St. Georg der Drachentöter, der Besieger aller Feinde des christlichen Volkes
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Der heilige Georg, Patron der christlichen Siege

Von Rober­to de Mat­tei* In sei­nem Buch Phy­si­o­no­mies de saints wid­met der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Ernest Hel­lo dem hei­li­gen Georg ein Por­trät und bezeich­net ihn als „einen der berühm­te­sten und zugleich am mei­sten ver­ges­se­nen Hei­li­gen; gestern berühmt, heu­te ver­ges­sen“. Hel­lo schrieb sein Buch 1875; heu­te ist der hei­li­ge Georg nicht nur ver­ges­sen, son­dern sei­ne lit­ur­gi­sche Gedenk­fei­er
Den Templerorden gibt es seit 1312 nicht mehr. Zahlreiche Vereinigungen wollen jedoch an sein Erbe anknüpfen. Eine davon verklagte nun Papst Franziskus
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Templervereinigung verklagt Papst Franziskus

Seit dem tra­gi­schen Ende des Temp­ler­or­dens im Jahr 1312 ran­ken sich zahl­rei­che aben­teu­er­li­che und auch phan­ta­sie­vol­le Erzäh­lun­gen um ihn. Damit wur­de sein Erbe eher ver­dun­kelt. Eine spa­ni­sche Ver­ei­ni­gung behaup­tet, der recht­mä­ßi­ge Nach­fol­ger des Temp­ler­or­dens zu sein und hat Papst Fran­zis­kus verklagt.
Friderizianische Templer erheben Anspruch auf ein zweifelhaftes "Templererbe".
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Die Friderizianischen Templer zwischen Kirche und Gnosis?

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Im Jahr 2012 grün­de­te Cor­ra­do Maria Arme­ri in Gerace (Pro­vinz Reg­gio Cala­b­ria) den „Sou­ve­rä­nen Mönchs(Ritter)Orden der Fri­de­ri­zia­ni­schen Temp­ler“, kurz Fri­de­ri­zia­ni­sche Temp­ler [Frie­d­richs-Temp­­ler] genannt. Der Orden prä­sen­tiert sich als katho­li­sche Bru­der­schaft und nimmt in sizi­lia­ni­schen und kala­bri­schen Radio- und Fern­seh­sen­dern zu aktu­el­len The­men Stel­lung. Sie nen­nen sich fri­de­ri­zia­nisch, weil sie sich auch
Kein Orden der Kirche ist geheimnisumrankter als der Templerorden. Eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Organisationen beruft sich auf ihn. Was ist Phantasie, was Wirklichkeit?
Hintergrund

Der Templerorden und seine Wiederbelebung

1312 wur­de die Arme Rit­ter­schaft Chri­sti und des Salo­mo­ni­schen Tem­pels zu Jeru­sa­lem, bes­ser bekannt als Temp­ler­or­den, von Papst Cle­mens V. auf­ge­ho­ben. Der Papst han­delt damals nicht frei, son­dern auf Druck von Phil­ipp IV., dem König von Frank­reich. Eine Viel­zahl von Grup­pie­run­gen von Katho­li­ken, Pro­te­stan­ten, Gno­sti­kern bis Frei­mau­rern beru­fen sich heu­te auf die Temp­ler und erhe­ben