Die vier Priester, die für die Piusbruderschaft am 1. Juli zu Bischöfen geweiht werden sollen: (v. l.) Pater Pascal Schreiber, Pater Michael Goldade, Pater Michel Poinsinet de Sivry, Pater Marc Hanappier
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Vier neue Bischöfe für die Piusbruderschaft

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) gab offi­zi­ell die Namen jener vier Prie­ster bekannt, die am 1. Juli in Ecô­ne zu Bischö­fen geweiht wer­den sol­len. Die ange­kün­dig­ten Wei­hen mar­kie­ren einen Ein­schnitt von histo­ri­scher Trag­wei­te, denn sie erin­nern nicht nur sym­bo­lisch an die berühm­ten Bischofs­wei­hen von 1988 durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re, son­dern lei­ten zugleich einen sicht­ba­ren …
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, sprach in den vergangenen Tagen über die Priorität seines Dikasteriums und drohte der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. zwischen Zukunftsagenda und innerkirchlicher Zerreißprobe

In den ver­gan­ge­nen Tagen setz­te Papst Leo XIV. eine Rei­he von Initia­ti­ven, die Kon­tu­ren erken­nen las­sen: eine star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf die ethi­schen Fol­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und eine demon­stra­ti­ve Öff­nung zur inter­na­tio­na­len Diplo­ma­tie. Inwie­fern auch eine deut­li­che Ver­schär­fung der Span­nun­gen mit der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. durch das Glau­bens­dik­aste­ri­um auf ihn zurück­geht, muß sich …
Glaubenspräfekt Kardinal Tucho Fernández droht der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roms Exkommunikationsdrohung

Nico Spun­to­ni, Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, hat­te es in der heu­ti­gen Aus­ga­be vor­weg­ge­nom­men: Der Vati­kan äußer­te sich heu­te mit unge­wohn­ter Klar­heit zu den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen. Die Bischofs­wei­hen sind für den 1. Juli ange­setzt und wol­len ohne päpst­li­ches Man­dat gespen­det wer­den – ein Schritt, der aus römi­scher Sicht …
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Liturgie & Tradition

Transalpine Redemptoristen lösen ihre Einheit mit Rom auf

Die Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten – auch als „Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers“ bezeich­net – ist in eine offe­ne Span­nung zur kirch­li­chen Auto­ri­tät gera­ten. Wäh­rend der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kar­di­nal Darío Cas­tril­lón Hoyos, im Jah­re 2008 noch offi­zi­ell ihre „Wie­der­ver­söh­nung mit der Kir­che“ ver­kün­de­te, stellt sich die Lage heu­te grund­le­gend anders dar. …
Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, bereitet laut einigen Quellen bereits eine radikale Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Tag nach dem möglichen Schisma im Vatikan

Die Span­nun­gen zwi­schen dem Vati­kan und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) könn­ten in den kom­men­den Mona­ten einen neu­en Höhe­punkt errei­chen. Hin­ter­grund sind mög­li­che uner­laub­te Bischofs­wei­hen, die – soll­te es dazu kom­men – kir­chen­recht­lich schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen bis hin zu einer for­mel­len Schi­s­­ma-Erklä­rung nach sich zie­hen könn­ten. Berich­ten zufol­ge lau­fen im Vati­kan bereits kon­kre­te Vor­be­rei­tun­gen für …
In der Inszenierung der Papstmessen bildet sich das römische Ämterverständnis präzise ab: Der Papstthron überragt den Altar bei weitem. Der Autor geht auf die lange Heraufkunft der römischen Ämteranordnung und die sich daraus ergebenden Aporien ein.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, zwei­er­lei sagen.
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit …
Die Jurisdiktion der Kirche von Ägypten (Alexandrien) erstreckte sich über ein riesiges Gebiet Nordafrikas
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Standhaft im Glauben – aber wie?

Von Hortator Der Arti­kel „Han­deln gemäß der Tra­di­ti­on – Ein Bei­spiel aus der Geschich­te“ von P. Gabri­el Bau­mann von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) ver­sucht, aus der aria­ni­schen Kri­se des 4. Jahr­hun­derts eine kla­re Hand­lungs­an­wei­sung für die Gegen­wart abzu­lei­ten. Sei­ne zen­tra­le The­se lau­tet, dass die recht­gläu­bi­gen Bischö­fe jener Zeit – allen vor­an der hei­li­ge Atha­na­si­us …
Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Erwiderung auf die Stellungnahme von Claves zu den geplanten Bischofsweihen der Piusbruderschaft

Von Hortator Die Stel­lung­nah­me von Cla­ves gegen die geplan­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ist sorg­fäl­tig kon­stru­iert, bleibt jedoch in einem ent­schei­den­den Punkt unzu­rei­chend: Sie bewegt sich nahe­zu aus­schließ­lich auf der Ebe­ne for­ma­ler Argu­men­ta­ti­on und ver­fehlt damit die eigent­li­che Streit­fra­ge. Denn im Zen­trum steht nicht pri­mär eine juri­­stisch-for­­ma­­le, son­dern eine sach­­lich-meri­to­ri­­sche Problematik.