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Kritik an der römischen Luther-Begeisterung

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Ähn­lich wie bei der Fami­li­en­syn­ode war Kar­di­nal Kas­per für die neue römi­sche Luther­be­gei­ste­rung Stich­wort­ge­ber. In ver­schie­de­nen Vor- und Bei­trä­gen resü­mier­te er: Luther hät­te Recht gehabt (und die kath. Kir­che Unrecht); die Refor­ma­ti­on wäre berech­tigt gewe­sen wegen der „Defor­ma­ti­on der römi­schen Kir­che“; Luthers Neu-Theo­­lo­­gie sei vom Hei­li­gen Geist gelei­tet wor­den (der

Kardinal Robert Sarah: "Interkommunion ist nicht möglich"
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Interkommunion nicht möglich: „Das ist sehr, sehr klar. Das ist keine Frage der Gewissensfreiheit“

(Rom) „Kei­ne Inter­kom­mu­ni­on zwi­schen Katho­li­ken und Nicht-Katho­­li­­ken.“ Das war die Reak­ti­on von Kar­di­nal Robert Sarah, dem Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Anfang Dezem­ber 2015 auf die Ant­wort von Papst Fran­zis­kus an eine Luthe­ra­ne­rin. Zum Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um wur­den erneut ver­schie­de­ne Stim­men laut, die eine Inter­kom­mu­ni­on for­der­ten. Die Ant­wort von Kar­di­nal Sarah hat

Katharina von Zimmern, die letzte Fürstäbtissin von Fraumünster in Zürich
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Und die Revolution (Reformation) „frisst ihre weiblichen Kinder“

Die bei­den Schwei­ze­rin­nen Mir­jam Janett und Jes­si­ca Mei­ster wer­fen einen Schat­ten auf die statt­fin­den­den Refor­ma­ti­ons­fei­ern. Der Schat­ten liegt nicht nur auf Mar­tin Luther, son­dern eben­so auf Cal­vin und Zwing­li. Janett pro­mo­viert an der Uni­ver­si­tät Basel. Die Histo­ri­ke­rin Mei­ster ist an der Rechts­quel­len­stif­tung des Schwei­ze­ri­schen Juri­sten­ver­eins tätig. Bei­de sind am Pro­jekt Frau­en­stadt­rund­gang Zürich betei­ligt. Sie wider­spre­chen

EKD-Vorsitzender Bredford-Strohm richtete am 31. Oktober von der Kanzel der Schloßkirche in Wittenberg eine Einladung an Papst Franziskus
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EKD lädt Papst Franziskus nach Wittenberg ein

(Wit­ten­berg) Hein­rich Bed­­ford-Strohm, luthe­ri­scher Lan­des­bi­schof von Bay­ern und Vor­sit­zen­der der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands (EKD), in der Luthe­ra­ner, Cal­vi­ni­sten, Refor­mier­te und Unier­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zusam­men­ge­schlos­sen sind, sprach am Refor­ma­ti­ons­tag eine Ein­la­dung aus.

Hintergrund

Vergessene Luther-Kritik von Jorge Mario Bergoglio

(Rom) Seit Papst Fran­zis­kus regiert, ist das Lob für Luther, bis­her eine Spe­zia­li­tät bestimm­ter deut­scher Kir­chen­krei­se, an höch­ster Stel­le ange­kom­men. In Lund rühm­te Fran­zis­kus den von sei­nem Prie­ster­tum und sei­nen Ordens­ge­lüb­den abge­fal­le­nen Luther als „Medi­zin für die Kir­che“. Das war nicht immer so.

500 Jahre Reformationsgedenken in Schwarz-Rot-Gold (hier: politische-bildung.de)
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Luthers Fürsten-Protestantismus und die schrecklichen Folgen

Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Der pro­te­stan­ti­sche Kir­chen­ge­schicht­ler Tho­mas Kauf­mann wirft der Füh­rungs­rie­ge sei­ner Kir­chen­ge­mein­schaft vor, das Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um mit „Pro­pa­gan­daslo­gans“ geprägt zu haben. Im Vor­spann sei­nes FAZ-Arti­­kels vom 15. 9. 2017 heißt es: „Die evan­ge­li­sche Kir­che hat sich in die Idee ver­rannt, Luther habe Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te gebracht.“ Natio­nal­po­pu­li­sti­sche Luther-Bil­der

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„Unglückselige Sekte“ — Die heilige Teresa von Avila über Luthers Reformation

(Rom) Tere­sa von Avi­la wird von der katho­li­schen Kir­che als Hei­li­ge ver­ehrt und wur­de zur Kir­chen­leh­re­rin erho­ben. 1515 wur­de sie in Avi­la in Kasti­li­en als Tere­sa Sán­chez de Cepe­da y Ahu­ma­da gebo­ren. Bemer­kens­wer­ter­wei­se wird die Kar­me­li­tin auch in der angli­ka­ni­schen und in der evan­ge­li­schen Kir­che mit Gedenk­ta­gen geehrt. Der Grund könn­te der­sel­be sein, wes­halb der­zeit