Sitz der Ordensleitung in Rom: Im Souveränen Malteserorden herrscht auch zweieinhalb Jahre nach der Absetzung von Großmeister Festing noch immer Unbehagen.
Hintergrund

Das Unbehagen im Malteserorden

(Rom) Henry Sire, der für sein Buch „Der Diktatorpapst“ aus dem Souveränen Malteserorden ausgeschlossen wurde, und die katholische Online-Tageszeitung La Nuova Bussola Quotidiana (NBQ) veröffentlichten jüngst Artikel über das anhaltende Unbehagen, das in Teilen des Malteserordens herrscht.

Großmeister Fra Giacomo Dalla Torre, im Bild in der römischen Prioratskirche des Souveränen Malteserordens, verhängte „barmherzig“ ein Verbot des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Der Malteserorden und das „barmherzige“ Verbot des überlieferten Ritus

(Rom) Vor der Veröffentlichung des Motu proprio Summorum Pontificum durch Papst Benedikt XVI. herrschte in verschiedenen Ländern weitgehende Eiszeit, was die überlieferte Form des Römischen Ritus betraf. Wenngleich es seit dem Motu proprio Ecclesia Dei von 1988 kaum mehr zu expliziten Verboten kam, wurden Priester und Gläubige durch zahlreiche Schikanen weiterhin de facto daran gehindert,

Malteserorden
Nachrichten

Neuer Fürst und Großmeister des Malteserordens gewählt

(Rom) Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto wurde gestern vom Großen Staatsrat zum 80. Fürsten und Großmeister des Souveränen Ritter- und Hospitalordens vom Heiligen Johannes von Jerusalem von Rhodos und von Malta gewählt. Nach 15 Monate der Sedisvakanz hat der Malteserorden wieder ein Oberhaupt. Fra Dalla Torre folgt auf Großmeister Matthew Festing, der

Giacomo Dalla Torre
Hintergrund

Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto ist zum Statthalter des Großmeisters gewählt worden

(Rom) Die 56 Wähler des Großen Staatsrates haben beim heutigen Konklave keinen neuen Großmeister gewählt, sondern den bisherigen Großprior von Rom, Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto zum neuen Statthalter bestimmt. Er löst in dieser Funktion Großkomtur Fra Ludwig Hoffmann von Rumerstein ab, der seit dem von Papst Franziskus verlangten Rücktritt des 79.