Papst Pius XII. auf der Peterskuppel
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Die letzte antimoderne Enzyklika, die Pius XII. plante

Von Abbé Clau­de Bar­the* Vier Jah­re vor dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil, im Jah­re 1958, befand sich in den Apo­sto­li­schen Palä­sten ein letz­tes anti­mo­der­nes päpst­li­ches Doku­ment in Vor­be­rei­tung – eine Enzy­kli­ka. Der Tod des Pap­stes unter­brach die Schluß­re­dak­ti­on und die Ver­öf­fent­li­chung. Dies wur­de durch die Öff­nung der Archi­ve des Pon­ti­fi­kats von Pius XII. im Jah­re 2020
Die allreine Jungfrau und Gottesmutter Maria
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Die Unbefleckte – Bezwingerin aller Häresien

Von Rober­to de Mat­tei* Über die Got­tes­mut­ter zu spre­chen ist nie­mals eine Wie­der­ho­lung. Das gei­sti­ge Nach­den­ken über ihre Erha­ben­heit ist für den mensch­li­chen Ver­stand uner­schöpf­lich, denn sie ist, obwohl ein Geschöpf, ein voll­kom­me­ner Wider­schein der uner­meß­li­chen Grö­ße Gottes.
Mosaik der römischen Basilika Santa Maria in Trastevere, der ersten und ältesten öffentlichen Kirche Roms mit einem besonderen Detail: Christus sitzt nicht nur mit Maria auf einem gemeinsamen Thron, sondern legt Seine rechte Hand um die Gottesmutter, während diese mit ihrer Hand auf ihren Sohn verweist.
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Die selige Jungfrau Maria: Co-Redemptrix et Mediatrix

Von Ivan Pol­ja­ko­vic* Das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re ver­öf­fent­lich­te am 4. Novem­ber 2025 die Glau­bens­no­te „Mater popu­li fide­lis“ zu Mari­en­ti­teln.1 Die Note wur­de von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums, und dem Sekre­tär, Mon­si­gno­re Arman­do Matteo, unter­zeich­net und am 7. Okto­ber 2025 von Leo XIV. appro­biert. Die Note besagt, dass es angeb­lich unan­ge­mes­sen sei, die Jung­frau
Welche Bilanz läßt sich nach den ersten 100 Tagen des Pontifikats von Leo XIV. ziehen?
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Die ersten 100 Tage von Papst Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Am 17. August kehr­te Leo XIV. end­gül­tig in den Vati­kan zurück, nach der Som­mer­pau­se in Castel Gan­dol­fo. An die­sem Tag waren zugleich die ersten 100 Tage sei­nes Pon­ti­fi­kats ver­gan­gen, das am 8. Mai 2025 begann.
Papst Pius X. rehabilitierte Kardinal John Henry Newman von Modernismus-Vorwürfen
Hintergrund

Als Pius X. John Henry Newman rehabilitierte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Jahr 1907 war viel­leicht der Höhe­punkt der Moder­­ni­s­­mus-Kon­tro­­ver­­­se, denn in die­sem Jahr ver­öf­fent­lich­te Papst Pius X. sei­ne bahn­bre­chen­de Enzy­kli­ka Pas­cen­di domi­ni­ci gre­gis, in der er die Irr­tü­mer der Moder­ni­sten verurteilte.
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
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Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann
Gestern leisteten alle Papstwähler in der Sixtinischen Kapelle ihren Eid, der sich deutlich von dem früheren unterscheidet. Im Bild Kardinal Robert Sarah.
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Die Eidesformel der Papstwähler 1903 und 2025 – ein Vergleich

Der Finanz­wis­sen­schaft­ler und ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR, Etto­re Got­ti Tede­schi, über­mit­tel­te dem Vati­ka­ni­sten Mar­co Tosat­ti einen Ver­gleich der Eides­for­meln für die im Kon­kla­ve wahl­be­rech­tig­ten Kar­di­nä­le. In einem Büch­lein über den hei­li­gen Pius X. aus dem Jahr 1951 fand Got­ti Tede­schi die fei­er­li­che Eides­for­mel der Kar­di­nä­le, wie er im Kon­kla­ve von 1903 und vor­her­ge­hend gelei­stet
Im Konklave werden die Kardinalwahlmänner ab dem 7. Mai den nächsten Stellvertreter Christi auf Erden, den Papst der katholischen Kirche, wählen
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Für die Ehre der Kirche

Von Rober­to de Mat­tei* Die Toten­mes­se von Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz und die Über­füh­rung des Sar­ges nach San­ta Maria Mag­gio­re, in der gran­dio­sen Kulis­se des Roms der Anti­ke, des Barocks und des 19. Jahr­hun­derts, war ein histo­ri­scher Moment vol­ler Sym­bo­lik. Herr­scher, Staats- und Regie­rungs­chefs, Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens aller Art, die aus aller Welt
Papst Franziskus zeigte sich gestern erstmals ohne das weiße Gewand des Papstes in schwarzer Hose und einer Art von schwarzweißem Poncho
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Die schwarzen Hosen des Papstes

Nach 38 Tagen in der Gemel­­li-Kli­­nik und zwei Wochen in der Zurück­ge­zo­gen­heit von San­ta Mar­ta wird Papst Fran­zis­kus seit ver­gan­ge­nem Sonn­tag wie­der in der Öffent­lich­keit gezeigt. Nach dem über­ra­schen­den Auf­tritt beim Ange­lus am Sonn­tag und dem damit ver­bun­de­nen Pas­sie­ren der Hei­li­gen Pfor­te wur­de Fran­zis­kus gestern durch den Peters­dom gescho­ben. Erstaun­li­cher­wei­se zeig­te sich das Kir­chen­ober­haupt erst­mals
Papst Franziskus und die Gewissenserforschung
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Die Gewissenserforschung von Papst Franziskus

Von Rober­to de Mat­tei* Für die See­le von Papst Fran­zis­kus zu beten und ihm zu wün­schen, daß er in einem so heik­len Moment sei­nes Daseins eine gründ­li­che Gewis­sens­er­for­schung durch­führt, ist nicht respekt­los: Es ist im Gegen­teil ein Aus­druck der Lie­be zur Per­son des Pap­stes und zu dem höch­sten Amt, das er innehat.