Das Pontifikatsdesaster in der Causa Wucherpfennig
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Zum Pontifikatsdesaster in der Causa Wucherpfennig

von Dr. Markus Büning* Es ist inzwischen über fünfundvierzig Jahre her. Wir saßen im Wohnzimmer meiner Großmutter und schauten im Fernsehen, damals noch schwarz-weiß, eine Papstmesse aus Rom. Als Kind sah ich wohl zum ersten Mal bewusst den Papst. Verwundert über seine Aufmachung fragte ich meine Oma, wer denn dieser Mann sei, der dem Hl.

Benedikt XV., der Friedenspapst
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Kindsein vor Gott: Die Heilig- und Seligsprechungen durch Papst Benedikt XV.

von Dr. Markus Büning* Die Ausgangslage: Benedikt XV. „nur“ ein Friedenspapst? Papst Benedikt XV. (Regierungszeit von 1914–1922), mit Geburtsnamen Giacomo della Chiesa, der oftmals als der vergessene oder unbekannte Papst titulierte wurde und immer noch wird, trat im Jahr 2005 besonders in das Licht der Weltöffentlichkeit. Grund hierfür war die Namensgebung des frisch gekürten Kardinals

Dreimal ausgeliefert
Buchbesprechungen

Dreimal ausgeliefert

Mit dem Pennsylvania-Report, dem Fall McCarrick und dem Viganò-Dossier wurde eine Büchse der Pandora geöffnet: der sexuelle Mißbrauch durch Kleriker. Mit dem MHG-Bericht der Deutschen Bischofskonferenz hat das Thema auch Deutschland erreicht, allerdings mit dem Versuch, die Angelegenheit zu „kontrollieren“ und zentrale Zusammenhänge zu verschweigen. Das gilt besonders für die versuchte Leugnung eines Zusammenhanges zwischen

Sexueller Mißbrauch
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Warum die Sexualmoral der Kirche in ihren Grundfesten nicht zur Disposition stehen darf!

von Dr. Markus Büning* Anlass dieses Zeugnisses ist die nun immer stärker auftretende Perfidie, die Sexualmoral der Kirche in ihren Grundfesten, insbesondere was die moraltheologische Einordnung homosexueller Akte als schwere Sünde anbelangt, zur Disposition stellen zu wollen. So können wir im sogenannten 7-Punkte-Papier der erst jüngst zu Ende gegangenen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) folgendes lesen: Bei

Homosexualität in der Kirche
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„Ich selbst sah Fotos von McCarrick nackt im Bett eines Seminaristen“

Durch den Pennsylvania-Bericht vom 15. August wurde in der katholischen Kirche eine Lawine losgetreten, von der viele hoffen, daß sie eine reinigende sein wird. Die Herausforderung lautet: Homosexualität in der Kirche. Der RAI-Vatikanist Aldo Maria Valli, seit der Veröffentlichung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia ein offener Kritiker der Amtsführung von Papst Franziskus, griff in

Markus Büning, Jurist und Theologe, aber auch Opfer von sexuellem Mißbrauch durch einen Priester, protestiert gegen das zu vage Schreiben von Papst Franziskus zum Mißbrauchsskandal. Büning distanzierte sich zugleich von der Aktion Pro Pope Francis, zu deren Erstunterzeichnern er vor einem Jahr gehörte.
Nachrichten

Opfer protestiert gegen Schreiben von Papst Franziskus

(Berlin) Gestern veröffentlichte Papst Franziskus ein Schreiben an das Volk Gottes. Noch am selben Tag reagierte der deutsche Theologe, Jurist und Publizist, Markus Büning, und zog aus Protest seine Unterstützungsunterschrift für die Initiative Pro Pope Francis von 2017 zurück. Büning gehört selbst zu den Opfern von sexuellem Mißbrauch durch Kleriker. Als Kind war er von

Weihbischof Andreas Laun: Dank an den "Löwen von Salzburg"
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Der „Löwe von Salzburg“

von Dr. Markus Büning In der Tat, wenn ein Bischof deutscher Zunge es verdient, in Anlehnung an den seligen Clemens August Kardinal Graf von Galen als „Löwe“ bezeichnet zu werden, dann ist es der nun frisch emeritierte Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg.

Der heiligste Namen Jesu. Neues Buch des Theologen und Juristen Markus Büning befaßt sich mit seinem Geheimnis und seiner Verehrung. Christogramm in der Sonne wies es vom heiligen Bernhard von Siena (1380-1444) entworfen wurde.
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„Jesu Name sei gepriesen“ – Neuerscheinung zur Verehrung des heiligsten Namens Jesu

„Jesu Name sei gepriesen! Zugänge zum Geheimnis des heiligsten Namens Jesu“, heißt ein neues Buch, mit dem der Theologe und Jurist Markus Büning ein zentrales Thema katholischer Frömmigkeit aufgreift: die Verehrung des heiligsten Namens Jesu. Gegenstand der Neuerscheinung ist dabei nicht nur der hagiographische Zugang zum Thema. Der Autor stellt zunächst die biblischen Grundlagen dieses

1917-2017: 100 Jahre Marienrscheinungen von Fatima
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Maria, Unsere Liebe Frau von Fatima, schütze unseren Papst Franziskus!

Unser Gastkommentator Dr. Markus Büning möchte den Papst-Besuch in Fatima, am Vorabend des 100. Jahrestages der ersten Marienerscheinung in der Cova da Iria zu einer persönlichen, versöhnlichen Stellungnahme nützen. Seiner Bitte um Veröffentlichung wollen wir uns nicht verschließen. Gastkommentar von Markus Büning* Nach vielen Kontroversen über dieses Pontifikat ist es meines Erachtens Zeit, inne zu

Sakramentales Priestertum, eingesetzt von Jesus beim Letzten Abendmahl am Gründonnerstag
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Das „wahre Kapital“ der Kirche in Deutschland! – Eine Reaktion auf die „fürstsche“ Forderung nach dem Frauendiakonat

von Dr. Markus Büning* Als ich gestern auf der Internetseite von Radio Vatikan den Artikel über die jüngst erhobene „Forderung nach dem Frauendiakonat“ von Bischof Fürst gelesen habe, wurde mir ganz anders: Wieder ist es ein Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der eine weitere Bastion des Katholischen schleifen will. Nachdem das Ziel der Kommunion für sog.