Ein Gastkommentar von Hubert Hecker Seit dem Theaterstück des deutschen Schriftstellers Rolf Hochhuth von 1963 unter dem Titel „Der Stellvertreter“ wird in immer neuen Anläufen Papst Pius XII. unterstellt, er habe nichts gegen die NS-Judenverfolgung getan und gesagt. Weitere Autoren wie Goldhagen und Cornwell haben den Pius-Papst zum Sündenbock oder „Buhmann für alles“ gemacht, wie …
(Rom) Am vergangenen Samstag wurde erneut nach dem Schmutzkübel gegriffen, um die Erinnerung an Papst Pius XII. zu besudeln. Das Mittel dazu sind wieder einmal Anspielungen. Der Vorstoß kam dieses Mal von der führenden italienischen Tageszeitung, dem liberalen Corriere della Sera, und erfolgte – kein Zufall –, nur wenige Tage nachdem neue Beweise (nicht Annahmen), …
(Rom) Ein historisches Ereignis liegt zeitlich noch sehr nahe und scheint doch aus dem allgemeinen Bewußtsein verschwunden zu sein. Ende August 1968 verurteilte Papst Paul VI. den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei, mit dem der „Prager Frühling“ niedergeschlagen wurde.
(Rom) Ein neues Buch belegt „die Anstrengungen“, die Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkrieges unternahm, um den vom Nationalsozialismus verfolgten Juden zu helfen. Vor einem Jahr hatte der Heilige Stuhl vorzeitig das Vatikanische Geheimarchiv zu Pius XII. geöffnet und der Wissenschaft zugänglich gemacht. Das neue Buch legt die Ergebnisse vor.
31. August 2020Kommentare deaktiviert für Wer will, daß die Schwarze Legende zu Pius XII. fortlebt?
(New York) Mit dem Artikel „New Reasons to Doubt That Pope During ’40s Sought to Save Jews“ lieferte die New York Times erneut einen Beleg – unabhängig von der Tatsache, daß sie Papst Franziskus unterstützt – für ihre antikatholische Ausrichtung.
(Rom) Am 4. März 2019 ordnete Papst Franziskus die Öffnung des Vatikanischen Geheimarchivs für die Zeit des Zweiten Weltkrieges an. Die Akten betreffen das Pontifikat von Papst Pius XII., „wie es die Juden seit Jahrzehnten fordern“, so Reuters damals.
(Rom/New York) Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, bedankte sich mit einem Schreiben bei Papst Franziskus für die „Grundsatzentscheidung“ die vatikanischen Archive zum Pontifikat von Pius XII. vollständig zu öffnen. Eine entsprechende Entscheidung hatte Franziskus am Montag bekanntgeben.
Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker Leonhard Bernstein, der berühmte Dirigent des New Yorker Philharmonischen Orchesters, hatte am 9. Oktober 1958 vor Konzertbeginn vom Tode Papst Pius XII. erfahren. Als er an sein Dirigentenpult trat, bat er um „eine Minute des Schweigen zum Tode eines wahrhaft großen Mannes“. Bernstein war der Sohn jüdischer US-Einwanderer aus der …
(Rom) „Wenn Papst Franziskus wollte, könnte er Pius XII. noch heute seligsprechen, das geschieht aber nicht, weil die Juden entschieden dagegen sind.“ Dies sagte Kardinal José Saraiva Martins in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Online-Tageszeitung FarodiRoma.
12. April 2007Kommentare deaktiviert für Papst Pius XII. in der Ausstellung von Yad Vashem verleumdet
Papst Pius XII. wird mit einer Bildunterschrift in einer Ausstellung in Yad Vashem eine uneindeutige Haltung zum Holocaust unterstellt. Aus diesem Grund hat Erzbischof Antonio Franco, Päpstlicher Nuntius in Israel, gegenüber der Gedenkstätte erklärt, er komme dieses Jahr nicht zur Gedenkzeremonie.
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