Maria Miterlöserin
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Die „Miterlöserin“ im 20. Jahrhundert bis Papst Pius XI.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Im Lich­te mei­ner bei­den vor­her­ge­hen­den Bei­trä­ge (sie­he hier und hier) stel­le ich fest, daß zwi­schen dem 17. und 18. Jahr­hun­dert der Titel „Cor­re­demptrix“ („Mit­erlö­se­rin“) in theo­lo­gi­schen Abhand­lun­gen auf­tritt – ins­be­son­de­re in jenen spa­nisch­spra­chi­ger Jesui­ten – sowie in Pre­digt­tex­ten. Im 19. Jahr­hun­dert wird die­ser erha­be­ne Mari­en­ti­tel in theo­lo­gi­schen Wer­ken, in den Schrif­ten
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Die „Corredemptrix“ im 19. Jahrhundert

von Pater Pao­lo M. Sia­no* Nach mei­nem vor­he­ri­gen Arti­kel habe ich wei­te­re Tex­te aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert ent­deckt, die den maria­ni­schen Titel der „Mit­erlö­se­rin“ befür­wor­ten. Ich beschrän­ke mich dar­auf, ein paar davon zu zitie­ren, bevor ich einen Blick auf das 19. Jahr­hun­dert werfe.
Die Krönung Mariens im Himmel
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„Wir glauben, daß Maria unsere Miterlöserin ist…“

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Im Juli 2025 kün­dig­te Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez an, daß das von ihm gelei­te­te Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re dem­nächst ein Doku­ment zu „ver­schie­de­nen maria­ni­schen The­men“ ver­öf­fent­li­chen wer­de. Genau ein Jahr zuvor (Juli 2024) hat­te besag­tes Dik­aste­ri­um Stel­lung bezo­gen gegen: 1) die angeb­li­chen Erschei­nun­gen Unse­rer Lie­ben Frau aller Völ­ker in Amster­dam; 2)
In stiller Erhabenheit thront Michelangelos Pietà im Petersdom als ergreifendes Zeugnis von Schmerz, Liebe und göttlicher Schönheit. Erscheint sie auch als stille Miterlöserin – ihr Schmerz als teilnehmende Hingabe, ihr Schweigen als Echo des Erlösungsgeheimnisses?
Leo XIV.

Absage an die „Miterlöserin“?

Das kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung ste­hen­de Doku­ment des Glau­bens­dik­aste­ri­ums soll sich auch mit der Leh­re der Mit­erlö­ser­schaft Mari­ens befas­sen, die im nicht kano­nisch aner­kann­ten Mari­en­ti­tel als Mit­erlö­se­rin ver­dich­tet ist.
Die Geburt der Jungfrau Maria von Domenico Ghirlandaio (1486–1490)
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Die Geburt Mariens und die Wiedergeburt der Kirche

Von Pater Ser­a­fi­no Lan­zet­ta* Wir fei­ern die Geburt der aller­se­lig­sten Jung­frau Maria mit einer Stro­phe aus dem Hym­nus von Man­zo­ni „Il Nome di Maria“ („Der Name Mari­ens“) , die auf dem Titel­blatt abge­druckt ist und im voll­stän­di­gen Wort­laut wie folgt lautet:
Leo XIV.

Tucho Fernández und der Versuch, Marienerscheinungen unter Kontrolle zu bringen

Die Pres­se­kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag zur Vor­stel­lung eines neu­en Meß­for­mu­lars „für die Bewah­rung der Schöp­fung“ hat­te es in sich. Die Liste der Ent­hül­lun­gen, Bestä­ti­gun­gen und Bekannt­ga­ben, die dabei die anwe­sen­den Pres­se­ver­tre­ter erreich­ten, wächst ste­tig. So wur­de am Ran­de auch ein neu­es Doku­ment ange­kün­digt, das der­zeit vom Glau­bens­dik­aste­ri­um vor­be­rei­tet wird und sich mit der „ech­ten“ Mari­en­ver­eh­rung
In Paris fand eine Tagung über die Miterlöserschaft Mariens statt.
Hintergrund

Maria Miterlöserin – ein Debattenbeitrag

Von Che­tro De Caro­lis In den ver­gan­ge­nen Tagen, vom 23. bis 24. Mai 2025, fand im Hon­­no­rat-Saal des Mai­son Inter­na­tio­na­le der Cité Uni­ver­si­taire in Paris vor einem gro­ßen Publi­kum von Gläu­bi­gen, Theo­lo­gen, Ordens­leu­ten und Prie­stern eine Tagung mit dem Titel „La Coré­demp­ti­on de la Sain­te Vier­ge: con­tri­bu­ti­on au débat“ („Die Mit­erlö­ser­schaft der Hei­li­gen Jung­frau: Bei­trag
Papst Franziskus nahm gestern an der Vesper in Santa Maria Maggiore teil und bezeichnete Maria als Mittlerin der Gnade. Genau davor hatte er erst vor einem Monat gewarnt.
Nachrichten

Ist Papst Franziskus für oder gegen Maria als Mittlerin der Gnade?

Gestern fei­er­te die Kir­che das Hoch­fest Unse­rer Lie­ben Frau vom Schnee und zugleich den Jah­res­tag der Kirch­wei­he der Päpst­li­chen Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re in Rom. Bei die­ser Gele­gen­heit bezeich­ne­te Papst Fran­zis­kus die Got­tes­mut­ter Maria als „Mitt­le­rin der Gna­de“. Sieht man das an der Inter­na­tio­na­len Maria­ni­schen Päpst­li­chen Aka­de­mie und der zu die­ser gehö­ren­den Beob­ach­tungs­stel­le für Erschei­nun­gen
Der Bogen, der von der Erschaffung des Menschen über den Tag der Verkündigung an Maria bis zu ihrem Erscheinen in Fatima reicht.
Forum

Die Verkündigung und die Verheißung von Fatima

Von Rober­to de Mat­tei* Der 25. März ist nach der kirch­li­chen Tra­di­ti­on der Tag, an dem sich das höch­ste Geheim­nis unse­res Glau­bens, das der Mensch­wer­dung, erfüllt hat. Kein histo­ri­sches Datum kann mit die­sem Tag mit­hal­ten, nicht ein­mal der Tag der Schöpfung.
Mit der Familie Mariens wurde eine weitere blühende Ordensgemeinschaft von Papst Franziskus einem Kommissar unterstellt – und immer trifft es konservative
Hintergrund

Familie Mariens von Papst Franziskus unter kommissarische Verwaltung gestellt

(Rom) Erst vor kur­zem wur­de bekannt, daß die Fami­lie Mari­ens, eine jun­ge, blü­hen­de Ordens­ge­mein­schaft mit einem männ­li­chen und einem weib­li­chen Ordens­zweig, bereits im Juni 2022 von Papst Fran­zis­kus unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung gestellt wur­de. Die Grün­de für die Ent­sen­dung eines Kom­mis­sars lie­gen im dun­keln. Erneut ent­steht der Ein­druck, daß der Kom­mis­sar pri­mär ein ideo­lo­gi­sches Instru­ment zur