Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Before You Accuse Me, Take a Look at Yourself“

Von Gott­fried Pasch­ke War­um ist Rom damit ein­ver­stan­den, daß chi­ne­si­sche Kom­mu­ni­sten dik­tie­ren, wer in Chi­na Bischof wird, wäh­rend es den Pius­brü­dern unter Andro­hung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on das Wei­hen eige­ner Bischö­fe verbietet?
Mater lacrimosa
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum die Debatte über die kommenden Bischofsweihen die falsche Frage stellt

Von Hortator* Am 1. Juli ste­hen Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bevor. Sofort wer­den die bekann­ten Argu­men­te her­vor­ge­holt. Die Dis­kus­si­on folgt den­sel­ben Mustern wie 1988, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re vier Bischö­fe gül­tig, aber ohne päpst­li­che Zustim­mung weih­te. Die Fron­ten sind ver­traut, die Posi­tio­nen längst bezo­gen. Tat­säch­lich scheint alles eine Wie­der­ho­lung des­sen zu sein, was
Der von Pater Serafino Maria Lanzetta (segnend ganz links) in England gegründete neue Orden der Franziskaner der Immakulata wird aufgelöst. Die obrigkeitlichen Restriktionen sind so massiv, daß der Orden keine Zukunftsperspektive sieht.
Liturgie & Tradition

Einziger Nachfolgeorden der Franziskaner der Immakulata aufgelöst

Eine bemer­kens­wer­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Ordens­ge­mein­schaft in Eng­land steht vor dem Aus. Wie der Vati­ka­nist Edward Pen­tin berich­tet, wur­de die Fami­ly of Mary Imma­cu­la­te and St. Fran­cis (Fami­lie Mari­ens der Unbe­fleck­ten und des hei­li­gen Fran­zis­kus), bes­ser bekannt als die Maria­ni­schen Fran­zis­ka­ner, zum 31. Mai voll­stän­dig aufgelöst.
Papst Leo XIV. wird sich noch bis zum 12. Juni in Spanien aufhalten. Bereits für Herbst verdichten sich die Hinweise, daß er Lateinamerika besuchen könnte, darunter seinen früheren Wirkungsort Peru, aber auch Argentinien, die Heimat seines Vorgängers – die dieser mied.
Leo XIV.

Plant Papst Leo XIV. bereits die nächste Lateinamerika-Reise?

Wäh­rend der Pasto­ral­be­such von Papst Leo XIV. in Spa­ni­en bis­lang ohne grö­ße­re Über­ra­schun­gen ver­läuft, rich­ten sich die Blicke in ande­ren Tei­len der Welt bereits auf die mög­li­che näch­ste Aus­lands­rei­se des Pon­ti­fex. Beson­ders in Latein­ame­ri­ka ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Papst im Novem­ber 2026 meh­re­re Län­der der Regi­on besu­chen könn­te. Im Gespräch sind dabei Argen­ti­ni­en,
Leo XIV. traf sich bei seinem Spanienbesuch mit Augustinern. Folgt er seinem Vorgänger Franziskus, der sich auf Reisen regelmäßig vor Ort mit den Jesuiten traf?
Leo XIV.

Die Suche nach dem neuen Chronisten des Papstes

Wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats pfleg­te Papst Fran­zis­kus, selbst Jesu­it, eine Gewohn­heit, die rasch zu einem festen Bestand­teil sei­ner Aus­lands­rei­sen wur­de: Wann immer er eine sol­che Rei­se unter­nahm, traf er sich vor Ort mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Die­se Tref­fen stan­den zwar offi­zi­ell auf dem Pro­gramm, fan­den jedoch stets hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. 
Leo XIV. greift in das Ordensrecht ein und setzt die Zentralisierungstendenzen seines Vorgängers Franziskus fort
Leo XIV.

Leo XIV. nimmt bemerkenswerte Änderung des Ordensrechts vor

Mit einem unschein­ba­ren, nur weni­ge Zei­len umfas­sen­den Reskript hat der Hei­li­ge Stuhl eine bemer­kens­wer­te Ände­rung im Bereich des Ordens­rechts vor­ge­nom­men. Ver­öf­fent­licht wur­de der Text gestern, am 28. Mai 2026, im ita­lie­ni­schen Osser­va­to­re Roma­no, datiert ist er erstaun­li­cher­wei­se jedoch bereits auf den 25. März 2026. Unter­zeich­net wur­de das Doku­ment von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nach einer Audi­enz
Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Ecclesia und Synagoga, Kirche und Synagoge. Die Kirche ist sehend und trägt Kreuz, Palmzweig und Kelch, während die Synagoge blind ist, symbolisiert durch eine Augenbinde, daß sie den Messias zurückweist.
Forum

Ist der Alte Bund niemals aufgehoben worden?

Von Don Cur­zio Nito­glia* Vor­wort Vor eini­gen Tagen, am 19. Mai 2026, ver­öf­fent­lich­te Hw. Ber­nard Mall­mann – der am 10. Okto­ber 2012 in Rom zum Prie­ster geweiht wur­de, in Regens­burg und Rom Theo­lo­gie stu­dier­te, 2020 in Wien zum Dok­tor der Theo­lo­gie pro­mo­viert wur­de und seit 2021 Assi­stent am Lehr­stuhl für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie der Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­schen Fakul­tät
Die Kirche als Schiff in einem Sturm.
Forum

Die Eigendynamik der Verflüssigung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die Logik der Kri­se Die katho­li­sche Kir­che befin­det sich gegen­wär­tig in einer Situa­ti­on sicht­ba­rer inne­rer Span­nung. In ver­schie­de­nen Orts­kir­chen ste­hen unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen zen­tra­ler lehr­amt­li­cher Tex­te neben­ein­an­der. Bischöf­li­che Stel­lung­nah­men diver­gie­ren, und auf der Ebe­ne der Gläu­bi­gen ent­steht nicht sel­ten der Ein­druck wach­sen­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wird die­se Situa­ti­on häu­fig als
Der Heilige Synod der koptisch-orthodoxen Kirche faßte den Beschluß, den "theologischen Dialog" mit der katholischen Kirche wieder aufzunehmen, nachdem Papst Leo XIV. "Zusicherungen" gegeben hatte
Genderideologie

Welche „Zusicherungen“ gab Papst Leo XIV. der Koptisch-Orthodoxen Kirche zu Fiducia supplicans?

Im Zusam­men­hang mit den unter Papst Fran­zis­kus in Fidu­cia sup­pli­cans vor­ge­se­he­nen Homo-Seg­nun­­­gen hat­te die Kop­tisch-Ortho­­do­­xe Kir­che im März 2024 beschlos­sen, den theo­lo­gi­schen Dia­log mit der katho­li­schen Kir­che aus­zu­set­zen. Am 15. Mai 2026 sand­te Leo XIV einen Brief an Tawa­dros II., sei­nem Titel nach Papst von Alex­an­dri­en und Patri­arch des Stuhls des hei­li­gen Mar­kus[3] und damit