Leo XIV. greift in das Ordensrecht ein und setzt die Zentralisierungstendenzen seines Vorgängers Franziskus fort
Leo XIV.

Leo XIV. nimmt bemerkenswerte Änderung des Ordensrechts vor

Mit einem unschein­ba­ren, nur weni­ge Zei­len umfas­sen­den Reskript hat der Hei­li­ge Stuhl eine bemer­kens­wer­te Ände­rung im Bereich des Ordens­rechts vor­ge­nom­men. Ver­öf­fent­licht wur­de der Text gestern, am 28. Mai 2026, im ita­lie­ni­schen Osser­va­to­re Roma­no, datiert ist er erstaun­li­cher­wei­se jedoch bereits auf den 25. März 2026. Unter­zeich­net wur­de das Doku­ment von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nach einer Audi­enz
Frauenorden
Nachrichten

Die „Sowjetisierung“ der Klöster

In der Kir­che ist eine Zer­stö­rung der kon­tem­pla­ti­ven Frau­en­klö­ster im Gan­ge. Die Grund­la­ge dafür fin­den sich schwarz auf weiß in der Apo­sto­li­schen Kon­sti­tu­ti­on über das kon­tem­pla­ti­ve Leben Vul­tum Dei quae­re­re, die von Papst Fran­zis­kus am 29. Juni 2016 ver­öf­fent­licht wur­de. Cor­ri­spon­den­za Roma­na bezeich­ne­te die Kon­sti­tu­ti­on als ein „Pro­gramm zur ‚Sowje­ti­sie­rung‘ der Klöster.