Staatspräsident Mattarella wurde von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen. Im Bild links die gleiche Szene 2021 beim Empfang durch Papst Franziskus
Leo XIV.

Zwei Begegnungen

Am 6. Juni wur­de der Prä­si­dent der Ita­lie­ni­schen Repu­blik, Ser­gio Mat­tar­el­la, von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Zuletzt hat­te ein ver­gleich­ba­res Tref­fen im Jah­re 2021 statt­ge­fun­den, als Mat­tar­el­la dem Vor­gän­ger des gegen­wär­ti­gen Pon­ti­fex, Papst Fran­zis­kus, einen Besuch abstat­te­te. Ein Bild­ver­gleich doku­men­tiert seit­her nicht nur den Wan­del auf dem Stuh­le Petri, son­dern ver­mag auch sub­til
Die Begegnung von Leo XIV. mit den mit Rom unierten Ostkirchen brachte auch interessante Hinweise auf die Liturgiefrage
Leo XIV.

Leo XIV. und die heilige Liturgie: Kommt es zur Wende?

Papst Leo XIV. emp­fing gestern in der gro­ßen Audi­enz­hal­le des Vati­kans die Teil­neh­mer der Hei­­lig-Jahr-Wal­l­­fahrt der mit Rom unier­ten Ost­kir­chen und hielt vor ihnen sei­ne viel­leicht bis­her bedeu­tend­ste Anspra­che. Er leg­te ein Bekennt­nis zum Frie­den und gegen den Krieg ab. Er leg­te aber auch ein Bekennt­nis zum Erhalt des durch Krie­ge und Kon­flik­te mas­siv dezi­mier­ten
Eindringlich rief Leo XIV. gestern zum Frieden auf und appellierte, die Kriege zu beenden und Konflikte nicht eskalieren zu lassen.
Leo XIV.

Krieg oder Frieden: Wie entscheidend wird die Zusammenarbeit von Leo XIV. und Donald Trump sein?

In sei­ner Anspra­che an die mit Rom unier­ten Ost­kir­chen sprach Papst Leo XIV. nicht nur die lit­ur­gi­sche Fra­ge an, son­dern nahm auch deut­lich zu den aktu­el­len Brand­her­den und Kon­flikt­zo­nen auf der Welt Stel­lung. Der Papst hat­te gestern in der Audi­enz­hal­le des Vati­kans die mit Rom unier­ten Ost­kir­chen emp­fan­gen, deren Ver­tre­ter zum Hei­li­gen Jahr nach Rom
Vor 20 Jahren verstarb Johannes Paul II. nach einem langen Pontifikat. Antonio Socci erinnert an einige seiner Aussagen mit aktuellem Bezug.
Hintergrund

„Die Vorhersagen von Johannes Paul II. bewahrheiten sich“

Von Anto­nio Soc­ci* Zwan­zig Jah­re nach sei­nem Tod ist Johan­nes Paul Il. leben­di­ger denn je. Er hat eine unaus­lösch­li­che Spur in der Geschich­te der Kir­che und der Welt hin­ter­las­sen. Und ganz beson­ders im per­sön­li­chen Leben von meh­re­ren Gene­ra­tio­nen. Nicht nur mei­ner, die vom mar­xi­sti­schen Rausch der 1970er Jah­re betrof­fen war. Auch der späteren.
So sollte der wiederaufgebaute Tempel von Jerusalem laut einer der Tempelanhänger-Gruppen aussehen
Hintergrund

Der Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels – und die damit verbundenen Gefahren

Die Jour­na­li­stin Cin­zia Nota­ro führ­te ein aus­führ­li­ches Inter­view mit dem Prie­ster Don Cur­zio Nito­glia, das von Stilum Curiae ver­öf­fent­licht wur­de. Das Inter­view behan­delt Span­nun­gen und Strö­mun­gen im Juden­tum rund um die Fra­ge des Wie­der­auf­baus des Jeru­sa­le­mer Tem­pels. Don Nito­glia betont die Wich­tig­keit, von der Exi­stenz eigen­wil­li­ger Tem­­pel-Grup­­pen im Juden­tum zu wis­sen, um die gegen­wär­ti­gen welt­po­li­ti­schen
Welt Globus Krieg
Forum

Auf dem Weg zum globalen Krieg?

Von Rober­to de Mat­tei* Wäh­rend Rake­ten und Droh­nen den Him­mel vom Schwar­zen Meer über das Mit­tel­meer bis zum Per­si­schen Golf durch­kreu­zen, scheint das Bestre­ben der west­li­chen Diplo­ma­ti­en dar­in zu bestehen, einen all­ge­mei­nen Flä­chen­brand, den alle für unver­meid­lich hal­ten, so weit wie mög­lich hin­aus­zu­zö­gern. Einer der Grün­de für die­sen Pes­si­mis­mus ist das offen­sicht­li­che Feh­len eines Aus­wegs
Ein erkrankter Papst ließ seine Botschaft zum Angelus verlesen, dabei sprach er über den Holodomor, die Befreiung der israelischen Geiseln – und das Klima.
Nachrichten

Päpstliche Verwirrung: „Der Klimawandel widerspricht dem Plan Gottes“?

(Rom) Papst Fran­zis­kus muß­te wegen einer Ent­zün­dung der Atem­we­ge am Wochen­en­de alle Ter­mi­ne absa­gen. Die Rede ist auch von einer „Ent­zün­dung der Lun­gen“. Im Vati­kan gibt man jedoch Ent­war­nung.In der für ihn ver­le­se­nen Bot­schaft fand er star­ke Wor­te für den Frie­den in der Ukrai­ne und im Nahen Osten, phan­ta­sier­te dann aber über den Klimawandel. 
Islamisches Freitagsgebet vor dem Mailänder Dom. "Wie ein demonstrativer Akt."
Christenverfolgung

„Die Invasion illegaler Einwanderer wird von der globalistischen Elite angestrebt“

(Rom) Ita­li­en wird von einer neu­en Wel­le der ille­ga­len Ein­wan­de­rung erschüt­tert. Sie bringt die seit einem Jahr amtie­ren­de Rechts­re­gie­rung von Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni in Schwie­rig­kei­ten. Das scheint zumin­dest für eini­ge NGOs und EU-Gran­­den in Brüs­sel ein nicht uner­wünsch­ter Neben­ef­fekt zu sein. Mit einem Tweet auf X (vor­mals Twit­ter) mel­de­te sich Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der
Patriarch Ignatius Joseph III. klagt den Westen an, dem die Tierrechte wichtiger seien, als das Schicksal der Christen in anderen Erdteilen.
Nachrichten

„Wir haben große Angst, daß es das Ende der Christen im Libanon sein wird“

(Bei­rut) Einen Hil­fe­ruf und eine Ankla­ge rich­tet Igna­ti­us Joseph III., der syrisch-katho­­li­­sche Patri­arch von Antio­chi­en und des gan­zen Ostens, an den Westen: „Wir haben gro­ße Angst, wenn die­se Kri­se anhält, daß das in ein paar Jah­ren das Ende der Chri­sten im Liba­non und im gesam­ten Nahen Osten sein wird. Nor­ma­ler­wei­se keh­ren Chri­sten, wenn sie weg­ge­hen
Das Christentum wird von zwei Feinden bedroht, vom Islamischen Staat aus dem Osten und dem Relativismus aus dem Westen.
Christenverfolgung

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und die Relativisten

(Colombo/​​Brüssel) Auf Sri Lan­ka star­ben am Oster­sonn­tag Hun­der­te von Men­schen durch Angrif­fe isla­mi­scher Ter­ro­ri­sten. Die mei­sten waren Chri­sten, ein Fünf­tel davon Kin­der.  „Am Oster­sonn­tag und Oster­mon­tag tat Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz im Namen des Dia­logs mit dem Islam das Mög­lich­ste, um die blu­ti­gen Ter­ror­an­schlä­ge gegen Chri­sten, die sich in den Kir­chen ver­sam­melt hat­ten, um