Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (r.) und Kardinal Raymond Burke (l.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
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Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
Neue Initiative will rechtgläubige Katholiken sammeln
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Neue Initiative „Pro Fide Ecclesiae“ will glaubenstreuen Katholiken eine Stimme geben

Mit der Grün­dung der Initia­ti­ve Pro Fide Eccle­siae ist im deut­schen Sprach­raum eine neue katho­li­sche Lai­en­be­we­gung ent­stan­den, die sich aus­drück­lich der Treue zum Lehr­amt der Kir­che ver­pflich­tet sieht. Die Grün­der ver­ste­hen ihre Ver­ei­ni­gung als Ant­wort auf eine Ent­wick­lung, die ihrer Über­zeu­gung nach den Begriff „katho­lisch“ zuneh­mend mit poli­ti­schen oder ideo­lo­gi­schen Zuschrei­bun­gen ver­sieht. Statt von „kon­ser­va­ti­ven“,
Kardinal Burke fordert die Abkehr vom Synodalismus, die Korrektur von Traditionis custodes und die Errichtung eines eigenen Dikasteriums für die Tradition
Leo XIV.

Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und
Ein Labyrinth ohne Kompass wird leicht zur Falle
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Der Primat des Verfahrens: Konsens, Wahrheit und institutionelle Legitimität

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Das all­ge­mei­ne Pro­blem kon­sens­ba­sier­ter Insti­tu­tio­nen Moder­ne Gesell­schaf­ten sind in hohem Maße auf Ver­fah­ren ange­wie­sen. Wo unter­schied­li­che Inter­es­sen, Über­zeu­gun­gen und Wert­vor­stel­lun­gen auf­ein­an­der­tref­fen, ermög­li­chen insti­tu­tio­na­li­sier­te Ver­fah­ren eine geord­ne­te Form der Kon­flikt­be­ar­bei­tung. Sie schaf­fen Räu­me für Bera­tung, Betei­li­gung und Ent­schei­dungs­fin­dung und tra­gen damit wesent­lich zur Sta­bi­li­tät kom­ple­xer Gesell­schaf­ten bei. Die Bedeu­tung sol­cher Ver­fah­ren ist kaum
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Um dem, was übrig ist, den Stoß zu versetzen

Von Aldo Maria Val­li* Die Leser wis­sen es gut. Unmit­tel­bar nach der Wahl Leos XIV. woll­te ich mit aller Kraft an den neu­en Papst und an die Mög­lich­keit eines Kurs­wech­sels glau­ben, oder bes­ser noch: an eine Wen­de im Zei­chen der Tra­di­ti­on und des ech­ten Glau­bens, gegen den syn­­o­dal-öko­­lo­­gi­­stisch-regen­­bo­­gen­­bun­­ten Wahnsinn.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Before You Accuse Me, Take a Look at Yourself“

Von Gott­fried Pasch­ke War­um ist Rom damit ein­ver­stan­den, daß chi­ne­si­sche Kom­mu­ni­sten dik­tie­ren, wer in Chi­na Bischof wird, wäh­rend es den Pius­brü­dern unter Andro­hung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on das Wei­hen eige­ner Bischö­fe verbietet?
Synodalismus
Genderideologie

Forderung: Bericht der Studiengruppe Nr. 9 der Synodalitätssynode zurückziehen

Nach­ste­hend ver­öf­fent­li­chen wir einen Brief, der vom Vor­sit­zen­den der John Paul II Aca­de­my for Human Life and the Fami­ly (JAHLF), Dr. Tho­mas Ward, gemein­sam mit der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Chri­sti­ne de Mar­cel­lus Voll­mer und dem Schatz­mei­ster Ste­ven Mos­her an Sei­ne Emi­nenz Mario Kar­di­nal Grech, Gene­ral­se­kre­tär der Bischofs­syn­ode, gerich­tet wur­de, betref­fend den Bericht der Stu­di­en­grup­pe Nr. 9
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Die Kirche in unseren Breitengraden ist krank

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Was von Rom kommt, ich mei­ne die Werk­statt des uni­ver­sal­kirch­lich aus­ge­ru­fe­nen syn­oda­len Pro­zes­ses, ist Men­schen­weis­heit. Offen­sicht­lich haben die Prot­ago­ni­sten nichts Bes­se­res zu tun, als immer wie­der Auf­trä­ge an die Orts­kir­chen zu ertei­len, wie der syn­oda­le Pro­zess, eine Tot­ge­burt von Anfang an, ver­wal­tet und am Lau­fen gehal­ten wer­den soll. Sie glau­ben,
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das
Die als Synodalität getarnte Revolution.
Leo XIV.

Eine gefährliche Sprachverschiebung

Ein jüngst ver­öf­fent­lich­tes Arbeits­pa­pier aus dem Umfeld des welt­wei­ten Syn­oden­pro­zes­ses sorgt für erheb­li­che theo­lo­gi­sche Irri­ta­ti­on. Unter dem wie meist sper­ri­gen Titel „Für eine syn­oda­le Kir­che: Gemein­schaft, Teil­ha­be und Sen­dung. Stu­di­en­grup­pe Nr. 4. Die Revi­si­on der Ratio Fun­da­men­ta­lis Insti­tu­tio­nis Sacer­do­ta­lis in syn­­o­dal-mis­­sio­na­ri­­scher Per­spek­ti­ve“ fin­det sich eine For­mu­lie­rung, „die in ihrer Trag­wei­te kaum über­schätzt wer­den kann“, so