Tertio-Interview von Papst Franziskus: Will Franziskus Grenzsteine versetzen?
Forum

„Revolution der Zärtlichkeit beschwört Herzverkalkung“ – Das Papst-Interview in der Zeitschrift Tertio

von Ferdinand Boischot Am 7. Dezember 2016 erschien zugleich in Belgien in der niederländischsprachigen, modernistischen Zeitschrift Tertio und im Osservatore Romano der Text eines aufsehenerregenden Interviews mit Papst Franziskus. Die Geschichte dieser Zeitschrift Tertio und das Milieu, aus dem sie stammt und wofür sie produziert wird,  wurde vor kurzem im Artikel „Modernismus in Konkurs“ auf

Tertio, die 2000 gegründete Wochenzeitung zur Verbreitung progressiver Ideen
Hintergrund

Die nordbelgische Zeitschrift Tertio: Modernismus in Konkurs

von Amand Timmermans Im Jahr 2000 wurde im Norden Belgiens die niederländischsprachige Wochenzeitschrift Tertio mit nach eigenen Aussagen „katholischer Meinungsbildung“ gegründet. Es war eine für die nordbelgische Kirche äusserst schwierige Zeit: 35 Jahre nach dem 2. Vatikanischen Konzil, nach 40 Jahren desaströser Leitung unter den Kardinälen Suenens und Danneels, mit kompletter Verlotterung der kirchlichen Lehre

Papst Franziskus mit den Tertio-Redakteuren aus Flandern
Nachrichten

Papst Franziskus: „Alles in Amoris laetitia wurde von zwei Dritteln der Synode gebilligt. Das ist Garantie“

(Rom) In einem Interview mit der belgischen Zeitschrift Tertio begründete Papst Franziskus indirekt seine Weigerung, auf die Fragen der vier namhaften Kardinälen Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner zu antworten, die ihn mit fünf Dubia (Zweifeln) um Klärung umstrittener Stellen im nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia ersucht haben. „Zwei Drittel der Synodenväter haben alles, was in Amoris