Organtransplantation
Hintergrund

Überdenken der „Hirntod“-Definition gefordert

(New York) Die Feststellung des Todes wurde mit der Möglichkeit der Organtransplantation revolutioniert. Da lebenswichtige Organe nicht Toten entnommen werden können, wurde mit Einführung von Transplantationsgesetzen die Feststellung des Todes geändert. Tod ist aber nicht gleich Tod. Der aufsehenerregende Fall eines Jungen in den USA, über den in diesen Tagen alle Medien berichteten, verlangt laut

Amoris laetitia
Hintergrund

„Hoffe, daß viele durch meinen ‚Fall‘ von einer falschen Papolatrie befreit werden“

(Madrid) Die von Papst Franziskus verordnete „Misericordina“ fordert laufend neue Opfer. Zu einem solchen wurde auch der bekannte, katholische Philosoph Josef Seifert. Da er nach einem gründlichen Studium zu einer kritischen Beurteilung des umstrittenen, nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia gelangte (siehe auch Droht reine Logik die Zerstörung der gesamten Morallehre der katholischen Kirche an?), wurde er

Akademie für das Leben Euthanasie und Palliativmedizin: Die neue Akademie Johannes Paul II. für das Leben und die Familie (JAHLF) bemüht sich mit einem Grundsatzdokument die Verwirrung zu beseitigen, an der die neue Päpstliche Akademie für das Leben fleißig mitwirkt.
Hintergrund

Neue Akademie für das Leben korrigiert vatikanische

(Rom) Im August 2016 begann der Umbau der Päpstlichen Akademie für das Leben (PAV). Diese Einrichtung war von Papst Johannes Paul II. zur Unterstützung der Kultur des Lebens gegen die Kultur des Todes gedacht. Mit der Ernennung des umstrittenen Kurienerzbischof Vincenzo Paglia (Gemeinschaft von Sant’Egidio) zum neuen Vorsitzenden sollte die Akademie auf Bergoglio-Linie gebracht werden.

Vertritt Kardinal Müller heute andere Positionen? Torniellis Vorabdruck legt dies nahe.
Hintergrund

Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?

(Rom) Kardinal Gerhard Müller bemühte sich als Glaubenspräfekt, das umstrittene nachsynodale Schreiben Amoris laetitia im Licht der Kontinuität zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Veröffentlichung von Amoris laetitia, eine „monumentale Rede“ in Oviedo. Dennoch antwortete ihm der Vatikanist Sandro Magister nur zwei Tage darauf, daß es „zu spät“

Humane vitae, "prophetische" Enzyklika für die Kultur des Lebens
Hintergrund

Neue Akademie Johannes Paul II. für das Leben gegründet

(Rom) In Rom fand am Samstag, 28. Oktober, am Angelicum eine Tagung zum Thema 50 Jahre Enzyklika Humanae vitae – Ihr Bedeutung gestern und heute statt. Die Tagung wurde von 25 Lebensrechts- und Familienorganisationen aus aller Welt veranstaltet. Vor einem vollbesetzten Saal sprachen mehrere bekannte, ehemalige Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben. Sie waren

Prof. Robert Spaemann: "Ich bin schockiert" über die Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen Kritik an Amoris laetitia.
Nachrichten

„Eine Kirche, die sich anpaßt, wird nicht mehr imstande sein, zu missionieren“

Prof. Robert Spaemann zählt nicht nur zu den größten Philosophen unserer Tage. Seine Stimme hat vor allem in der katholischen Welt, die durch die Amtsführung und Lehren von Papst Franziskus irritiert und erschüttert ist, große Autorität. Maike Hickson führte mit Prof. Spaemann über die Entlassung seines Kollegen, des österreichischen Philosophen Josef Seifert, wegen dessen Kritik

Apsismosaik in der Basilica Sancti Clementis in Laterano, die dem heiligen Papst Clemens I. geweiht ist.
Forum

Prof. Josef Seifert: Droht reine Logik die Zerstörung der gesamten Morallehre der katholischen Kirche an?

Prof. Josef Seifert legte im Sommer 2016 eine ausführliche Analyse des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus vor, die zur vernichtenden Kritik wurde. Im August 2017 vertiefte er diese Analyse mit einem kürzeren Text, der sich auf eine einzige Aussage von Amoris laetitia bezieht und diese einer genaueren Betrachtung unterzieht. In dieser Aussage sieht

Weihbischof Athanasius Schneider im Gespräch mit Maike Hickson: "Wenn Priester und Laien der unveränderlichen und ständigen Lehre und Praxis der ganzen Kirche treu bleiben, sind sie in Gemeinschaft mit allen Päpsten, den rechtgläubigen Bischöfen und den Heiligen von zweitausend Jahren."
Hintergrund

Bischof Schneider zum Fall Seifert, Kardinal Caffarra und der Pflicht, zu widerstehen – Interview von Maike Hickson

(Washington/Astana) „Die Strafmaßnahmen gegen Prof. Seifert im Auftrag eines kirchlichen Amtsträgers sind nicht nur ungerecht, sondern stellen letztlich eine Flucht vor der Wahrheit dar.“ Mit diesen Worten kommentierte Bischof Schneider die Entlassung des bekannten, österreichischen Philosophen wegen dessen kritischer Analyse des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus. Maike Hickson führte mit Weihbischof Athanasius