Ansgar Wucherpfennigs dialektisches Bekenntnis zur Treue zum Lehramt - mit zahlreichen Hintertürchen.
Forum

Ansgar Wucherpfennig erklärt sich dialektisch

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker. Bei der mona­te­lan­gen öffent­li­chen Debat­te um das „Nihil obstat“ zu der Rek­to­rats­wahl des Frank­fur­ter Jesui­ten Ans­gar Wucher­pfen­nig wur­den eini­ge kir­ch­­lich-theo­­lo­­gi­­sche Grund­satz­fra­gen auf­ge­wor­fen: Gilt für eine theo­lo­gi­sche Hoch­schu­le eine schran­ken­lo­se Frei­heit der Leh­re? Wel­che Rele­vanz hat das kirch­li­che Lehr­amt für die theo­lo­gi­sche For­schung und Leh­re?

P. Klaus Mertes SJ fällt durch sprungbereite Feindseligkeit gegen lehramtliche Aussagen auf.
Forum

DBK-Bischöfe und Klaus Mertes SJ gegen die kirchliche Lehre zur Sexualmoral

Gast­bei­trag von Hubert Hecker Kar­di­nal Mül­ler hat kürz­lich in einem Inter­view die Leh­re der Kir­che dar­ge­legt zu den Punk­ten Homo­se­xua­li­tät, Zöli­bat und Miss­brauchs­fäl­len von Kle­ri­kern. Er mach­te das, was von jedem Theo­lo­gen erwar­tet wird: „dem Lehr­amt der Kir­che ver­pflich­tet, die kirch­li­che Leh­re voll­stän­dig und umfas­send dar­zu­le­gen“. Mit die­sem Ver­spre­chen hat­te der umstrit­te­ne Jesui­ten­pa­ter und Hoch­schul­leh­rer

Des jesuiten Wucherpfennigs Eucharistie-Verständnis - und dennoch bestätigte ihn Rom als Rektor der Jesuitenhochschule.
Forum

Wie ein Jesuit gegen die Lehre der Kirche über die Eucharistie kämpft

Gast­kom­men­tar von Uwe Lay „Der Vati­kan hat sein ‚Nihil obstat‘ für eine wei­te­re Amts­zeit des Theo­lo­gie­pro­fes­sors Ans­gar Wucher­pfen­nig als Rek­tor der Phi­­lo­­so­­phisch-Theo­­lo­­gi­­schen Hoch­schu­le Sankt Georgen/Frankfurt a.M. erteilt“ (Kath net, 19.11.2018). Katholisch.de prä­zi­sier­te am 15.11.2018: „Die Unbe­denk­lich­keits­er­klä­rung wur­de nach Aus­sa­ge der Jesui­ten durch die vati­ka­ni­sche Bil­dungs­kon­gre­ga­ti­on erteilt, nach­dem Wucher­pfen­nig eine Erklä­rung abge­ge­ben habe, als Ordens­mann und

Diplomatenakademie
Hintergrund

Der Papstflüsterer

(Rom) Der Jesu­it Ger­man Ara­na ist der „schlech­te Rat­ge­ber“, der Papst Fran­zis­kus zum „fata­len Feh­ler“ im Fall Bar­ros ver­lei­te­te. Er hat zudem in der Päpst­li­chen Diplo­ma­ten­aka­de­mie maß­geb­li­chen Ein­fluß auf die künf­ti­gen Diplo­ma­ten des Hei­li­gen Stuhls.

Jesuit
Nachrichten

Jesuit als Kaplan des US-Repräsentantenhauses entlassen

(Washing­ton) Seit sie­ben Jah­ren war der Jesu­it Patrick J. Con­roy Haus­geist­li­cher des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Gestern wur­de eine Amt­s­en­de bekannt­ge­ben. Der Spre­cher (Vor­sit­zen­de) des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses, der Repu­bli­ka­ner Paul Ryan, setz­te den Jesui­ten fak­tisch vor die Tür. Der Grund? Con­roy hat­te etwas zu deut­lich die poli­ti­sche Linie von Papst Fran­zis­kus ver­tre­ten.

Jesuiten
Forum

Am jesuitischen Wesen soll die Welt genesen?

Von End­re A. Bár­d­os­sy* Als Papst Fran­zis­kus am 16. Janu­ar d. J. in Chi­le bei einem pri­va­ten Fami­li­en­tref­fen sei­ne Jesui­ten­brü­der traf, for­der­te er drin­gend eine „Moral der Unter­schei­dung“. Er nann­te sie „unse­re [d. h. jesui­ten­ei­ge­ne] Fami­li­en­gna­de“, eine Gna­de, derer heu­te die Kir­che auf beson­ders drin­gen­de Wei­se im Bereich der Moral bedür­fe. Er hob in der

Papst Franziskus
Hintergrund

Strahlender Aufstieg und dunkler Abstieg im Leben von Jorge Mario Bergoglio

(Rom) Am 15. Febru­ar fand in der Late­ran­ba­si­li­ka, zum Beginn der Fasten­zeit, das tra­di­tio­nel­le Tref­fen des Pap­stes mit den Pfar­rern von Rom statt (sie­he dazu auch Papst Fran­zis­kus emp­fiehlt Anselm Grün. Allen Ern­stes?). Dabei skiz­zier­te Fran­zis­kus vor sei­nen Prie­stern „auf uner­war­te­te Wei­se“ sei­nen Lebens­lauf als eine Rei­he von „Abschnit­ten“, von denen „man­che strah­lend, man­che dun­kel“

Papst Franziskus: Sie nennen mich einen Häretiker, und ich lese sie nicht.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Sie schreiben, ich bin ein Häretiker? Und ich lese sie nicht“

(Rom) Wenn Papst Fran­zis­kus Pasto­ral­rei­sen ins Aus­land unter­nimmt, trifft er sich „pri­vat“ mit der ört­li­chen Gemein­schaft der Jesui­ten. So war es auch am 16. Janu­ar in Sant­ia­go de Chi­le. Sein Ver­trau­ter, Pater Anto­nio Spa­daro, der Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, kün­dig­te die „exklu­si­ve“ Ver­öf­fent­li­chung einer aus­führ­li­chen Mit­schrift der Begeg­nung an. Sein Mit­bru­der, der

Kapuziner oder Jesuit, Kardinal oder Pater: Kardinal Sean Patrick O'Malley steht inmitten eines Sturmtiefs. Viele Gläubige in den USA sind erschüttert über angebliche Aussagen, die der Erzbischof von Boston getätigt haben soll. Handelt es sich nur um eine Namensverwechslung oder wollte jemand den Sturm?
Hintergrund

Fake News, Verwechslung oder Kampf hinter den Kulissen?

(Rom/Washington/Buenos Aires) In Zei­ten von Lücken­pres­se, Lügen­pres­se und Fake News, von Zen­sur bei Face­book und Twit­ter und Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz ist aller­hand mög­lich. Jeder macht Feh­ler. Sind es Medi­en, die sich irren, sind die Fol­gen aller­dings schwer­wie­gen­der. In einer Zeit, in der die höch­ste Kir­chen­füh­rung zum Teil eine ambi­va­len­te Spra­che bevor­zugt, nimmt auch die Not­wen­dig­keit von Rich­tig­stel­lun­gen