Assisi in Umbrien, wo gestern gewählt wurde und auch die politisierenden Franziskaner eine Niederlage erlitten.
Hintergrund

Von der streitenden zur politisierenden Kirche

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat die Kir­che von einer strei­ten­den Kir­che – ein Ter­mi­nus, den die nach­kon­zi­lia­re Kir­che nicht mehr mag – zu einer poli­ti­sie­ren­den Kir­che gemacht. Die­sen Ein­druck gewin­nen Beob­ach­ter, wenn sie die Stel­lung­nah­men der Bischofs­kon­fe­ren­zen lesen, ob in Ber­lin oder Rom. Als Vor­sit­zen­den der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz setz­te Fran­zis­kus Msgr. Gual­tie­ro Bas­set­ti ein, den Erz­bi­schof

Der alte, Kardinal Bagnasco, und der neue, Kardinal Bassetti, Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz
Hintergrund

„Gemäßigter Bergoglianer“ — Kardinal Bassetti neuer Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz

(Rom) Die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz hat gro­ßes Gewicht in der Welt­kir­che und einen neu­en Vor­sit­zen­den: Gual­tie­ro Kar­di­nal Bas­set­ti, der Erz­bi­schof von Perugia. Er löst Ange­lo Kar­di­nal Bag­nas­co, Erz­bi­schof von Genua, in die­ser Funk­ti­on ab. Dabei ist der neue Vor­sit­zen­de Bas­set­ti fast ein Jahr älter ist als der schei­den­de Bag­nas­co. Erst­mals wur­de der Vor­sit­zen­de nach der von