf der Kla­via­tur zeit­geist­ge­rech­ter Chif­fren­wor­te zu spie­len verstehen.