Prof. Josef Seifert erklärte in einem Interview mit Maike Hickson den Inhalt seiner Kritik an Amoris laetitia und die Gründe, die ihn dazu bewogen haben. Für seine Kritik wurde er vom Erzbischof von Granada wegen "Papstkritik" aus der Internationalen Akademie für Philosophie entlassen, die er selbst mitgegründet hatte.
Hintergrund

„Zerstörerische, moraltheologische Atombombe verhindern“ – Josef Seifert im Gespräch mit Maike Hickson

Der öster­rei­chi­sche Phi­lo­soph Josef Sei­fert ist das jüng­ste Opfer der „Miser­i­cor­di­na“, die Papst Fran­zis­kus der Kir­che ver­ord­net hat und die von sei­ne Getreu­en umge­setzt wird. Prof. Sei­fert wur­de vom zustän­di­gen Erz­bi­schof von Gra­na­da zunächst sus­pen­diert, dann ganz aus der Inter­na­tio­na­len Aka­de­mie für Phi­lo­so­phie ent­fernt. Der Grund? Weil er Kri­tik am umstrit­te­nen päpst­li­chen Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia
Ist Papst Franziskus auf einem Auge blnd? Diese Frage stellt sich angesichts seiner eigenen Reaktionen und die seiner Vertrauten und Gefolgsleute auf Kritik am umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia. Unterdessen geht die Säuberung der Kirche gegen Kritiker weiter, wie die Entlassung von Prof. Josef Seifert zeigt.
Hintergrund

Die Freude der Liebe: Freuden, Betrübnisse und Hoffnungen

Der bekann­te öster­rei­chi­sche Phi­lo­soph Josef Sei­fert wur­de von Msgr. Javier Mar­ti­nez Fer­nan­dez, Erz­bi­schof von Gra­na­da, aus der Inter­na­tio­na­len Aka­de­mie für Phi­lo­so­phie (Aca­de­mia Inter­na­cio­nal de Filosofà­a – Insti­tu­to de Filosofà­a Edith Stein) aus­ge­schlos­sen, deren maß­geb­li­cher Mit­grün­der Sei­fert war, die aber seit 2011 vom Erz­bi­schof von Gra­na­da abhängt. Grund für die „dra­sti­sche Maß­nah­me“ (Rober­to de Mat­tei) ist
Der bekannte Philosoph Josef Seifert wurde aus der von ihm selbst mitgegründeten Internationalen Akademie für Philosophie entlassen, weil er Kritik an Papst Franziskus gewagt hatte. Die "Misericordina" der Bergoglianer hinterläßt eine Spur der Verwüstung in der Kirche.
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Wer trennt sich von der Kirche? – Roberto de Mattei zur Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia

Von Rober­to de Mat­tei* Die Nach­richt wur­de von Mai­ke Hick­son gemel­det. Am 31. August hat Msgr. Javier Mar­ti­nez Fernán­dez, Erz­bi­schof von Gra­na­da, den öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen Josef Sei­fert, nach­dem er ihn bereits vom Lehr­auf­trag sus­pen­diert hat­te, ganz aus der Inter­na­tio­na­len Aka­de­mie für Phi­lo­so­phie (IAP) aus­ge­schlos­sen, zu deren Grün­dern Sei­fert gehör­te, die heu­te aber vom Erz­bis­tum abhängt.
Abbé Claude Barthe: Die Ablehnung einer Audienz durch Papst Franziskus "läßt daran denken, daß die Linie einer respektvollen, aber entschiedenen 'brüderlichen Zurechtweisung' fortgesetzt wird".
Nachrichten

„Ein ohrenbetäubendes Schweigen“ – Abbé Claude Barthe über den Papst, Amoris laetitia und die Kardinäle

(Paris) Am 20. Juni wur­de bekannt, daß die vier Kar­di­nä­le, die Papst Fran­zis­kus seit neun Mona­te ohne Ant­wort auf ihre Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia läßt, seit zwei Mona­ten auch ver­geb­lich auf eine Ant­wort auf ihr Gesuch um eine Audi­enz war­ten. Am Tag dar­auf ver­öf­fent­lich­te L’Homme Nou­veau ein Inter­view mit dem bekann­ten
Hat Papst Franziskus einer "geheimen" Kommission den Auftrag erteilt, die prophetische Enzyklika "Humanae vitae" einer Uminterpretation zu unterziehen?
Forum

Der Plan zur „Neuinterpretation“ von Humanae vitae

Von Rober­to de Mat­tei* Msgr. Gil­fre­do Maren­go, Dozent am Päpst­li­chen Insti­tut Johan­nes Paul II., wird anläß­lich des 50. Jah­res­ta­ges ihrer Ver­öf­fent­li­chung, die im kom­men­den Jahr statt­fin­den wird, die von Papst Fran­zis­kus ernann­te Kom­mis­si­on zur „Neu­in­ter­pre­ta­ti­on“ der Enzy­kli­ka Hum­a­nae vitae von Paul VI. koordinieren.
Warum schweigt Papst Franziskus zu den Dubia der Kardinäle, die ihn zu zentralen Fragen der Glaubenslehre und der Sakramentenordnung um Klärung ersuchen?
Forum

Amoris laetitia und der Weckruf für 2017: Eine alarmistische Kampagne ohne argumentative Substanz

Es gibt einen neu­en Auf­ruf, „mit Papst Fran­zis­kus mit­zu­ge­hen“. Ähn­li­che papst­treue Initia­ti­ven gab es frü­her schon – z. B. von Deutsch­land pro Papa – Soli­da­ri­tät mit Papst Bene­dikt XVI. Doch das neue Mani­fest Weck­ruf für 2017 ist vor allem gegen Kri­ti­ker des Pap­stes gerich­tet. Dar­über hin­aus wird das Schwei­gen des red­se­li­gen Pap­stes zu zen­tra­len Glau­bens­fra­gen
Malteserorden
Hintergrund

Malteser International, UNO, Verhütung – Hintergründe des Konflikts, Verstrickungen und ein Brief des Papstes

(Rom) Am 10. Novem­ber 2016 war Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke von Papst Fran­zis­kus in sei­ner Funk­ti­on als Patron des Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­dens in Audi­enz emp­fan­gen wor­den. Das Amt des Kar­di­nal­pa­trons ent­spricht der eines päpst­li­chen Bot­schaf­ters beim Orden, da die­ser ein sou­ve­rä­nes Völ­ker­rechts­sub­jekt ist. Der Kar­di­nal unter­rich­te­te bei die­ser Gele­gen­heit das Kir­chen­ober­haupt über die Situa­ti­on im Orden und
Luther und sein Interpret Melanchton
Hintergrund

Polygamie als „barmherzige Medizin“?

(Rom) Die katho­li­sche Histo­ri­ke­rin Cri­sti­na Sic­car­di nahm den Ver­such, die Bischofs­syn­ode über die Fami­lie für einen Umsturz der kirch­li­chen Moral­leh­re und des Ehe­sa­kra­ments zu nüt­zen, zum Anlaß, um die Unhalt­bar­keit die­ser Posi­ti­on durch einen histo­ri­schen Rück­griff auf­zu­zei­gen. Ein Rück­griff, der die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Ein­grif­fen der welt­li­chen Macht in die kirch­li­che Leh­re auf­zeigt, die Schwie­rig­kei­ten
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Forum

„Im Buchstaben abgeschlossen“ (Papst Franziskus) – Versuch zur Überwindung von Verständnisbarrieren

Gast­kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Mein gestern hier erschie­ne­ner Bei­trag „Kar­di­nal Bur­ke – Hoff­nungs­trä­ger Sisy­phos?“ hat in kur­zer Zeit eine rela­ti­ve Flut von Leser­zu­schrif­ten pro­vo­ziert. Viel­leicht ist sie noch gar nicht abge­ebbt. Bis gestern nacht haben die Kom­men­ta­re jeden­falls ganz über­wie­gend gezeigt, daß mein Arti­kel ins­ge­samt unver­stan­den geblie­ben, zumin­dest sei­tens der mei­sten, die sich dazu
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Kardinal Burke – Hoffnungsträger Sisyphos?

Gast­kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Nach­dem die Außer­or­dent­li­che Bischofs­syn­ode zu Ehe und Fami­lie in Rom zu Ende gegan­gen ist, habe ich mir eini­ge Tage Zeit gelas­sen, mei­ne Ein­drücke und Über­le­gun­gen dazu zu for­mu­lie­ren. Ich habe mit ver­schie­de­nen Per­so­nen gespro­chen, die die Syn­ode eben­falls mit Inter­es­se ver­folgt hat­ten, vor allem aber das Echo in den Medi­en