Der Fall Fernando Karadima, ehemaliger Priester und homosexueller Mißbrauchstäter in Chile, erschütterte das Ansehen der Kirche in einem Land wie kaum ein anderer Fall.
Genderideologie

Tod eines bekannten homosexuellen Mißbrauchstäters

(Sant­ia­go de Chi­le) Das Erz­bis­tum Sant­ia­go de Chi­le ver­öf­fent­lich­te am 26. Juli eine lako­ni­sche Pres­se­mit­tei­lung zum Tod eines Man­nes, der einst einer der bekann­te­sten Prie­ster, dann eines der berüch­tigt­sten Indi­vi­du­en des Lan­des war.

Homo-Aktivist Juan Carlos Cruz verteidigt Papst Franziskus gegen "Fanatiker" an der Römischen Kurie.
Nachrichten

Der Papst „ist sehr verletzt von dem, was passiert ist“

(Rom) Juan Car­los Cruz, beken­nen­der Homo­se­xu­el­ler und kürz­lich ernann­tes Mit­glied der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on, gab ein Inter­view, das in der gestern erschie­ne­nen Sonn­tags­aus­ga­be der chi­le­ni­schen Tages­zei­tung La Terce­ra ver­öf­fent­licht wur­de. Dar­in erzählt er, für sei­ne Ernen­nung am sel­ben Tag, dem 20. März, einen Anruf von Papst Fran­zis­kus erhal­ten zu haben, an dem in der­sel­ben Zei­tung sei­ne

Päpstliche Kinderschutkommission: ganz rechts im Bild Msgr. Robert Oliver.
Hintergrund

Wie der Sekretär der Päpstlichen Kinderschutzkommission von seiner Entlassung erfuhr

(Rom) Am 24. März gab der Hei­li­ge Stuhl bekannt, daß Papst Fran­zis­kus die Amts­zeit der 15 Mit­glie­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on um wei­te­re drei Jah­re ver­län­gert und neue Mit­glie­der ernannt hat­te. Zu den Neu­ernann­ten gehört der chi­le­ni­sche Jour­na­list, Homo­se­xu­el­le und Homo-Akti­­vist Juan Car­los Cruz, der in sei­ner Jugend Opfer des homo­se­xu­el­len Miß­brauchs von Fer­nan­do Kara­di­ma gewor­den

Papst Franziskus ernannte Juan Carlos Cruz, Opfer eines homosexuellen Mißbrauchstäters und selbst bekennender Homosexueller, zum Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission.
Genderideologie

Der homophile Papst

(Rom) Im Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes wur­de gestern mit­ge­teilt, daß die Mit­glie­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on um ein wei­te­res Jahr im Amt bestä­tigt wur­den. Bemer­kens­wer­ter ist, daß zudem die Ernen­nung eines neu­en Mit­glieds bekannt­ge­ge­ben wur­de, des­sen Man­dat vor­erst drei Jah­re dau­ern wird.

Papst Franziskus und die unterschiedlichen Signale zur Homosexualität.
Genderideologie

„Homosexuelle beim geringsten Zweifel abweisen“

(Rom) Inner­halb weni­ger Tage wur­den ganz unter­schied­li­che Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zur Homo­se­xua­li­tät berich­tet. Was denkt Papst Fran­zis­kus wirk­lich? Und vor allem, was bezweckt er mit den wider­sprüch­li­chen Signa­len? Eine Ant­wort auf die­se Fra­gen ist schwie­rig, da bei­den berich­te­ten Aus­sa­gen der ver­gan­ge­nen Tagen nicht veri­fi­zier­bar sind.

C9-Kardinalsrat
Hintergrund

Angeschlagener C9-Kardinalsrat in einem angeschlagenen Pontifikat

(Rom) Der C9-Kar­­di­­nal­­s­­rat stellt die erste Maß­nah­me zur Reform der Römi­schen Kurie und ins­ge­samt der Lei­tung der Welt­kir­che dar. Auf den Tag genau einen Monat nach sei­ner Wahl, errich­te­te er das Bera­ter­gre­mi­um, dem fünf Jah­re nach sei­ner Wahl die Mit­glie­der abhan­den kom­men. Aus neun mach sechs, meint der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster, der den Kar­di­nal­s­rat „in

Homosexualität
Genderideologie

„Gott hat Dich schwul gemacht“

(New York) Einer der drei Spre­cher der Kara­­di­­ma-Opfer, Juan Car­los Cruz, gab der spa­ni­schen Tages­zei­tung El País ein Inter­view, in dem er Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus bekannt­gab, die vom Vati­kan bis­her nicht demen­tiert wur­den. Geben sie die Über­zeu­gung von Papst Fran­zis­kus wieder?

Fall Barros: Juan Carlos Cruz wird in wennigen Tagen vom Päpstlichen Sondergesanten Scicluna angehört.
Genderideologie

Anhörungen im Fall Barros erfolgen doch persönlich

(Sant­ia­go de Chi­le) Zunächst woll­te Papst Fran­zis­kus gar nichts von einem Fall Bar­ros wis­sen. Wer den­noch Kri­tik an sei­ner Ernen­nung von Msgr. Juan Bar­ros Madrid zum Bischof von Osor­no in Chi­le übte, der ver­brei­te „Ver­leum­dun­gen“, ließ das Kir­chen­ober­haupt wis­sen. Dann schloß sich der US-Kar­­di­­nal Sean O’Malley der Kri­tik an, und die inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tu­ren grif­fen das