Die Bewegung für ein fünftes Mariendogma sieht sich durch das neue römische Dokument gegen die gewünschten Marientitel nicht behindert und will ihren Einsatz für die Dogmatisierung fortsetzen
Leo XIV.

Kurzer Kommentar zum neuen vatikanischen Dokument über Maria

Der Mario­lo­ge Mark I. Mira­val­le, Pro­fes­sor an der Fran­ciscan Uni­ver­si­ty of Steu­ben­ville in den USA, ver­faß­te einen ersten Kom­men­tar zum Doku­ment Mater popu­li fide­lis des Glau­bens­dik­aste­ri­ums, das am Diens­tag mit der Unter­schrift von Papst Leo XIV. vor­ge­stellt wur­de. Mira­val­le ist Vor­sit­zen­der der Anfang der 1990er Jah­re gegrün­de­ten Ver­ei­ni­gung Vox Popu­li Mariae Media­tri­ci, die sich für
Das jüngste Dokument gegen einige Marientitel offenbart ein weit größeres Problem: das des Lehramtes – insbesondere dessen, was nicht dazugehört.
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Tucho und die marianische Miterlösung

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Man könn­te vie­les sagen über die jüng­ste Note zu den Mari­en­ti­teln, aus­ge­ar­bei­tet von Tucho Fernán­dez und gebil­ligt von Leo XIV. Doch wir wol­len dar­auf ver­zich­ten, denn wir sind weder Theo­lo­gen noch Mario­lo­gen. Wir stel­len ledig­lich fest, daß sich ein­mal mehr die Pro­phe­zei­ung Sime­ons erfüllt: Das von einem Schwert durch­bohr­te (mit­erlö­sen­de?) Herz Mari­ens
Marie Antoinette, österreichische Erzherzogin und als Ehefrau von Ludwig XVI. Königin von Frankreich und Navarra, wurde am 16. Oktober 1793 von den Revolutionären hingerichtet
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Quis ut Virgo?

Von Rober­to de Mat­tei* Am 16. Okto­ber 1793 ereig­ne­te sich wohl das abscheu­lich­ste Ver­bre­chen der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on: die Hin­rich­tung der Köni­gin von Frank­reich, Marie Antoi­net­te, nach einem Schau­pro­zeß vor dem Revo­lu­ti­ons­tri­bu­nal. Über Marie Antoi­net­te schrieb Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra: „Es gibt See­len, die erst groß wer­den, wenn die Stür­me des Unglücks über sie her­ein­bre­chen. Marie
Papst Franziskus sprach sich mehrfach gegen den marianischen Titel der "Miterlöserin" aus, dabei spielten zwei Frauen in seinem Pontifikat eine Rolle, die Orden angehörten, die nach der Miterlöserin benannt sind: rechts Sr. Rita Mboshu Kongo, links die Dienerin Gottes Rosa Staltari
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Die „Corredemptrix“ zwischen Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus

Von P. Pao­lo M. Sia­no*  Auch unter dem Pon­ti­fi­kat Bene­dikts XVI. (2005–2013) setz­te die mit­er­lö­sungs­be­zo­ge­ne Bewe­gung ihre Tätig­keit mit gro­ßer Frei­heit fort. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind die Sym­po­si­en und Stu­di­en über Maria, die Mit­erlö­se­rin, die von den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta betreut wur­den. Es ist bemer­kens­wert, daß auch in ande­ren kirch­li­chen Krei­sen Posi­tio­nen ver­tre­ten wer­den, die sich die­ser
Maria Miterlöserin, ein Marientitel, der seit Jahrhunderten in Verwendung ist
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Die „Corredemptrix“ zur Zeit Papst Johannes Pauls II.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Unter dem Pon­ti­fi­kat Johan­nes Pauls II. (1978–2005) kam es zu einer kraft­vol­len Wie­der­be­le­bung der theo­lo­gi­schen Mit­er­­lö­sungs-Bewe­­gung (movi­men­to corredenzionista).
Rom erklärt den Titel "Maria Miterlöserin" für unerwünscht. Drückt aber das fast 900 Jahre alte Apsismosaik von Santa Maria in Trastevere in Rom nicht genau diese Mitwirkung aus?
Leo XIV.

Rom erklärt den Titel „Maria Miterlöserin“ für unerwünscht

Heu­te um 11 Uhr begann an der Gene­ral­ku­rie des Jesui­ten­or­dens in Rom eine Pres­se­kon­fe­renz von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, dem Prä­fek­ten des Glau­bens­dik­aste­ri­ums, auf der er das neue Doku­ment Mater popu­li fide­lis vor­stellt. Zugleich wur­de das Doku­ment auf der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls in meh­re­ren Spra­chen ver­öf­fent­licht. Das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re warnt dar­in
Am Hochfest Allerheiligen erhob Papst Leo XIV. den heiligen John Henry Newman zum Kirchenlehrer
Leo XIV.

Newman wird Kirchenlehrer – neues Mariendokument sorgt für Debatten

Am Sams­tag vor­mit­tag um 10.30 Uhr römi­scher Zeit begann in der monu­men­ta­len Vor­hal­le, dem Nar­thex, des Peters­doms im Vati­kan die Hei­li­ge Mes­se zum Hoch­fe­ste Aller­hei­li­gen, das im lau­fen­den Hei­li­gen Jah­re zugleich als „Jubel­jahr der Welt der Bil­dung“ began­gen wur­de. Wäh­rend die­ser Fei­er wur­de, wie zuvor ange­kün­digt, der hei­li­ge John Hen­ry New­man fei­er­lich zum Kir­chen­leh­rer erho­ben.
Unsere Liebe Frau von Fatima am 11./12. Oktober bei ihrem vierten Besuch in Rom
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Marianisches Jubiläum mit der Muttergottes von Fatima

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Aus allen Tei­len der Welt sind Pil­ger nach Rom geströmt, um sich in der Kir­che San­ta Maria in Tra­spon­ti­na zu ver­sam­meln und dort Unse­re Lie­be Frau von Fati­ma zu ver­eh­ren und zu ihr zu beten. Die Ori­gi­nal­sta­tue der Got­tes­mut­ter war anläß­lich des Jubi­lä­ums der maria­ni­schen Spi­ri­tua­li­tät im Hei­li­gen Jahr, das am Sams­tag,
Der Marientitel "Maria Miterlöserin" zur Zeit von Paul VI.
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Die „Corredemptrix“ zur Zeit von Papst Paul VI.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Unter den Theo­lo­gen, die dem Titel „Mit­erlö­se­rin“ ableh­nend gegen­über­ste­hen, befin­det sich der Domi­ni­ka­ner Pater Edward H. Schil­le­be­eckx OP (1914–2009), Autor des Buches „Maria, Moe­der van der Verlos­sing“, 1. Auf­la­ge 1954, 2. Auf­la­ge 1957. Die­se wur­de von Schil­le­be­eckx selbst über­ar­bei­tet und 1969 als „Maria – Mut­ter der Glau­ben­den“ im Mat­thi­as-Grü­­ne­­wald-Ver­­lag ver­öf­fent­licht. Das