Hinrichtung katholischer Missionare in Japan. Das Paradoxon eines Papstes, der sich innerhalb weniger Tage über Scorseses neuen Spielfilm über die Jesuitenmissionare des frühen 17. Jahrhunderts in Japan freut und gleichzeitig Bekehrungen, und damit die Mission an den Pranger stellt.
Christenverfolgung

Papst applaudiert Scorseses Missionsfilm und distanziert sich von der Mission

(Rom) „Armer heiliger Franz Xaver, so fixiert darauf, ‚Proselyten‘ zu machen.“ Diese ironischen Worte widmet der Vatikanist Sandro Magister Papst Franziskus, der gestern beim Angelus erneut eine Breitseite gegen das abgefeuert hat, was für ihn eine „schwarze Bestie“ ist, nämlich die „Proselytenmacherei“. Nur wenige Tage zuvor, am 29. November, hatte Franziskus den amerikanischen Regisseur Martin

Regisseur Martin Scorsese in Privataudienz bei Papst Franziskus. Am Dienstag fand im Vatikan die Premiere von Scorseses neuem Film "Silence" über die "verborgenen Christen" Japans des 17. Jahrhunderts statt.
Christenverfolgung

Martin Scorsese von Papst Franziskus empfangen – Filmpremiere von „Silence“ über die „verborgenen Christen“ Japans

(Rom) Martin Scorsese, der Regisseur des Skandalfilms „Die letzte Versuchung Christi“ aus dem Jahr 1988 wurde am Dienstag von Papst Franziskus in Audienz empfangen. Die Premiere von Scorseses jüngstem Film fand am selben Tag im Vatikan statt. Er zeigt die brutale Christenverfolgung in Japan vom 16.-19. Jahrhundert und das Schicksal der Kakure Kirishitan, der „verborgenen

"Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens" ist ein Schlüsseldokument zur jüngsten Geschichte des Jesuitenordens und den Sympathien eines Teiles der Jesuiten für die marxistische Befreiungstheologie. Pater Sosa wurde am 14. Oktober 2016 zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt, dem auch Papst Franziskus angehört ("Ich bin ein Jesuit").
Christenverfolgung

Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens – Von Arturo Sosa Abascal (1978), dem neuen Jesuitengeneral

Am vergangenen 14. Oktober wurde Pater Arturo Marcelino Sosa Abascal zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt. Damit geriet sein Aufsatz „Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens“ (La mediacion marxista de la Fe cristiana) in die Aufmerksamkeit, den der nunmehrige „Schwarze Papst“ 1978 verfaßt hatte. Es ist Prof. Endre A. Bardossy zu verdanken, daß dieser Aufsatz

Päpstliche Jesuitenuniversität arbeitet mit Abtreibungslobby zusammen
Genderideologie

Die (gar nicht) „Stille Apostasie“ – Wenn Jesuiten und Abtreibungslobby Hand in Hand gehen

(Bogota) Vor zwölf Jahren schrieb Johannes Paul II. in seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Ecclesia in Europa von einer „schweigenden Apostasie“. So wurde es vom Vatikan ins Deutsche übertragen. Treffender wäre von seiner „stillen Apostasie“ zu sprechen. Doch so still ist sie zum Teil gar nicht, wie die jüngste Nachricht aus Kolumbien in Südamerika zeigt. In

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (1. Teil)

von Wolfram Schrems* Es kann für einen Katholiken die dringende Pflicht zu einem freimütigen Wort geben. Dieses Wort muß gegebenenfalls auch im Widerspruch gegen die kirchliche Autorität geäußert werden. Es geht um die Wahrheit einerseits, um das Wohl und Heil aller Zuhörer und Beteiligten andererseits. Die damit verbundene Kritik an Repräsentanten der Kirche, gegebenenfalls auch

Der spanische Jesuit Pedro Páez entdeckte die Quellen des Nils 200 Jahre vor den Engländern.
Nachrichten

Die Quellen des Nils wurden von einem Jesuiten 200 Jahre vor den Engländern entdeckt

(Addis Abeba) Richard Francis Burton und vor allem John Hanning Speke sind als Entdecker der Quellen des Nils in die Geschichte eingegangen. 1858 hatten die beiden Engländer den Tanganjikasee entdeckt, den Burton für die Quelle des Nils hielt. Sie trennten sich und Speke entdeckte darauf den Viktoriasee. Über der Frage nach dem Ursprung des Nils

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Nachrichten

Eusebius Franz Kühn „Padre Kino“: vergessener Amerikamissionar und „Gründer“ Arizonas

von Johannes Thiel Als Padre Kino ist er heute in den USA und Mexiko bekannt. Seine Statue steht in der Hall of Fame der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Trentino, dem einstigen Welschtirol, feiert man in diesem Jahr den 300. Todestag des Tiroler Jesuiten Eusebius Franz Kühn, der bei den Italienern als Eusebio Francesco Chini